Auch wenn er knapp gescheitert ist: OB-Kandidat Luigi Pantisano kann sich als Gewinner der Wahl am 18. Oktober fühlen. Seine Kampagne hat all jenen Auftrieb verliehen, die für eine soziale und ökologische Wende in der Stadtpolitik streiten. Nun wird es darauf ankommen, den Schwung der Kampagne weiterzutragen. Weiterlesen »

Kommentare (0)

Das massive Polizeiaufgebot bei der Räumung der Markgrafenstraße 10 am frühen Morgen des 22. Juli empfanden die Besetzer*innen als klare Machtdemonstration. Gegen sie laufen Ermittlungsverfahren. Auch Teile der Nachbarschaft empfanden die Räumung und ständige Polizeipräsenz während und nach der Besetzung als bedrohlich. Die 14 jungen Aktivist*innen aus Konstanz und Umgebung wollen dennoch weiter für ihre Anliegen einstehen. Unsere Autorin hat sich mit ihnen unterhalten. Weiterlesen »

Kommentare (0)

Der Termin für die kommenden Landtagswahlen in Baden-Württemberg rückt allmählich näher. Damit sich auch die Jugendlichen ein Bild davon machen können, welche Frauen und Männer aus dem Kreis Konstanz am 14. März 2021 in den 17. Landtag einziehen möchten und welche Ziele diese KandidatInnen haben, lädt der Kreisjugendring Konstanz e.V. am Freitag den 23. Oktober in Singen zum „Jugenddialog“ ein. Weiterlesen »

Kommentare (0)

Der Amtsinhaber strauchelte, konnte sich aber noch vor dem Sturz retten: Mit 49,5 Prozent (20.116 Stimmen) landete Uli Burchardt am Ende gerade mal 4,4 Prozent vor dem Herausforderer Luigi Pantisano, der 45,1 Prozent der WählerInnenstimmen (18.319) auf sich vereinen konnte. Dem dritten Kandidaten, Andreas Matt, gelang es mit 5,1 Prozent (2.089 Stimmen) nicht, in den Kampf um den Rathausposten einzugreifen. Weiterlesen »

Kommentare (24)

In der morgigen Sitzung des Technischen und Umweltausschusses TUA stehen wieder einige Ideen auf der Tagesordnung, die das Antlitz von Konstanz verändern könnten. Dazu zählt auch ein Antrag von Freier Grüner Liste, Jungem Forum und Linker Liste, an vier neuralgischen Punkten sofort etwas für den Radverkehr zu tun. In der Tat ist die Situation am Zähringerplatz für Velos wie FußgängerInnen eine echte Zumutung, und an der Schwaketenstraße zu radeln ist streckenweise halsbrecherisch. Weiterlesen »

Kommentare (2)

Letzten Freitag fragten wir nach der Schauspielerin, Publizistin und Kinderbuchautorin Erika Mann (1905–1969). Ab 1. Januar 1933 war sie Texterin, Darstellerin und Managerin des Kabarett-Ensembles „Die Pfeffermühle“, das für einige Zeit im Zürcher Hotel Hirschen auftrat. 1935 wurde Erika Mann die deutsche Staatsbürgerschaft entzogen, zu diesem Zeitpunkt besaß sie aber dank einer Scheinheirat bereits einen britischen Pass. Ihr Vater war der Literaturnobelpreisträger Thomas Mann, den sie 1936 dazu nötigte, sich endlich öffentlich gegen Hitlerdeutschland auszusprechen. Weiterlesen »

Kommentare (0)

Auch dies war ein nur allzu exemplarisches Leben in Deutschland: Gabriele Schwarz-Eckart, genannt „Leni“, wurde 1937 geboren und 1943 als Fünfjährige in Auschwitz ermordet. Sie galt als ein selten schönes, liebenswertes und begabtes Kind und wuchs bei Pflegeeltern in ländlicher Idylle auf. Doch die Nazimaschinerie funktionierte auch im hintersten Winkel Deutschlands höchst effektiv. Der Regisseur Leo Hiemer hat ihre Geschichte eindrucksvoll verfilmt, der Film läuft am 20.10. im Zebra-Kino. Weiterlesen »

Kommentare (0)

Endlich. Robert Habeck ist fähig und willens, als Kanzler für Deutschland zu arbeiten. Er hat sich durchgerungen und es uns Deutschen persönlich vor wenigen Tagen bestätigt. Wir wissen jetzt Bescheid. „Diese Prüfung würde ich für mich bestehen“, lautet der vielsagende, leicht schwergängige Satz. Sicher ein Gewinn für sich, sein Selbstbewusstsein, vermutlich auch gut für seine Partei, die Grünen, und orientierend für Annalena, die jetzt weiß, dass dieser Kelch an ihr vorüber geht. Und was gewinnt das Land? Weiterlesen »

Kommentare (1)

Die turbulent Einsame

Drei Jahre hatte sie auf die Einbürgerung gewartet, jetzt wollte sie nicht mehr. In diesem Land, das ihr einst so vorbildlich demokratisch erschien, war sie bespitzelt und als „Agentin Stalins“ diffamiert worden, bis sie beruflich keinen Fuß mehr auf den Boden bekam. Freiraum für unabhängiges Denken gab es in dieser hysterischen Atmosphäre nicht. Was sollte sie da noch mit dem US-amerikanischen Pass? Weiterlesen »

Kommentare deaktiviert für Engagiert und widerspenstig: Wer wars? (15)

Im vergangenen Jahr hat sich das Junge Forum Konstanz (JFK) engagiert darum bemüht, eine für das Amt des OB geeignete Kandidatin zu finden. Dieses Ziel wurde bis zur selbst gesetzten Frist nicht erreicht, weshalb sich die Wählervereinigung nach intensiven Gesprächen dafür entschieden hat, Luigi Pantisano zu unterstützen. Thomas Buck saß fünf Jahre für die JFK-Fraktion im Gemeinderat und konnte sich in dieser Zeit intensiv mit der Führung der Stadt, kommunalpolitischen Gremien und Aufsichtsräten von städtischen Beteiligungen auseinandersetzen. In seinem Gastbeitrag schildert er aus persönlicher Sicht die Vorbehalte und Kritikpunkte des JFK gegenüber dem Amtsinhaber Uli Burchardt. Weiterlesen »

Kommentare (11)

Rund 300 Beschäftigte bei Bus und Fähre sind heute in Konstanz wieder im Ausstand. Der seit drei Uhr heute Morgen laufende, erneute Warnstreik ist eine Reaktion der Dienst­leistungs­gewerkschaft ver.di auf die Weigerung der kommunalen Arbeitgeber, ein Angebot für einen bundesweiten Manteltarifvertrag vorzulegen. Im Südwesten beteiligen sich auch in Freiburg, Offenburg und Lörrach ÖPNV-Beschäftigte an den Arbeitsniederlegungen. Weiterlesen »

Kommentare (0)

Jenseits von Pop, Rock und Jazz gibt es immer wieder ganz eigene Bands, die das Beste der verschiedenen Welten miteinander verbinden. Dazu zählt der schweizerische Drummer Dimitri Monstein mit seinem Ensemble, das jetzt mit seiner ungewöhnlichen Musik irgendwo zwischen Klassik, Pop und Jazz nach Konstanz ins K9 kommt. Charakteristisch für die eingängigen (und erfolgreichen) Instrumentalkompositionen ist unter anderem der Einsatz von Streichinstrumenten. Ein Abend auch für ErzromantikerInnen. Weiterlesen »

Kommentare (0)

So Oberbürgermeister Uli Burchardt bei einer gut besuchten Podiumsdiskussion zur OB-Wahl am Montag im Konzil. Sein Herausforderer Luigi Pantisano, der bei der ersten Wahl vor ihm gelegen hat, verkaufte sich erneut gut und beeindruckte auch WählerInnen, die bislang eher der Meinung waren, der Oberbürger­meister solle auch weiterhin Burchardt heißen. Komplettiert wurde die muntere Runde durch Außenseiter Andreas Matt, der an Burchardt kaum ein gutes Haar ließ. Weiterlesen »

Kommentare (20)

Das Konzentrationslager Oberer Kuhberg war eines jener frühen Lager, die die Nazis – kaum war ihnen die Macht übertragen worden – bereits 1933 überall in Deutschland zur sofortigen Ausschaltung ihrer politischen und weltanschaulichen GegnerInnen errichten ließen. Obwohl es das einzige dieser frühen KZ in Süddeutschland ist, dessen Gebäude und Gelände weitgehend unverändert erhalten blieb, bedurfte es jahrzehntelanger Bemühungen vor allem der Lagergemeinschaft Heuberg-Kuhberg-Welzheim, die weit verbreitete Schlussstrichmentalität zu durchbrechen und eine beeindruckende Gedenkstätte zu schaffen. Weiterlesen »

Kommentare (0)

Spaziergänge, die Konstanz von einer anderen Seite zeigen, veranstaltet die Volkshochschule in den nächsten Wochen: Sie führen in das jüdische Konstanz, widmen sich dem Wirken des Malers Carl von Häberlin, der sich unter anderem im Inselhotel und am Obermarkt verewigt hat, und begeben sich auf die Spuren des Hitler-Attentäters Georg Elser. Aber auch ein Blick hinter die Fassaden in die Schatz­kammer des Münsters oder in die Feuergassen und Hinterhöfe zeigt: Es gibt eine Stadt hinter der Stadt. Weiterlesen »

Kommentare (0)

„Du hast den Farbfilm vergessen, bei meiner Seel‘ … Alles blau und weiß und grün und später nicht mehr wahr.“ Nina Hagen

Ein neues Gespenst geht um, das Gespenst der „gesellschaftlichen Spaltung“. Es zeigt sich in der Welt, in Europa, in Deutschland und ja, auch im OB-Wahlkampf zu Konstanz. Als politisches Schlagwort und Knockout-Kriterium finden wir es in nahezu jeder Debatte: Flüchtlinge, AFD, Klimakrise, Feminismus, Rassismus, Corona …! Weiterlesen »

Kommentare (1)

„Rechtsextremisten haben die Querdenker-Veranstaltungen in Konstanz am 3. und 4. Oktober unterwandert,“ stellen VertreterInnen des Kreisverbands der Jusos in der SPD fest. Beobachtungen der Jusos zufolge sei zwar das Verbot der Reichskriegsflagge weitgehend befolgt worden. Doch den Jusos sind verschiedene Personen aufgefallen, die offen rechtsextremistische Symbole zur Schau gestellt hatten. Weiterlesen »

Kommentare (0)