(red) Heute Abend lädt der neue Verein seemoz. e.V. zur dritten Veranstaltung in diesem Jahr ein: Henning Fischer: „Überlebende als Akteurinnen – Die Frauen der Lagergemeinschaften Ravensbrück: Biografische Erfahrung und politisches Handeln, 1945 bis 1989″. Mitveranstalter von Lesung und Diskussion sind die Initiative Stolpersteine Konstanz – Gegen das Vergessen und Intoleranz, VVN-BDA Kreisvereinigung Konstanz, die Friedensinitiative Konstanz sowie die UVK Verlagsgesellschaft, Konstanz. Also, wir sehen uns:

Termin: Freitag, 27. April, 19,30 Uhr.
Ort: Treffpunkt Petershausen, Georg-Elser-Platz 1, 78467 Konstanz.
Eintritt ist frei.

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Hunderte GewerkschafterInnen aus Konstanz und Kreuzlingen werden am 1. Mai gemein­sam vom Hauptzoll zur Dreispitz-Halle marschieren und dort ihre Mai-Kundgebung abhalten. Es ist das dritte Mal, dass deutsche und Schweizer Gewerkschaften grenz­über­schreitend und gemeinsam ihren Tag der Arbeit feiern. So vereint wollen sie in Zeiten eines wiedererstarkenden Nationalismus ein Zeichen für internationale Zusammenarbeit setzen. Weiterlesen »

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Am Mittwoch stellte Beat Fehlmann, Noch-Intendant der Südwestdeutschen Philharmonie, sein letztes Saisonprogramm sowie seine Nachfolgerin Insa Pijanka vor. Musikalisch bleibt es bis 2019 bei der auch an der Konzertkasse bewährten Mischung aus Bekanntem und Unbekanntem, und es gibt auch wieder ein Spektakel: Dieses Mal geht es im Lustschloss Konstanz zusammen mit der Geschwister-Scholl-Schule und freiwilligen BürgerInnen um das Thema „Heimat“. Weiterlesen »

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Die Gemeinderatssitzung am Dienstag wurde zum Redemarathon und deshalb für die ZuhörerInnen eine Qual. Der öffentliche Teil begann kurz nach 17 Uhr, und als ich um 20.15 Uhr nach dem erst dritten ordentlichen Tagesordnungspunkt den Ratssaal verließ, regnete es – auch das noch. Immerhin war in diesen Stunden unter anderem deutlich geworden, dass sich die Gemeinderätinnen und -räte von den HotelbetreiberInnen auf Dauer nicht alles bieten lassen wollen – zumindest bis zum nächsten Mal. Weiterlesen »

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Vor wenigen Tagen ist Werner Schumm gestorben – „ein undogmatischer, provozierend freimütiger Linker“, wie Ernst Köhler im Nachruf für seinen Freund schreibt. Vor allem aber einer, der sich einmischte, oft vorlaut seine Meinung sagte und überall dort zu finden war, wo ihm Protest wichtig war. Wie auf dem ‚Marsch gegen Monsanto und Freihandel‘ Ende Mai 2017 in Bregenz. Dort entstand das an dieser Stelle veröffentlichte Foto. Weiterlesen »

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Am Konstanzer Stadttheater sorgte die Inszenierung von George Taboris Farce „Mein Kampf“ für ein weltweites Aufsehen in den Medien. Die Idee einer Freikarte beim Tragen eines Hakenkreuzes von Regisseur Serdar Somuncu löste eine Debatte aus, ebenso das Premierendatum am 20. April. Veronika Fischer hielt die Inszenierung stellenweise für platt und geschmacklos. Im Gespräch mit der Sozial- und Kulturanthropologin Andrea Zielinski (Foto) erhielt sie einen anderen Blick auf Stück und Aufführung. Weiterlesen »

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Auf den Komponisten und Instrumentalisten Beat Fehlmann folgt als neue Intendantin der Philharmonie Insa Pijanka, die seit ihren Kinder­tagen vor allem dem Gesang in allen Facetten verbunden ist und Politik, Geschichte und Soziologie studiert hat. Der Gemeinderat wählte sie gestern in nichtöffentlicher Sitzung. Nachdem ihr Vorgänger noch als Retter in höchster finanzieller Not nach Konstanz gerufen wurde, übernimmt sie am 1. Januar 2019 einen bestens aufgestellten Betrieb. Weiterlesen »

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Der Streit um die Premiere von „Mein Kampf“ am Konstanzer Stadttheater ist längst nicht vorbei: Erstens, weil es noch mindestens 12 weitere Vorstellungen bis zum 23. Mai geben wird. Zweitens, weil neue Briefe mit neuen Fragen kursieren, und drittens, weil morgen ein erhellendes Interview mit einer gescheiten Frau auf seemoz zu dem Thema erscheinen wird. Und schließlich hat sich das Theater direkt an sein Publikum gewendet; wir dokumentieren die Erklärung im Anschluss. Weiterlesen »

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Was kann ich ganz konkret tun, um dem Klima weniger zu schaden und vielleicht ein wenig nachhaltiger zu leben? Eine Antwort darauf will das Projekt „Wir im Quartier“ der Stadt Konstanz geben. Jede/r kann an verschiedenen Aktivitäten teilnehmen und erfahren, wie man/frau in den Bereichen Ernährung, Konsum, Mobilität, Energieverbrauch oder Abfall im Alltag etwas für den Klimaschutz tun kann. Wir haben eine Exkursion zu „Nachhaltiger Mode in Konstanz“ mitgemacht – und dabei einiges gelernt. Weiterlesen »

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Wer öfter einmal mit dem Fahrrad unterwegs ist, kennt sie: Jene brenzligen Situationen, in denen es gerade noch mal gutgegangen ist: Eine plötzlich aufgerissene Autotür, ein Herrenmensch, der einen hupend von der Fahrbahn zu fegen versucht – aber auch eigene Fehleinschätzungen etwa der Höhe einer Bordsteinkante, des eigenen Alkoholisierungsgrades oder die schlechte Sicht in einer regnerischen Winternacht führen zu Unfällen. Wie gefährlich leben RadfahrerInnen in Konstanz wirklich? Weiterlesen »

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Da fordert die LLK „Buspreise runter“ und die FGL-Stadträtin Dorothee Jacobs-Krahnen hängt sich dran und schlägt „neue Überlegungen in der Konstanzer Preisgestaltung“ des Busverkehrs vor; da fordert die FGL ein Umdenken bei der Genehmigung von Ferienwohnungen und die SPD bläst wenige Tage später ins selbe Horn: Ein Wettlauf der Konstanzer Parteien um zündende Wahlkampf-Themen ist entbrannt – die Kommunalwahl 2019 wirft ihre Schatten voraus. Weiterlesen »

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Am morgigen Mittwoch, 25. April, wird mit der Podiumsdiskussion „Rechtsruck. Populismus zwischen Mobilisierung und Institutionenverachtung“ die öffentliche Veranstaltungsreihe „Geschichte und Gegenwart“ an der Uni Konstanz gestartet. Weiterlesen »

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Um die 100 Demonstrant*innen protestierten am Samstag in Radolfzell lautstark nicht nur gegen örtliche Nazistrukturen und die gesellschaftliche Rechtsentwicklung. Sie wendeten sich auch gegen Behördenschikanen, mit denen sich linke Aktivist*innen in der Kleinstadt immer wieder konfrontiert sehen. Als ob die Stadt beweisen wollte, wie berechtigt solche Vorwürfe sind, versuchte die Verwaltung, den Antifaschist*innen auch diesmal Knüppel zwischen die Beine zu werfen. Juristische Gegenwehr war nötig, um das Demonstrationsrecht durchzusetzen. Weiterlesen »

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Am Freitagabend feierte das bereits im Vorfeld berühmt-berüchtigt gewordene Stück „Mein Kampf“ von George Tabori in der Inszenierung Serdar Somuncus im Konstanzer Stadt­theater Premiere. Da ich mich selbst als friedliebenden Menschen bezeichnen würde, war mir nach den hitzigen Debatten der vergangenen Tage eigentlich die Lust auf diesen Theaterbesuch vergangen und ich hatte sprichwörtlich ein wenig Bauchweh beim Gedanken an diesen Abend. Doch die Karte war bereits reserviert, der Artikel zugesagt – also was soll’s – hinein ins Getümmel. Weiterlesen »

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War der FC Bayern ab 1933 ein lupenreiner Nazi-Verein? Hatte er sich, wie manche behaupten, während des Dritten Reichs als besonders williger Vollstrecker des Regimes hervorgetan? Der Fußballkenner Dietrich Schulze-Marmeling geht dieser Frage in zwei Veranstaltungen während der Jüdischen Kulturwochen Bodensee nach. Weiterlesen »

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aus: Nebelhorn Nr. 38, Juni 1984, von Jochen Kelter

Wer bitte ist Winfried Müller? Ein Segen, daß es den „Südkurier“ gibt. Der nämlich hat immer eine Antwort parat. „Müller ist katholisch“, lesen wir in der Wochenendbeilage vom 19. Mai. Aber damit noch nicht genug: “ er stammt aus einer schlesischen Bauernfamilie, die es 1945 nach Bayern verschlagen hat.“ Und von dort – richtig geraten, zum „Südkurier“. „So hat er es zum Diplomvolkswirt gebracht“. So? Nein, nicht beim „Südkurier“. Beim Studium. Immerhin. Manch einem hat es ja schon die Sprache verschlagen. Indessen nicht allen. Weiterlesen »

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Ihnen geht es gut? Sie sind entspannt und versöhnt mit Ihrem Dasein? Kein Sackgesicht im Anmarsch, das Ihnen schon heute die Laune für den Rest der Woche vermiesen will? Ihnen kann geholfen werden – mit einem kleinen Streifzug durch die bizarre Unterwelt der Beförderungsbestimmungen für öffentliche Verkehrsmittel. Kafka war gestern, Fahrradmitnahme ist heute. Weiterlesen »

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