Durch Corona ändert sich auch in unserer Region täglich sehr viel. Wir halten Sie an dieser Stelle mit kurzen Informationen über Terminabsagen und -verschiebungen, über die Verlegung von Veranstaltungen ins Internet, über jüngste Reaktionen und Entwicklungen sowie andere einschlägige Themen auf dem Laufenden.

Aktuell:
Pressemitteilung der Landesregierung vom 02.12.: Die Stadthalle in Singen wird dezentrales Impfzentrum im Landkreis Konstanz, siehe dazu hier.
Meldung vom 01.12., 13:44 Uhr: Erneut geänderte Weihnachtsferien an der Musikschule Konstanz (siehe Aktuell)
– Lesung mit Joachim Zelter in Gottlieben (siehe Termine, 03.12.)
– Online-Diskussion: Corona als Chance für Schulen? (siehe Termine, 03.12.)

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Am letzten Sonntag ist in Stuttgart Frank Nopper zum neuen Oberbürgermeister gewählt worden. Der CDU-Politiker ist ein Mann der Vergangenheit, sein schwarzer Fanclub eine Retro-Runde, die den Schuss nicht gehört hat, meint unser Gastkommentator Josef-Otto Freudenreich. Weiterlesen »

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Die Coronapandemie ist für viele Menschen eine große Herausforderung. Besonders hart betroffen sind auch wohnungslose Menschen in Konstanz. Trotz vielfacher Anstrengungen durch die Stadt und die in der Obdachlosenhilfe tätigen Träger haben sich die Rahmenbedingungen für die Betreuung durch das Fachpersonal wegen Corona stark verschlechtert. SPD und Jusos wollen mit einer Spendenaktion darauf aufmerksam machen. Weiterlesen »

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Wie andere Kulturstätten wird das Theater Konstanz von den Corona-Maßnahmen ausgebremst. Die Gunst einer Jahreszeit ausnutzend, in der die Leute gewöhnlich in Schenklaune geraten, startet die Konstanzer Bühne jetzt eine Weihnachts-Kampagne in eigener Sache. Unter dem Motto „Schenken Sie Kultur“ will man dazu animieren, seine Lieben mit Gutscheinen des Theaters zu bedenken – im Vorgriff auf bessere Zeiten. Weiterlesen »

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Die Landesregierung hat die Standorte für die Kreisimpfzentren in Baden-Württemberg bekanntgegeben. Im Landkreis Konstanz ist die Wahl auf die Stadthalle Singen gefallen, wie aus einer Regierungs-Pressemitteilung hervorgeht. Weiterlesen »

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Die Trennung von den Nachbarn: Ein Bild der historischen Grenzschließung am Tägerwiler Zoll im Stadtteil Paradies.

Im Frühjahr standen die Menschen am Grenzzaun zwischen Konstanz und Kreuzlingen und staunten: Eine geschlossene Staatsgrenze, das hatte es seit 1944 nicht mehr gegeben. Freunde, Familien und Bekannte waren plötzlich voneinander getrennt und verstanden die Welt nicht mehr. Wie die Museen mit den Monaten der Schließung und danach zurechtkamen, schildert der Chef der städtischen Museen, Tobias Engelsing. Weiterlesen »

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Wer in Konstanz eine Zweitwohnung unterhält, muss dafür eine Steuer bezahlen. Die von der Stadt auf solche, teils lange leerstehende, Unterkünfte erhobene Abgabe soll nicht zuletzt der Wohnungsknappheit entgegenwirken. Jetzt will die SPD im Gemeinderat mit einem geänderten Besteuerungsmodell den Abgabensatz an die Miethöhe koppeln, teilte ihr Fraktionsvorsitzender Jürgen Ruff (Foto) mit. Weiterlesen »

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Seit einigen Wochen gehen QuerdenkerInnen und selbsternannte FreidenkerInnen in Konstanz auf die Straße. Neben Infoständen veranstalten sie „Lichterspaziergänge“, die ein harmloses Bild vermitteln soll. Dass sie aber alles andere als harmlos sind, haben sie in den vergangenen Monaten mehrmals unter Beweis gestellt. Gegen dieses teils okkulte, teils handfeste politische und wirtschaftliche Interessen verfolgende Gebräu aus Esoterik, Spinnerei und Rechtsradikalismus regt sich jetzt Widerstand. Weiterlesen »

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Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di freut sich über erfolgreiche Nominierung eines Wahlvorstands zur Gründung eines Betriebsrates bei einem namhaften privat geführten Edeka-Markt in Konstanz. Aufgrund der aktuellen Einschränkungen insbesondere für Versammlungen gab es hierbei im Vorfeld organisatorische Schwierigkeiten. So konnte der Arbeitgeber pandemiebedingt keine geeigneten Räumlichkeiten anbieten. Weiterlesen »

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Das Bahnangebot innerhalb der Agglomeration Kreuzlingen/Konstanz und zwischen den benachbarten Agglomerationen ist noch nicht so gut wie an vielen anderen Orten in der Schweiz. Daher hat die Initiative Bodensee-S-Bahn umfassende Verbesserungsvorschläge zum Bundessachplan Verkehr eingebracht. Eine Neubaustrecke zwischen Felben und Tägerwilen könnte die Bahnfahrzeiten um mehr als die Hälfte verkürzen und die Bahnkapazität verdoppeln. Weiterlesen »

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In seinem Buch „Ernstfall Frieden“ nimmt der Militärhistoriker und Friedensforscher Wolfram Wette ein ganzes Jahrhundert vergleichend in den Blick. Er dokumentiert, was dran ist an dem Märchen, dass Kriege unausweichlich wie Naturkatastrophen über uns hereinbrechen und wie Gottesgerichte erlitten werden müssen. Damit liefert er aus Konstanzer Sicht ganz nebenbei auch beste Argumente dafür, dass es längst nicht genügt, Paul von Hindenburg lediglich die Ehrenbürgerwürde aberkannt zu haben. Schließlich ist Hitler 1933 nicht vom Himmel gefallen. Weiterlesen »

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Ob in der Gastronomie, der Kultur- und Veranstaltungswirtschaft oder im Tourismus: Erneut müssen viele Beschäftigte im Dienstleistungssektor wegen der coronabedingten Einschränkungen um ihre Zukunft bangen. Der Vorstand des ver.di-Bezirks Südbaden/Schwarzwald mahnt schnelle Hilfen für Betroffene an und fordert, das löcherige soziale Netz enger zu knüpfen. Weiterlesen »

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Der Radverkehr im Land profitiert von den aktuellsten Änderungen des baden-württembergischen Straßengesetzes nur bedingt, kritisieren der ADFC und die Allianz Mobilitätswende für Baden-Württemberg. Ausdrücklich begrüßen sie, dass sich das Land endlich zu einer nachhaltigen und klimafreundlichen Mobilität bekennt und dies in der Gesetzesnovelle festgeschrieben hat. Kritisch sehen sie aber, dass Stadt- und Landkreise nicht dazu verpflichtet werden, Radverkehrskoordinatoren einzustellen. Weiterlesen »

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In der Eidgenossenschaft stimmte am Wochenende das Wahlvolk über eine Initiative ab, die Konzerne in die rechtliche Verantwortung nehmen wollte, für begangene Menschenrechts-Verstöße und angerichtete Umweltschäden geradezustehen. Sie erzielte immerhin einen moralischer Sieg. Die Abstimmung zur Konzernverantwortung hat die Schweiz stärker verändert, als Bundesrat und Wirtschaftsverbänden lieb sein kann, meint unser Kommentator aus dem Nachbarland. Weiterlesen »

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(red) Das geht aus einer Pressemitteilung der Konstanzer Landtagsabgeordneten Nese Erikli hervor. Demnach erhält der seit Jahren von Abschiebung bedrohte Harrison Chukwu eine Aufenthaltsgenehmigung mit Arbeitserlaubnis. Ein erfreulicher Erfolg des vehementen Einsatzes verschiedenster Gruppen und Menschen für den Verbleib des vor terroristischer Gewalt in seiner Heimat geflüchteten Nigerianers in der Stadt. Weiterlesen »

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Mehr als zwei Jahre schon müssen MieterInnen in der Konstanzer Schwaketenstraße auf einer Baustelle leben, mit gravierenden Folgen für ihre Lebensqualität. Seit Juni 2018 lässt dort der Immobilienkonzern Vonovia ihre Unterkünfte modernisieren. Teil 2 unserer Bestands­aufnahme beschäftigt sich mit der Frage, warum das alles solange dauert, und was sich der Konzern sonst noch einfallen lässt, um sich an den geplagten BewohnerInnen zu bereichern. Weiterlesen »

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Im winterlichen Teillockdown verbringen wir viel Zeit zu Hause, im Homeoffice, oder beschäftigen uns mit mehr oder weniger sinnvollen Onlineangeboten. Auch das Konstanzer Theater ist nach dem hoffnungsvollen Start im September und wenigen Präsenz-Veranstaltungen coronabedingt wieder auf unabsehbare Zeit geschlossen. Sprachlos wollen die BühnenkünstlerInnen aber nicht bleiben. Weiterlesen »

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Am vergangenen Freitag fragten wir nach der Wirtschaftsjournalistin und Schriftstellerin Ruth Weiss (*1924). In den Sechzigerjahren erklärten Südafrika und Rhodesien (aus dem später Sambia und Simbabwe entstand) die unbequeme Journalistin zur unwillkommenen Person. Unter anderem war Ruth Weiss Leiterin des Afrika-Ressorts der Deutschen Welle in Köln und bildete in Harare Wirtschaftsjournalistnnen aus. Ab 1988 arbeitete sie am dortigen Zimbabwe Institute for Southern Africa, das heimliche Treffen zwischen Mitgliedern der Befreiungsbewegungen und weißen SüdafrikanerInnen ermöglichte, in denen sich diese über ein Ende der Apartheid verständigten. 1994 erschien ihre Autobiografie „Wege im harten Gras“, sie schrieb zudem eine Fülle von Sachbüchern und Romanen, unter anderem „Meine Schwester Sara“, das in baden-württembergischen Schulen Pflichtlektüre wurde. Immer wieder trat und tritt Ruth Weiss als Zeitzeugin vor Schulklassen auf, weshalb in Aschaffenburg 2010 eine Schule nach ihr benannt wurde. brm

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