Eine Reise zum Spanischen Bürgerkrieg

20120203-211037.jpgEinst galt Barcelona als Hochburg des spanischen Anarchismus, heute ist die Stadt eine moderne Metropole, in der noch immer Menschen leben, denen die Geschichte nicht egal ist ¡No pasarán! Sie werden nicht durchkommen, war während des Spanischen Bürgerkrieges die Parole. Aber Sie können wenigstens hinkommen. Denn die WOZ, unser Schweizer Partner, lädt Sie zu einer LeserInnenreise ein – eine Reise zu den Wurzeln des Spanischen Bürgerkrieges.

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Die großen und kleinen Leute von Rorschach

Ein Buch über die wenig bekannte Stadt am Bodensee erzählt auf exemplarische Weise aus dem Alltag des 20. Jahrhunderts. Über die großen und mehr noch über die kleinen Leute des Städtchens, das selbst Ostschweizer allzu häufig noch mit Romanshorn verwechseln. Geschrieben von einem Hobby-Historiker, der wohl sein ganzes Leben in seiner Heimatstadt recherchierte, und erstaunliche Geschichten entdeckte: Ein Buch für Bodensee-Liebhaber, ein Buch für Lokal-Historiker, ein Buch sogar für Literatur-Fans.   …weiterlesen »

Es müllert wieder

Nein, damit ist nicht der legendäre Balltreter Gerd Müller gemeint, der in den siebziger und achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts reihenweise das Runde im Eckigen versenkte und darob Kultstatus erreichte. Hier und heute geht es um Ina Müller, die Kabarettistin, Sängerin, Buchautorin und äußerst erfolgreiche TV-Moderatorin. Wer sie live sehen will, sollte sich am 4.2. ins Volkshaus nach Zürich aufmachen. …weiterlesen »

Die Waldorfschule als Bekenntnisschule, Teil zwei

Prof. Klaus Prange

In der zweiten Folge berichtet Klaus Prange, emeritierter Professor für Allgemeine Pädagogik an der Universität Tübingen, über die Waldorfschule als Bekenntnisschule. Über Gurus und Seelenführer, über die Agenten des Okkultismus und die zwei Seiten der Waldorfwelt; die Waldorfschule als Vorschule der Anthroposophie und das besondere Verhältnis zwischen Lehrer und Schüler an der Waldorfschule, die – so Prange – Weihnachtsmannpädagogik betreibt. …weiterlesen »

Waldorfschule: Curriculum und Karma

Alles fing an mit einer streithaften Diskussion im Konstanzer Gemeinderat, als es um einen 277 000 Euro-Zuschuss für den Waldorf-Kindergarten ging. Seitdem wird auf seemoz kontrovers über die Waldorfpädagogik diskutiert, über Steiners Lehren und die Anthroposophie überhaupt. In zwei Folgen berichtet jetzt Klaus Prange, emeritierter Professor für Allgemeine Pädagogik an der Universität Tübingen, über die Renaissance vormoderner Weltweisheit, über Esoterik und Waldorfmystik. Hier der erste Teil von Pranges grundsätzlicher Kritik …weiterlesen »

Da ging ein Stöhnen durch Europa

Jane Birkin 1985; Foto: Roland Godefroy

Jessas, bei diesem Text setzt ja sofort eine Zeitreise ein, die in den späten 1960-er Jahren rasant Fahrt aufnahm. In jenen Tagen roch es nicht nur hierzulande in so ziemlich jeder Ecke nach Umbruch und Neuorientierung. Die Jungen standen auf, um sich gegen das verknöcherte Establishment zu wehren, nicht nur in den Großstädten. APO-Zeit, Studentenunruhen, Sex&Drugs, dazu Rock´n Roll, und das nicht eben knapp.

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„Ein Fälscherleben“

20111226-154945.jpgMit Schreibmaschine, Löschpapier, selbstgebauten Lichtdruckmaschinen, Chemikalien und Tinte hat Adolfo Kaminsky Tausenden das Leben gerettet. Ein neues Buch erzählt die unglaubliche Geschichte eines der größten Fälscher des 20. Jahrhunderts. Tochter Sarah, die in den ersten drei Jahrzehnten ihres Lebens keine Ahnung vom früheren Leben des Vaters hatte, hat dieses großartige Buch geschrieben: Unbedingt lesenswert. …weiterlesen »

Warum ein Rottweiler so gerne mit der Bahn fährt

Das erklärt der Kabarettist und zeitweilige seemoz-Autor Thomas C. Breuer in seinem neuen Buch mit viel Witz und Humor. Seit rund 35 Jahren tingelt Breuer durch den Südwesten der Republik und verlässt sich dabei auf den Schienenverkehr zwischen Main und Bodensee. Der in Rottweil ansässige Breuer erlebt dabei allerlei Seltsames und so war es nur eine Frage der Zeit, bis seine Reisebeobachtungen zwischen Buchdeckel gepresst wurden und nun auf Leser warten. …weiterlesen »

Für alle, die über Stolpersteine stolpern

30 000 Stolpersteine hat Gunter Demnig in den letzten 20 Jahren in ganz Europa verlegt, 103 allein in Konstanz. Seit sechs Jahren kümmert sich vor Ort die Initiative „Stolpersteine für Konstanz – Gegen Vergessen und Intoleranz“ um die Recherche der Nazi-Opfer-Biografien, um die Organisation der Verlegungen und um die Betreuung der zahlreichen Zeitzeugen, die aus der ganzen Welt nach Konstanz kommen, um der jährlichen Zeremonie beizuwohnen. Jetzt dokumentiert eine Ausstellung diese Arbeit. …weiterlesen »

GdL und KTG und ihr Geschäft auf Gegenseitigkeit

Giovanni di Lorenzo (GdL), Chefredakteur der „Zeit“, publiziert gemeinsam mit Karl Theodor zu Guttenberg (KTG), Ex-Politiker, ein Buch. Und ermöglicht ihm damit die Chance zum Comeback. Ein Blick auf den Fragesteller und das Produkt, das er repräsentiert. Es geht aber auch um eine Abrechnung sowohl mit der Journalisten-Kaste als auch mit der Politiker-Kaste. Denn auch da geht es um gegenseitige Gefälligkeiten. …weiterlesen »

„Man kann nicht nur ein bisschen Waldorf sein“

Prof. Hopmann

Die im Konstanzer Gemeinderat angestoßene und auf seemoz fortgeführte Diskussion zur Waldorf-Pädagogik zieht immer weitere Kreise. Ist es Zufall, dass die Waldorfschule in Kreuzlingen flugs zu einer Informationsveranstaltung einlädt? Und die Pressestelle der Stadt Konstanz dafür fröhlich Werbung macht? seemoz hingegen veröffentlicht ein Interview mit Prof. Dr. Stefan T. Hopmann, Bildungswissenschaftler an der Universität Wien, über Waldorfschule, Rudolf Steiner und die Anthroposophie. …weiterlesen »

Bücher, die das Leben schreibt

Wolfgang Schorlau ist der neue Star unter Deutschlands Krimi-Autoren. Seine sechs bisher veröffentlichten Thriller haben allesamt einen aktuellen, politischen Hintergrund. So aktuell, dass einem nach den jüngsten Nazi-Morden geradezu gruselig werden kann. Denn in seinem Buch „Das München-Komplott“ nimmt er zum Beispiel die Verquickung von Verfassungsschutz und Naziszene vorweg. Vorweg? Wie es scheint, stecken wir mitten drin. …weiterlesen »

Peter Lenks erbauliche Überraschungseier

(hr) Wahrscheinlich steht des Bildhauers neues Werk schon und erfreut – mehr oder weniger – die Einwohner von Ebingen-Albstadt. Dort, wo es laut Volksmund immer „einen Kittel kälter ist“, baute Peter Lenk bis vor wenigen Stunden seine „Ausgrabungen“ auf. Aus Eiern kriechen bekannte Personen, Lenk nennt sie „Sumpfblüter der Vergangenheit“. Ein wendehalsiger Politpromi, eine grüne Ritterin der Französischen Ehrenlegion, ein mittlerweile völlig abgewirtschafteter ehemaliger Landesfürst und ein selbsternannter Integrationsfachmann mit desolaten Genen. Sie alle, so Lenk süffisant: „schlüpfen und entschlüpfen, sie sterben nicht aus und befruchten sich selbst“. seemoz-Rätsel: Um welche Personen handelt es sich? Zur Vergrößerung einfach auf das Bild klicken. Wer als erster die richtigen Antworten parat hat, darf mit einer öffentlichen Belobigung auf dieser Seite rechnen. Auf geht’s

Wettbewerb statt Monopole, Freiheit statt Kapitalismus

20111125-220457.jpgWenn Politiker ein Buch schreiben, ist der Anteil an taktisch-berechnendem Geschwätz nicht selten prägend. Gemessen daran ist das Buch von Sahra Wagenknecht – führende Politikerin der Partei Die Linke – kein Politiker-Buch: In verständlicher Sprache erläutert und belegt sie mit hoher Kompetenz, welches Unheil der heutige Kapitalismus täglich anrichtet. Die Leistungsgesellschaft sei nur noch ein Mythos. Eine Fleißarbeit als Abrechnung, findet Wolfgang Storz. …weiterlesen »

Die Tuttlinger Krähe macht das Dutzend voll

Der bundesweit viel beachtete Kleinkunstwettbewerb steigt im nächsten Jahr zum zwölften Mal. 2001 aus der Taufe gehoben, hat sich die „Tuttlinger Krähe“ einen Namen gemacht und gilt als Pflichttermin für Freunde des Genres. Der Verkauf der (limitierten) Dauerkarten beginnt am kommenden Freitag, 25. November …weiterlesen »

Ambitioniertes aus Afrika über Afrika

Intendant Nix macht Ernst: Ambitioniertes Theater aus Afrika und über Afrika beherrscht zur Zeit die Konstanzer Theaterbühnen. Der Theater-Wahlspruch dieser Saison „Afrika – in weiter Ferne so nah“ wird fast täglich auf- und vorgeführt. Und das mit gewaltigem Erfolg: Der Zuschauer-Zuspruch überrascht selbst Skeptiker, die vor dem Experiment warnten, einen solch „exotischen Themen-Schwerpunkt“ zu wählen. Zwei Beispiele: …weiterlesen »

Der Freidenker aus dem Glaserhäusle in Meersburg

20111006-222155.jpgMal was vom „Meersburger Kirchenkampf“ gehört? Macht nichts – weiterlesen. Aber den Mauthnerweg in der Meersburger Oberstadt kennen Sie schon? Und wer war dann Fritz Mauthner? Seine monumentale „Geschichte des Atheismus“  ist in diesen Tagen neu erschienen – ein Freiburger Literaturwissenschaftler hat das ermöglicht, ein Freiburger Journalist hat darüber geschrieben. Eine Wiederentdeckung nicht nur literarischer Art   …weiterlesen »