Auf der Homepage der Konstanzer SPD-Fraktion sind Name und Bild schon getilgt: Der Austritt von Jürgen Puchta aus Partei und Fraktion muss auf die Genossen wie ein Schock gewirkt haben – das lassen zumindest einige wütende Reaktionen vermuten. Von einer „Missachtung seiner Unterstützer“ und einer „Verzerrung des Wählerwillens“ ist da die Rede, wenn er zur Rückgabe seines Mandats an die SPD gedrängt wird. Wir fragten Puchta nach seinen Beweggründen. Weiterlesen »

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(hr) Anselm Venedey, linksliberaler Rat in der ansonsten eher konservativen Riege der Freien Wähler, nimmt Stellung zum Bodenseeforum. Er und seine FraktionskollegInnen hatten von Anfang an Unterstützung für das Eurograb signalisiert. Venedey schert nun aus, streift sich ein Büßergewand über und wendet sich darin selbstkritisch an die Bürgerschaft. Weiterlesen »

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Am Sonntag ist Volkstrauertag, den die Stadt Radolfzell auch in diesem Jahr wieder unverdrossen zu Füßen des Nazi-Kriegerdenkmals auf dem Luisenplatz begehen wird. AntifaschistInnen aus der Region planen, andere Akzente zu setzen. Sie rufen zu einem Treffen am Gedenkstein für deportierte Jüdinnen und Juden in der Seetorstraße auf und wollen anschließend mit einer „bunten Demo“ auf das kritikwürdige Gedenkritual des offiziellen Radolfzell aufmerksam machen und gegen rechte Umtriebe protestieren. Auf dem Luisenplatz soll dann mit einer Kundgebung den Opfern faschistischer Gewalt auf angemessene Weise gedacht werden. Der Aufruf der antifaschistischen Gruppe OAT (offenes antifaschistisches Treffen) im Wortlaut. Weiterlesen »

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Dass der Immobilienmarkt auch in Konstanz Ausmaße angenommen hat, die man teilweise der organisierten Kriminalität zuordnen kann, steht außer Frage. MieterInnen werden schikaniert, wie beispielsweise im Fall voNOvia, Quadratmeterpreise von 12 bis 15 Euro aufwärts sind mittlerweile die Regel. Unbezahlbar sogar für Gutverdienende. Aber auch wer Wohneigentum erwerben möchte, muss sehr viel Geld in die Hand nehmen, wie das Projekt „Laubenhof“ auf dem alten Vincentius-Gelände zeigt. Weiterlesen »

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Die gute Nachricht ist, die Stadt Konstanz bekommt von der Schweizer Postauto AG 380.000 Franken (rund 320.000 Euro) zurück. Die schlechte ist, die Postauto AG hat dieses Geld in den letzten Jahren von Konstanz zu Unrecht zu viel kassiert – und gleich auch noch die Konstanzer Stadtwerke benachteiligt. Weiterlesen »

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Nach der erfolgreichen seemoz-Veranstaltung letzten Freitag, in der es um die 1918/19-Ereignisse in der Bodensee-Region ging, stellt diese Lesung jetzt die bayerische Räterepublik 1919 in den Mittelpunkt: „Das Raubtier und der rote Matrose“ von Rudolf Stumberger in der Konstanzer Seebuchhandlung. Weiterlesen »

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Im November steht Bach an, immer wieder Bach, und das ist gut so. Die traditionsreichen 30. Konstanzer Bach-Tage vom 19. bis 25. November stellen Johann Sebastian Bach in den Kontext seiner Zeitgenossen wie Dieterich Buxtehude und Georg Phillip. Wer also endlich einmal Händels „Messias“ („Haaa-leluja!“) live hören oder sich in bachsche Orgelmusik versenken will, hat ausgiebig Gelegenheit dazu. So erbaulich aber Bach auch komponierte, wenn nicht genug gestorben wurde, machte ihn das unwirsch. Weiterlesen »

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Das Bewusstsein für regionales und saisonales Gemüse steigt bei vielen VerbraucherInnen. Wer den direkten Kontakt zum Produzenten sucht und außerdem unabhängig vom Weltmarkt und Preisspekulationen konsumieren möchte, ist in einer SoLawi (Solidarische Landwirtschaft) gut aufgehoben. SoLawi Konstanz e.V. stellte ihr Konzept am 10. November im Ellenrieder-Gymnasium vor. Weiterlesen »

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Rund um die Gedenktage im November organisiert die VVN/BdA in Konstanz und Singen noch zwei Veranstaltungen: In Konstanz gibt es den Film „Wir sind Juden aus Breslau“ und in Singen die schon traditionelle Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus am kommenden Sonntag auf dem Waldfriedhof. Beide Veranstaltungen werden von zahlreichen Organisationen zusätzlich unterstützt. Weiterlesen »

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André Barrière, einer der letzten verbliebenen „Konstanzer Franzosen“, verstarb über­raschend und völlig unerwartet am 25.12.2017. Der stadtbekannte, sanges­gewaltige und äußerst belesene Zeitgenosse war auch ein Urgestein der Deutsch Französischen Vereinigung (DFV) Konstanz. Knapp ein Jahr später treffen sich nun seine Freunde am kommenden Freitag in der DFV, um an ihn und seine nur wenige Monate zuvor verstorbene Schwester Christiane zu erinnern. Weiterlesen »

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Der Streit um die Schließung des Scala-Kinos hat die Stadt Konstanz vor zwei Jahren gespalten. Douglas Wolfsperger hat darüber einen Film gedreht – und dabei gar nicht erst versucht, die alten Gräben zu überwinden. Dennoch, so der von dieser Affäre auch betroffene Michael Lünstroth, vermag der preisgekrönte Film nicht gänzlich zu überzeugen – es gab zu viele Bremsklötze bei der Entstehung der Dokumentation. Weiterlesen »

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„Wir hatten noch gar nicht angefangen zu leben!“, heißt der Titel der Wanderausstellung über die Jugend-Konzentrationslager in Moringen bei Göttingen und Fürstenberg nahe dem Frauenkonzentrationslager Ravensbrück in der Uckermark, die vom 14. bis 30. November im Foyer des Singener Rathauses gezeigt wird. Weiterlesen »

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Der Journalist Sammy Khamis und der Kultur­wissenschaftler Özkan Ezli (Universität Kon­stanz) diskutieren kommenden Don­ners­tag gemeinsam mit ihren Gästen das ARD-Radio­fea­ture „Türke in Deutschland. Ein Feature über das ‚Making Of‘ der größten Minderheit“. Es ist die zweite Veranstaltung der Konstanzer hörBAR, die im Herbst und Winter 2018/19 vier Produktionen der öffentlich-rechtlichen Radiosender präsentiert. Weiterlesen »

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Wenn am heutigen Montag, 12. November, der Kreistag um 17 Uhr zu einer öffentlichen Sondersitzung im Landratsamt am Konstanzer Benediktinerplatz zusammentritt, gibt es nur einen Tagesordnungspunkt: die Wahl eines „Besonderen Ausschusses für die Wahl des Landrats“. Doch nach bekanntem Muster sind die Weichen längst gestellt. Weiterlesen »

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Anfang August wurde in Konstanz die zweite „Fahrradstraße“ eröffnet. Seitdem steht an der Zählstelle an der Fahrradbrücke die stolze Bezeichnung Fahrradstadt. Ein hochtrabender Begriff. Mittlerweile haben rund 700.000 Fahrräder diese Zählstelle passiert; die tägli­chen Passagen sind jahreszeitlich bedingt rückläufig. Den ersten Teil des Projekts in der Schottenstraße konnte Mensch noch als Roh­projekt durchgehen lassen; im Laufe der Zeit würden Korrekturen verwirklicht, die ein vernünftiges Resultat zeitigen. Soweit eine wohlwollende Annahme. Weiterlesen »

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Am Freitagabend wartete das Theater auf der Werkstattbühne mal wieder mit einem aktuellen gesellschaftspolitischen Thema auf: dem Reichsbürger. Wolfgang Hagemanns Inszenierung des Monologs „Der Reichsbürger“ aus der Feder von Annalena und Konstantin Küspert bot trotz der (nachgerade bedrohlichen) Brisanz dieser Bewegung eher seichte Abendunterhaltung denn eine kritische Auseinandersetzung. Kaum eine Spur von ernsthaftem Grübeln oder gar Schockiertheit im gut gefüllten Zuschauerraum. Weiterlesen »

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„Vornehmlich dem Beitrag des Flüchtlingsbeauftragten ist es zu verdanken, dass die Integrationsarbeit in Konstanz auf stabilen Füßen steht“ – so fasst Gemeinderätin Anke Schwede ihre Initiative und die der Linken Liste Konstanz (LLK) zusammen, mit der sie für den Erhalt dieser Position kämpft. Die Erklärung im Wortlaut: Weiterlesen »

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