Trauer, aber auch Wut – und vor allem die Forderung nach Konsequenzen. So lässt sich die Stimmungslage der um die 400 Menschen zusammenfassen, die sich am Freitagabend auf der Marktstätte in Konstanz einfanden. Gemeinsam gedachten sie der Opfer des rechtsextremistischen Attentäters, der am 19.2. in der hessischen Stadt Hanau gezielt neun Menschen ausländischer Herkunft ermordete und im Anschluss seine Mutter und sich selbst tötete. Weiterlesen »

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Alle zwei Wochen fragen wir freitags nach Persönlichkeiten aus der Geschichte – nach frechen Frauen, couragierten Männern und überhaupt nach Menschen, die sich für eine bessere Welt einsetzten und dabei nicht selten viel riskierten. Manche sind noch heute bekannt, viele andere aber sind in Vergessenheit geraten – wie etwa die abtrünnige Anhängerin einer der militantesten Frauenrechtsgruppierungen Europas, mit der wir die Serie heute fortsetzen.

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Kommentare deaktiviert für Engagiert und widerspenstig: Wer wars? (2)

(red) Das Solidaritätsbündnis Rojava und weitere Gruppen rufen als Reaktion auf die rechtsextremistisch motivierten Morde in Hanau dazu auf, am Freitag auf der Konstanzer Marktstätte öffentlich Flagge gegen Rechts zu zeigen. Der Aufruf im Wortlaut: Weiterlesen »

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Die Lieder des Willi Hermann waren im verdrucksten Klima der 1950er Jahre mitnichten „unpolitisch“, und sie sind es erst recht nicht im Kontext unserer aktuellen Kenntnis darüber, wer Hermann wirklich war, meint Tobias Engelsing, der Direktor der Städtischen Museen in Konstanz und selbst Fasnachter. Weiterlesen »

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In seiner letzten Sitzung als Konstanzer Gemeinderat verabschiedete sich Anselm Venedey (FWK) nach annähernd anderthalb Jahrzehnten aus der aktiven Lokalpolitik. Er will sich mehr Zeit für sein Privatleben nehmen und ist auch mehr als nur ein wenig amtsmüde. Verdenken kann man’s ihm nicht, denn die RätInnen absolvieren oft einen Halbtagsjob, der ihnen zudem einiges abverlangt: Nicht zuletzt Sitzfleisch – und die Fähigkeit, ungerührt Stunde um Stunde zuzuhören, und zwar allen und allem. Weiterlesen »

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Als ehemalige Sozialarbeiterin ist Doris Künzel Kummer gewöhnt. Doch was die ehrenamtliche Flüchtlingshelferin in der Höri-Gemeinde Öhningen zu sehen bekam, hat sie fassungslos gemacht. Im Einsatz für bessere Lebens- und Wohnverhältnisse für Geflüchtete musste Künzel sich immer wieder mit Behörden wegen Unterbringungsmängeln herumschlagen. Eine Küche indes, in der man kaum kochen kann oder ein Bad, das weder Wanne noch Dusche hat, ist selbst ihr noch nicht untergekommen. In einem Brandbrief an Bürgermeister Andreas Schmid prangerte Doris Künzel Anfang Januar die „erbärmlichen Verhältnisse“ in der Anschlussunterbringung an. Weiterlesen »

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Dass es mit dem Ausbau der Bahnstrecke Stuttgart-Zürich nicht vorangeht, bemängelt der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) und verweist als Gegenbeispiel auf die Verbesserungen an der Strecke München-Lindau in Bayern. Die Ursache für den Stillstand, der ja die gesamte Region betrifft, sieht der Verkehrsclub im mangelnden Willen der Politik, die Gäubahn wie mit der Schweiz bereits 1996 (!) vertraglich vereinbart, auch tatsächlich auszubauen. Hier die Erklärung des VCD im vollen Wortlaut. Weiterlesen »

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CDU-Stadtrat Marcus Nabholz, nebenbei auch Präsident der Narrengesellschaft Kamelia Paradies, hat mit seinem Auftritt in Berlin wieder einmal gezeigt, wie es um sein trübes Weltbild bestellt ist. Mit dem Absingen fasnächtlicher Gassenhauer von Altnazi Willi Hermann hat sich Nabholz keinen Gefallen getan. Doch das ficht den Mann nicht an. Andere wiederum fordern seinen Rücktritt als Stadtrat. Ein Kommentar zur Lage. Weiterlesen »

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Die Abschiebung von Lukman Lawal Mitte November sorgte für große Empörung, der bei einer Demo am 25. 11. 2019 über 500 KonstanzerInnen Ausdruck verliehen. Lawals ehemaliger Arbeitgeber, Manfred Hölzl, initiierte damals ein missbilligendes Votum des Gemeinderates und will die Sache auch weiterhin nicht auf sich beruhen lassen: Er hat eine Petition an den Bundestag gerichtet, der sich jedermann/frau online anschließen kann. Aber Achtung: Die Unterzeichnungs­frist läuft nur noch eine Woche lang. Weiterlesen »

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Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Beliebtheit Stalins in der russischen Gesellschaft , motiviert durch eine politische Strategie der russischen Regierung, die einen raueren Ton gegenüber Andersdenkenden mit sich bringt, zeigt das Theater Konstanz derzeit das Zweipersonenstück „Stalin“. Unsere Theaterkritikerin hat es sich angeschaut und einige Schwächen festgestellt. Weiterlesen »

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(hr) Andreas Jung, CDU-MdB und stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, war bei der Fasnachtssause in Berlin mit dabei und voll im Schunkelmodus beim Hermann-Lied. Mittlerweile aber ist Jung klar geworden, dass er das wohl lieber hätte bleiben lassen sollen. Auch ihn haben wir angefragt, seine Stellungnahme liest sich so: Weiterlesen »

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(hr) Auch Rainer Hespeler, Präsident der Narrengesellschaft Hegau-Bodensee bedauert den Vorfall in Berlin, bei dem CDU-Rat Marcus Nabholz Lieder des Altnazis Willi Hermann gesungen hat – und der ganze Saal sang mit. seemoz hat Hespeler um Stellungnahme gebeten. Hier diese im Wortlaut. Weiterlesen »

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Der Bund wird künftig regionale Projekte der Bahn mit 75 statt bisher 60 Prozent finanziell fördern. Damit die Bahnprojekte einfacher und zügiger umgesetzt werden können, schlägt die Initiative Bodensee-S-Bahn (IBSB) vor, dass nun auch das Land seinen Anteil von 20 auf 25 Prozent erhöht, um die Kommunen weiter zu entlasten. Diese sollten sich dafür verstärkt um Verbesserungen im Bahnhofs­umfeld und beim Zubringerverkehr mit Bus­li­nien kümmern. Hier die Vorschläge der IBSB. Weiterlesen »

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(hr) Hier ein Instagram-Video, das uns soeben zugesendet wurde. Es zeigt den Konstanzer CDU-Stadtrat Marcus Nabholz, der vergangenen Mittwoch in der Berliner Zentrale der Vertretung des Landes Baden-Württemberg beim Bund mit Inbrunst ein Lied von Willi Hermann singt. Dessen Lieder stehen auf dem Index, seitdem bekannt ist, dass Hermann ein einflussreicher Nazi-Propagandaredner war. Doch das scheint Nabholz nicht zu stören. Da stellen sich Fragen, nicht nur an ihn, auch an die Narrenvereinigung Hegau-Bodensee, die in Berlin mit von der braunen Fasnachts-Partie war.

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Die Bushaltestelle im traditionell-chinesischen Pavillonstil an der Konzilstraße, ein Geschenk unserer chinesischen Partnerstadt Suzhou, soll aus Sicherheits­gründen zumindest über die Fasnachtstage vorübergehend stillgelegt werden. Gerade zur närrischen Zeit, so eine Verlautbarung der Konstanzer Stadtwerke, sei verstärkt mit dem Besuch fernöstlicher Fahrgäste zu rechnen. Weiterlesen »

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Nach der Abstimmung ist – dieses Mal – nicht vor der Abstimmung, sondern vor den Wahlen. Zumindest im Thurgau. Dort steht am 15. März zum ersten Mal in der Kantonsgeschichte ein „Super-Wahlsonntag“ ins Haus: Regierung und Parlament werden am selben Tag gewählt. Man hofft, damit die Wahlbeteiligung zu steigern, die bei den Grossratswahlen jeweils nur knapp 30 Prozent überstieg, bei den Regierungsratswahlen aber bei etwas unter 45 Prozent lag. Weiterlesen »

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Mit Geldern aus dem Konstanzer Kulturfonds werden jährlich Projekte von freien Kultur­schaffenden aus Konstanz und Kreuzlingen gefördert. Die Summe des Kulturfördertopfes beträgt jährlich 50.000 Euro (durch stehengebliebene Mittel aus den Vorjahren waren 2020 effektiv 72.810 Euro zu vergeben). Welche Projekte dieses Jahr finanziell bezuschusst werden, zeigt die nachfolgende Übersicht. Weiterlesen »

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