Was wollen die Theaterleute in Konstanz? Jetzt und in Zukunft? Wie gehen sie mit dem aktuellen Konflikt um? Antworten versuchten sie in einer nachdenklichen, streckenweise aber auch hitzigen Diskussion am letzten Freitag in der überfüllten Spiegelhalle: Drei Stunden lang Analyse und Aufklärung, dazu noch Adorno – vor allem aber Fragen nach dem Sinn von Theater und Macht und Politik. Weiterlesen »

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Anfang diesen Jahres hat der neu gegründete Verein seemoz e.V. eine Rundmail verschickt und um Unterstützung gebeten. Ja, wir werben verstärkt um möglichst viele Vereinsmitglieder und zusätzliche HelferInnen – redaktionell und finanziell. Falls auch Sie mitmachen wollen, die unabhängige Internet-Zeitung seemoz durch eine Mitgliedschaft zu unterstützen und damit für eine Belebung der hiesigen Presselandschaft zu sorgen – hier unser Schreiben an alle seemoz-LeserInnen im Wortlaut: Weiterlesen »

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Nicht alle Komponisten waren tatsächlich Komponisten von Beruf. Erst, nachdem er abends seine Pferdemetzgerei zugesperrt und all das Blut abgeduscht hatte, verwandelte sich etwa Erik Satie in den Meister heiterer musikalischer Freiübungen … halt, das ist gelogen. Tatsache hingegen ist, dass sich Charles Ives lieber eine goldene Nase als Versicherungsunternehmer verdiente, statt heldenhaft als bahnbrechender Komponist zu verhungern. Weiterlesen »

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aus: Nebelhorn Nr. 27, Juli 1983, von Jochen Kelter

Franz Oexle hat auch im Juni brav sein Zeilensoll eingefahren. Noch am 28. Mai hat er es mit sattsam bekannter Eloquenz nach der Devise ‚Haltet den Dieb‘ darauf abgesehen, unsere Aufmerksamkeit auf eine „verwirrte SPD“ abzulenken.  Als krähten ausgerechnet der im Moment die Hähne hinterdrein. Alter Schlaumeier! Wo einer Rauch macht, werden sich die Hälse schon hindrehen, wie? Am 11. Juni feiert er Maggie Thatchers Wahlsieg und findet, „Präsident Reagan kann mit dem britischen Wahlresultat zufrieden sein.“ Nun, dann also auch von dieser Stelle an die Kommandozentrale zur Amerikanisierung des Erdballs in Washington ein Weiterlesen »

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Nach Informationen des Vereins Bürgerpark Büdingen verschickt die Stadt Konstanz detaillierte Pläne zum Hotel-Neubau auf dem Büdingen-Areal an (fast) alle angrenzenden Eigentümer. Wer die Pläne in die Hände bekommt (dies dürfte bisher nicht einmal der Gemeinderat sein), der wird sich die Augen reiben. Auf seiner Homepage wettert der Verein: Weiterlesen »

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Mittelalterlicher Minnesang trifft zeit­genössische Poesie und Musik: Fünf Tage Literatur- und Musikfestival „MINNE meets POETRY“ vom 7. bis 11. März – 5 Tage, 18 Veranstaltungen an 16 Orten, organisiert vom Kulturamt Konstanz. Wortakrobatik und Weltgedanken, Klangspiel und Mundart-Wortspiel, neuzeitige SlammerInnen gegen mittelalterliche und dennoch junge RapperInnen: PoetInnen aus Deutschland und der Schweiz in einen großen Dichtkunst- und Musikwettstreit. Weiterlesen »

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Die Informationsstelle Militarisierung in Tübingen, kurz Imi, macht keine schöne Arbeit. Aber gute. Und eine, die immer wichtiger wird – die Imi-Reportage wird zum Kernstück der aktuellen Kontext-Ausgabe. Und mit Michael Lünstroth und Christoph Nix haben es zwei Konstanzer Bekannte wieder einmal bis nach Stuttgart geschafft. Weiterlesen »

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Zwischen dem 19. und 26. Februar starten die Bauarbeiten am Konstanzer Rheinsteig in den zweiten Abschnitt. Und wieder ist mit Behinderungen des fließenden Verkehrs zu rechnen. Weiterlesen »

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Nach den närrischen Tagen ist das Zebra-Kino wieder mit vollem Programm da: Ein Meisterwerk aus den USA mit einem Hauptdarsteller, der so viele Oscars gewonnen hat wie niemand vor ihm; ein Gruselfilm aus Österreich und ein deutscher Film von und für Jugendliche. Was aber nicht fehlen darf: Eine Schau preisgekrönter Kurzfilme, die schon legendären moonlight shorties. Die seemoz-Vorschau: Weiterlesen »

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Dokumentarfilm, Gespräche, Podiums­diskussion – alles das verspricht die Wohnwerkstatt Leben & Teilen Konstanz e.V. auf ihrer zweiten öffentlichen Veranstaltung am kommenden Samstag: In einer „Langen Nacht des gemeinschaftlichen Wohnens“ sollen Konzepte erörtert, Ideen gesammelt und neue Mitstreiter gefunden werden. Weiterlesen »

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Am Theater Konstanz inszeniert Regisseur Andreas Pirl das Stück „Gestern ist auch noch ein Tag“ von Kirsten Stina Michelsdatter, ein Dialog zwischen Mutter und Tochter. Der Text wurde eigens für die beiden Darstellerinnen geschrieben, die im wahren Leben Schwieger­mutter und -tochter sind. Veronika Fischer hat vor der Wiederaufnahme des Stückes im März mit den beiden gesprochen. Weiterlesen »

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Die Ankündigung kam während der närrischen Tage, Kran und Säge kamen gestern: Der „Turnschuhbaum“ am Konstanzer Winterersteig besteht nur noch als Torso. Doch die Bürger-Initiative gibt nicht auf: Am heutigen Mittwoch lädt sie am Tatort zu einem Event mit Schweizer Gästen. Weiterlesen »

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Am 20. Februar werden in Singen sieben weitere Stolpersteine verlegt – darunter drei für Ernst, Rosa und Irma Thälmann. Denn was nur wenige wussten: Die Frau des einst mächtigen KPD-Vorsitzenden, der bereits 1933 verhaftet und 1944 in Buchenwald ermordet wurde, lebte lange Zeit mit ihrer Tochter in der Rielasingerstraße in Singen, beide wurden später in Ravensbrück inhaftiert, beide konnten aber befreit werden. Weiterlesen »

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Radverkehr im Herosépark ist am 20. Februar 2018 Thema im TUA (Technischer und Umweltausschuss) des Konstanzer Gemeinderates. In der Sitzung stellt die Verwaltung Maßnahmen zur verträglicheren Abwicklung des Fuß- und Radverkehrs entlang des Seerheins zwischen der Fuß- und Radbrücke und dem Bodenseeforum vor. Ihr Vorschlag: Alles soll (fast) bleiben, wie es ist. Weiterlesen »

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Und schreiben kann er auch – nicht nur Rechtsgutachten, Doktorarbeiten und Zeitungsartikel, sondern neuerdings auch Kriminalromane. Mit „Muzungu“ legt Christoph Nix, Rechtsprofessor, Rechtsanwalt und Theaterintendant aus Konstanz, seinen dritten Roman und einen politischen Krimi vor, der so gar nichts von einer Räuberpistole hat. Weiterlesen »

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aus: Nebelhorn Nr. 26, Juni 1983, von Jochen Kelter

Franz Oexle, immer noch Chefredakteur beim „Südkurier“, hat mich ganz schön enttäuscht. Bis Pfingsten kein Wort zur Gipfelstürmerei der Konjunktur, keine Zeile aus seiner Feder zum Aufschwung mit zwei Komma drei Millionen Arbeitslosen. Aber da ist ja auch sonst plötzlich so manche Feder ausgetrocknet. Zuerst haben sie ganze Schwalbenschwärme geortet, und nun soll sich’s auf einmal bloß um Fälschungen gehandelt haben. Weiterlesen »

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… aber nicht von der Bühne, nur von der Tastatur. Während der nächsten Tage, gemeinhin die närrischen genannt, tritt auch die seemoz-Redaktion kürzer. Was heißt: Wir sind präsent, aber nicht im Arbeitsmodus. Doch am Aschermittwoch ist auch das vorbei – spätestens dann liest man sich wieder. Bis dahin – Ho oder so

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