Am 26. 9. 2019 hat der Konstanzer Gemeinderat mit großer Mehrheit beschlossen, Conrad Gröber, Franz Knapp und Paul von Hindenburg wegen ihrer Kooperation mit dem Nationalsozialismus die Ehrenbürgerwürde zu entziehen. Noch immer aber gibt es Straßen, die deren Namen tragen. Für viele ein untragbarer Zustand. Meint auch unser Kommentator, der vehement fordert, nun auch die betreffenden Straßen schnellstmöglich umzubenennen. Weiterlesen »

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Der staatliche Arbeitsschutz in Baden-Württemberg steht vor dem Kollaps. Dieses vernichtende Zeugnis stellen die TeilnehmerInnen einer gewerkschaftlichen Tagung in Weingarten Anfang November den Behörden in Baden-Württemberg aus. Weiterlesen »

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Der Verein Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) Konstanz ermöglicht seinen Mitgliedern, in solidarischer Erzeuger­gemeinschaft mit ihrem regionalen Gärtner von der Reichenau ein saisonales Gemüsesortiment aus ökologischem Anbau zu beziehen. Die garantierte Abnahme bietet sowohl preisliche Sicherheit als auch eine nachhaltige und gesunde Ernährung. Kommenden Sonntag laden die SoLaWisten zur neuen Bieterrunde ein. Weiterlesen »

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Die Reaktionen von Politik und Behörden nach dem Mord an dem hessischen CDU-Politiker Walter Luebcke im Juni oder den Attentaten von Halle im Oktober legen nahe, dass die Sicherheitsbehörden vom Ausmaß des rechtsextremistischen Terrors kalt erwischt wurden. Über die öffentlich zur Schau gestellte Ahnungslosigkeit kann nur den Kopf schütteln, wer sich auch nur ansatzweise mit der Kontinuität rechter Gewalt in der BRD befasst. Das OAT Konstanz lädt zusammen mit der Teestube Singen zu einer Veranstaltung ein, bei der Robert Andreasch, auf die Umtriebe der extremen Rechten spezialisierter Journalist, Autor und Gutachter, über die Geschichte des Naziterrors speziell im Süden der Republik referieren wird. Weiterlesen »

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Dass Ostern 1928 das erste Naturfreundehaus in Markelfingen eingeweiht werden konnte, ist vor allem der Initiative von Heinrich Weber (1885-1944) zu danken. Dort erinnert seit 1988 eine Gedenkstele an den Singener Sozialdemokraten, der nach dem Hitler-Attentat im Rahmen der „Aktion Gitter“ im August 1944 verhaftet wurde und im KZ Mauthausen den unmenschlichen Haftbedingungen erlag. Weiterlesen »

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Die NZZ veröffentlichte Anfang November ein Interview mit einem Senkrechtstarter der US-Literatur, in dem es – unvermeidlich – wieder mal auch um US-Präsident Trump und seine Anhängerschaft ging. Unseren in der Schweiz lebenden Autor Jochen Kelter hat die Lektüre des Gesprächs zu Überlegungen über manipulierende Wahlkämpfe und die Mißachtung des Mehrheitswillens inspiriert, die das US-Wahlrecht möglich macht. Obgleich in der Eidgenossenschaft das Mehrheitswahlrecht nicht gilt, sieht Kelter auch in seiner Wahlheimat Handlungsbedarf. Weiterlesen »

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Es gibt städtische Pressemitteilungen, die einen doch sehr nachdenklich werden lassen. Diese gehört zweifellos dazu. Kürzlich wurde dem Technischen- und Umweltausschuss (TUA) des Gemeinderats mitgeteilt, dass in Bälde 49 Bäume auf dem Büdingen-Areal gefällt werden. Das war zu befürchten. Hier die Begründung im Wortlaut. Bemerkenswert jedoch ist die oberbürgermeisterliche Einschätzung des Vorhabens. Weiterlesen »

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Am Sonntag, den 24. November, findet im Konzil von 11 bis 17 Uhr der Konstanzer Klima-Aktionstag statt. Eingeladen sind alle Konstanzerinnen und Konstanzer. Sie erwartet ein Markt voller Impulse zum positiven Umgang mit dem Klimawandel sowie Fachpodien mit Expertinnen und Konstanzer Gemeinderäten. BesucherInnen können sich hier ihren persönlichen ökologischen Fußabdruck berechnen lassen, Klimaschutzmaßnahmen aus aller Welt studieren – und sich informieren, was sie selbst fürs Klima tun können. Weiterlesen »

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Mit großem Erfolg spielte Ralf Beckord in der letzten Spielzeit in der Werkstatt des Theater Konstanz „Der Reichsbürger“. Ein Stück auch mit lokaler politischer Brisanz. Denn auch hier sind sie schon mitten unter uns – Reichs­bürger, Menschen, die die grund­gesetz­liche Ordnung der Bundesrepublik Deutschland ablehnen. Hat man die Szene vor einigen Jahren noch eher belächelt, sind die Reichsbürger, auch als „Selbstverwalter“ bezeichnet, mittlerweile fester Bestandteil der militant-rechtsradikalen Bewegung. Weiterlesen »

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Das Kandidatenkarussell für die OB-Wahl im kommenden Jahr beginnt sich zu drehen. Mehrere Ratsfraktionen des Mitte-Links-Spektrums sind auf der Suche nach einer/einem aussichtsreichen BewerberIn, die/der Amtsinhaber Uli Burchardt (CDU) im Juli 2020 den Wahlsieg streitig machen kann. Obschon aus der Findungskommission verlautet, man habe Stillschweigen über den Stand der Suche vereinbart, kursieren in der Stadt Namen. Darunter immer wieder der von Luigi Pantisano – in Konstanz seit seiner Zeit als erfolgreicher Quartiermanager kein Unbekannter. Grund genug für seemoz, den Architekten und Stadtplaner, der in der Landeshauptstadt für eine sozial-ökologische Bündnisliste im Gemeinderat sitzt, nach seinen Ambitionen zu befragen. Weiterlesen »

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Nicht nur in Konstanz sind gute Theater­produktionen zu bewundern, auch in Singen, Radolfzell und auf anderen Bühnen im Landkreis werden immer wieder spannende Vorführungen angeboten. So werfen wir einen Blick Richtung Überlingen, denn dort wird am 23.11. das Theaterstück „Das Bild vom Feind“ der renommierten Berliner Compagnie aufgeführt. Diese europaweit bekannte Theatergruppe versucht sich an einer Antwort am Beispiel der kriegerischen Aus­ein­ander­setzungen in der Ukraine. Weiterlesen »

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Seit anderthalb Jahren liegt die Stuttgarter Wochenzeitung Kontext mit einem Neonazi im Rechtsstreit. Marcel Grauf, tätig für zwei AfD-Abgeordnete im Landtag von Baden-Württemberg, zerrt das Blatt jetzt erneut vor Gericht – mit sechsstelligem Kostenrisiko für die  Redaktion. Die ist entschlossen, sich nicht mundtot machen zu lassen, wie sie im folgenden Beitrag schreibt. Weiterlesen »

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Die vor wenigen Tagen auf seemoz veröffentlichte massive Kritik des Stadttheaters am Bodenseeforum hat viele LeserInnen interessiert. Das Faktenpapier zeigt in aller Deutlichkeit, dass das höchst defizitäre Projekt alles andere ist, als ein „Haus für alle Konstanzer“. Nicht wenige sprechen mittlerweile von einer organisierten Insolvenzverschleppung zu Lasten der Steuerzahler. Unser Autor weist auf zusätzlich entstandene Kosten hin, die bislang verschämt unter den Tisch gekehrt wurden. Weiterlesen »

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Rosa Luxemburg – viele Menschen kennen heute gerade mal ihren Namen. Von manchen wird sie verherrlicht, von anderen verdammt. Doch was hat diese Frau tatsächlich gedacht und gemacht? Das Leben und Wirken der polnisch-deutschen Politikerin und Theoretikerin der internationalen Arbeiter­bewegung (1871–1919) hat auch heute nichts an Faszination verloren. Das portraittheater bringt diese ungewöhnliche Frau auf die Bühne und macht ihr Wirken für ein heutiges Publikum nacherlebbar. Weiterlesen »

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Mit einem 11-köpfigen Ensemble bringt Johanna Schall derzeit Bertolt Brechts Parabelstück „Die Tage der Commune“ auf die Bühne des Theaters Konstanz. Das Thema der kleinen Revolution am Ende des Deutsch-Französischen Kriegs in Paris im Frühjahr 1871 ist, wie die Themen vieler Brecht-Stücke, ‚harter Stoff‘ – schonungslos und authentisch erzählt. Doch die Inszenierung Schalls, die auf der Fassung des Berliner Ensembles aus dem Jahr 1962 basiert, schafft es mit viel Feingefühl, ohne erhobenen Zeigefinger die Schwierigkeiten einer Revolution darzustellen. Weiterlesen »

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Wer in diesem Konstanzer Vorort am dortigen Ticket-Automaten seine Fahrkarte erwerben möchte, hat Pech gehabt. Der Automat steht zwar noch da, aber dient schon seit langer Zeit unter anderem als Holzlager für kommende Grillabende (siehe Bilder). Da fällt unserem Leser aus dem bekannten Professorendorf nur noch ein sarkastischer Kommentar ein. Weiterlesen »

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Aktuell berichteten die regionalen Medien darüber, dass auch im hiesigen Landkreis Konstanz die Grundvoraussetzungen für ein Modellvorhaben geschaffen wurden, um die Praktikabilität der telemedizinischen Begleitung von Patienten zu prüfen. Mithilfe des Pilotprojektes soll herausgefunden werden, ob ein persönlicher Besuch des Hausarztes oder ein Gang in die nächste Praxis zumindest bei Fragestellungen, die sich über „Video-Chat“ einordnen lassen, überflüssig werden. Denn nicht nur die Senioren auf dem Land werden schon bald den enormen Wegbruch praktizierender Mediziner, vor allem außerhalb der Städte, zu spüren bekommen. Weiterlesen »

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