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Ein neues – das darf ohne Übertreibung schon jetzt gesagt werden – Standardwerk zur Konstanzer Stadtgeschichte ist soeben erschienen. Keine weitere „normale“ Geschichte, sondern eine „etwas andere“, die nicht auf den Spuren der Mächtigen und Scheinheiligen durch die Stadt wandelt: „Druck. Machen.“, ein opulent gestaltetes Werk, folgt den Spuren jener Menschen, die – zumeist unter miesen Bedingungen – als Drucker und Setzer gearbeitet haben. Der rote Faden sind 150 Jahre Gewerkschaftsgeschichte. Weiterlesen »

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Der 8. Mai markierte das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa, das Ende der faschistischen Terrorherrschaft in Deutschland und Italien und das Ende der Massenmorde in den Lagern und anderswo. Vor allem der deutsche Militarismus hat an diesem Tag seinen schwersten Schlag erhalten, trotzdem stehen allerorten noch Soldatendenkmäler, trotzdem ist der 8. Mai noch immer kein allgemeiner Feiertag. All das ist ein Grund mehr, an diesem Samstag, dem 8. Mai, nach Radolfzell auf den Luisenplatz zu kommen. Weiterlesen »

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Die freiheitsliebende Fürstin

Als sie im April 1848 an der Spitze eines Freiwilligencorps in Mailand einzog, wurde sie von einer begeisterten Menschenmenge empfangen. Um eine Ansprache zu halten, war sie zu bewegt, denn ein Traum hatte sich erfüllt: Die seit 1815 mit harter Hand regierenden Habsburger waren aus der Stadt gejagt worden, der erste Schritt für ein einiges, demokratisches Italien schien getan. Doch vier Monate später eroberten die Österreicher die Hauptstadt Lombardo-Venetiens zurück. Sie war erneut auf der Flucht. Weiterlesen »

Kommentare deaktiviert für Engagiert und widerspenstig: Wer wars? (28)

So der Titel einer bemerkenswerten Ausstellung, die kommenden Sonntag im Kunstmuseum Thurgau auf dem Gelände der Kartause Ittingen eröffnet wird. Es geht um den Traum vom Fliegen, der sich seit Jahrhunderten durch die Menschheitsgeschichte zieht. Auch mehrere Werke des oberschwäbischen Flugpioniers und Erfinders Gustav Mesmer, der zeitlebens davon träumte, mit einem seiner Flugfahrräder zu fliegen, werden gezeigt. Hier geht es zur Pressemitteilung. Weiterlesen »

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Die Covid-19-Pandemie setzt allen Initiativen zu. Präsenzveranstaltungen sind kaum noch möglich, Ausstellungsräume und Treffpunkte haben geschlossen, spätestens ab 22 Uhr müssen alle Zuhause sein. Wie soll man da noch jenen Inhalte vermitteln, die aufs Internet nicht zugreifen können (oder wollen)? Besonders hart trifft die Krise Gruppen wie die Singener Bildungsbude, die wir heute in unserer Reihe „Die Provinz lebt“ vorstellen. Weiterlesen »

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Die Mülltrennung wird immer wieder als die Königsdisziplin im Leben der mündigen VerbraucherInnen gepriesen. Sie gilt als erste Stufe zu einem Rohstoffkreislauf, der die schmerzfreie Wiedergeburt der immer gleichen Verpackung verheißt und dem Tetrapack das ewige Leben verspricht, von dem wir Menschen bisher nur träumen dürfen. Was also bringt die Mülltrennung in Deutschland und speziell in Konstanz? Was wird aus den ach so wertvollen, pfleglich behüteten Rohstoffen in Säcken und Containern? Weiterlesen »

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Menschen, die auf Hartz-IV-angewiesen sind, müssen FFP2-Masken auch weiter aus eigener Tasche zahlen, entschied das Landessozial­gericht in Stuttgart vergangenen Montag. Empörend findet das Sibylle Röth, Bundestags­kandidatin der Linken im Wahlkreis Konstanz. Solange die spärlichen Regelsätze Armut per Gesetz verordneten, müsse Betroffenen kostenlos Zugang zu den Masken gewährt werden. „Das Recht auf körperliche Unver­sehrt­heit gilt für alle. Hier werden die Ärmsten der Gesellschaft hinsichtlich der in Pandemiezeiten notwendigen medizinischen Grundversorgung im Stich gelassen.“ Weiterlesen »

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Die neugierige Nachbarin, die im Müll ihrer MitbewohnerInnen schnüffelt, ist ein sattsam bekannter, aber zum Glück vom Aussterben bedrohter Typ Mensch. Solche Schnüffelei ist mittlerweile auch längst überflüssig geworden, da die Entsorgungsbetriebe der Stadt Konstanz eine Abfallstatistik führen und veröffentlichen. Also: Wieviel Müll produzieren wir pro Kopf – und sind wir wirklich die ökologisch aufgeweckten MüllvermeiderInnen und -trennerInnen, für die wir uns so gern halten? Weiterlesen »

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Eine Pace-Fahne sorgt in Radolfzell für einige Aufregung. Die Journalistin Marianne Bäumler hat die Regenbogenfahne, seit geraumer Zeit ein bekanntes Markenzeichen der internationalen Friedensbewegung, gut sichtbar an den Balkon ihrer Genossen­schafts­wohnung gehängt. Geht nicht, befand der Vorstand der Wohnungs­bau­genossen­schaft, wie sähe das aus, wenn in dem elf Parteien beherbergenden Gebäude jeder was aus dem Fenster flattern ließe. Geht sehr wohl, meint unser Kommentator – aus guten Gründen. Weiterlesen »

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Im März hat der Konstanzer Gemeinderat, beraten vom renommierten Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu), das Klimaschutz-Plus-Szenario mit Zieldatum 2035 beschlossen. Gas wird demnach als Energieträger in Konstanz bis 2035 nur noch eine untergeordnete Rolle spielen. Deshalb hinterfragen die WissenschaftlerInnen und AktivistInnen von „Konstanz klimapositiv“ die geplante Investition in eine zweite Gasanbindung für Konstanz und befürchten eine Fehlinvestition. Weiterlesen »

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Heraus zum 1. Mai, trotz Corona: Um die 150 Leute fanden sich am Samstag zur gewerkschaftlichen Demo an der Konstanzer Seestraße ein. Der Pandemie wegen fiel sie kurz aus: Über die Alte Rheinbrücke und die Konzilstraße zogen GewerkschafterInnen und Linksorientierte – coronakonform mit Masken ausgestattet und auf Abstand bedacht – zur Kundgebung in den Stadtgarten. Dort berichteten Beschäftigte von der angespannten Lage in ihren Einrichtungen. Tenor der Forderungen: Die Kosten der Corona-Pandemie dürfen nicht auf die Lohnabhängigen abgewälzt werden. Weiterlesen »

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Richtig gute Neuigkeiten sind in diesen Zeiten nicht gerade üppig gesät, nicht nur Coronas wegen. Umso erfreulicher die Nachricht, die uns dieser Tage erreichte. Die VVN-BdA gibt darin bekannt: „Seit gestern sind wir wieder vollständig gemeinnützig“. Damit endet ein skandalöses Trauerspiel, ausgelöst durch das Finanzamt Berlin, das der ältesten anti­fa­schisti­schen Organisation des Landes finstere politische Absichten unterstellt hatte. Republikweit löste das empörten Protest aus – der jetzt Früchte getragen hat. Weiterlesen »

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Am Mittwoch wurde – leider ist das kein Witz! – zum 26. Mal der „Tag gegen Lärm – International Noise Awareness Day“ begangen. Aus diesem Anlass hat die Lärmschutz-Initiative Konstanz eine Petition gegen den Verkehrslärm gestartet. In der Schweiz ist man schon einen Schritt weiter: Dort wurde dem Bundesrat eine Petition „Stopp den Lärmposern“ übergeben, an der sich die KonstanzerInnen ein Beispiel genommen haben, und die in unserem kleinen Nachbarland immerhin 17.000 Unterschriften gefunden hat. Weiterlesen »

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Der 1. Mai ist traditionell der Tag, an dem arbeitende Menschen weltweit für ihre Belange auf die Straße gehen. In diesem Jahr gibt es mehr Gründe denn je, ein unübersehbares Zeichen für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen zu setzen, meint Sibylle Röth, die für die Linke im Wahlkreis Konstanz zu den Bundestagswahlen antritt. Sie begrüßt deshalb, dass der DGB, trotz Corona, eine Mai-Kundgebung in Konstanz veranstaltet und ruft zur Teilnahme auf. Weiterlesen »

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In den letzten Tagen hat die Aktion „allesdichtmachen“ zu einem herzhaften Shitstorm in der Bundesrepublik geführt. Rund 50 – teils populäre – SchauspielerInnen wie Ulrike Folkerts, Ulrich Tukur oder Jan Josef Liefers haben sich dabei in knappen Videos ironisch mit der aktuellen Corona-Politik auseinandergesetzt und kontroverse Reaktionen hervorgerufen, bis hin zur Forderung, sie nicht mehr in den öffentlich-rechtlichen Medien auftreten zu lassen. War das mehr als ein (Shit-)Sturm im Wasserglas? Weiterlesen »

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Er war schon lange nicht mehr so wichtig wie jetzt. Seit 131 Jahren zeigen GewerkschafterInnen und Linke am 1. Mai, dass sie mit den herrschenden Zuständen nicht einverstanden sind, dass die kapitalistischen Machtverhältnisse viele ins Elend führen – und dass sie etwas dagegen unternehmen wollen. So auch dieses Jahr wieder in Konstanz, wo am Samstag um 11 Uhr ein Demozug an der Seestraße beginnt. Und im Thurgau. Weiterlesen »

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Die Frage, wer das Gedicht „The hill we climb“ übersetzen darf, das die afroamerikanische Junglyrikerin Amanda Gorman zur Amtseinführung des US-Präsidenten Joe Biden am 20. Januar dieses Jahres verfasste und vortrug, hat auch im deutschsprachigen Raum eine Debatte über Kultur und kulturelle Identität entfacht, die Jochen Kelter für die Zukunft wenig Gutes ahnen lässt. Der Schriftsteller macht sich so seine Gedanken zu Debatten über „Politische Korrektheit“ in der Kulturszene. Weiterlesen »

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