Damit hatte Lodis Bürgermeisterin Sara Casanova von der rechtsextremen Partei Lega wohl nicht gerechnet. Ein Gericht in Mailand hat die norditalienische Kommune aufgefordert, ihre rassistischen Regelungen gegenüber Kindern von Geflüchteten aufzuheben. Frau Casanova hatte einen Erlass in Kraft gesetzt, der Flüchtlingskinder de fakto vom gemeinsamen Schulessen und anderen Leistungen ausschließt. Weiterlesen »

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Im Januar 2019 jährt sich zum hundertsten Mal die Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg (1871 – 1919). Am 4. Januar berichtet der aus Lindenberg stammende Autor und Regisseur Klaus Gietinger, Träger des Kulturpreises seiner Heimatstadt, als ausgewiesener Kenner der Ereignisse in Lindau über diesen politischen Doppelmord während der deutschen Revolution 1918/19 und dessen Hintergründe. Durchaus ein Grund also, Lindau einen Besuch abzustatten. Weiterlesen »

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In seiner Sitzung am 25.10. 2018 hat sich der Konstanzer Gemeinderat auf Antrag der Linken Liste Konstanz (LLK) mehrheitlich dafür ausgesprochen, Konstanz zum „sicheren Hafen“ zu erklären. Das heißt, Konstanz verpflichtet sich, Flüchtlinge aus der Seenotrettung aufzunehmen. Ober­bürger­meister Uli Burchardt interessiert das nicht und hat Ministerpräsident Kretschmann Anfang Dezember ein dementsprechendes Schreiben geschickt. Weiterlesen »

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Mit ihrem Debütroman „Garten, Baby!“ schreibt die Konstanzer Autorin Christine Zureich ein wunderbar witziges Buch über alles, was da so wächst in der Großstadt, wo der knappe Platz sich geteilt werden muss: Nachbarschaften und Kräuterhochbeete. Feinsinnig, voller sprachlicher Raffinessen und mit herrlich skurrilen Gestalten schafft sie so eine Lektüre, die Lust auf Grün macht. Weiterlesen »

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Im Rat wird die Stimmung gegen das Bodenseeforum stärker. Elf GemeinderätInnen waren jetzt gegen einen weiteren Zuschuss zum Millionengräble am Seerhein. Damit wird die Luft auch für den OB immer dünner, und er könnte versucht sein, ein Bauernopfer zu finden, um die Verantwortung für die Verluste noch einmal von sich selbst fernzuhalten. Geschäftsführer Jochen Andrew Lohmar jedenfalls ist nicht zu beneiden, denn in der Politik sind die Heilsbringer von gestern die Watschen-Heinis von morgen. Weiterlesen »

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Immer mehr Kinos haben in den vergangenen Jahrzehnten ihre Pforten geschlossen, sogar von einem „Kinosterben“ war zeitweise die Rede. Alte Lichtspielhäuser im Land wurden dicht gemacht, weil sie mit den großen Kinoketten nicht mehr konkurrieren konnten. Viele KonstanzerInnen erinnern sich noch mit Wehmut daran, wie im altehrwürdigen „Scala“ die letzte Vorstellung lief. An die Kinogeschichte der Stadt Überlingen erinnert bald eine Ausstellung, die dort derzeit vorbereitet wird. Weiterlesen »

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Eine Haushaltsdebatte, wie sie gestern im Konstanzer Gemeinderat geführt wurde, ist die kommunalpolitische Königsdisziplin, denn in ihr geht es um richtig viel Geld. Im Doppelhaushalt für die nächsten beiden Jahre werden rund 600 Millionen Euro verplant; rechnet man die städtischen Betriebe hinzu, kommt man gar auf 1,4 Milliarden Euro. Traditionell dient die Haushaltsdebatte einer Generalabrechnung mit der Verwaltung, doch die fiel gestern – von einer Ausnahme abgesehen – eher lustlos aus. Weiterlesen »

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Mitten im Kriegsgebiet blüht im Norden Syriens die Vision einer Gesellschaft, in der nicht mehr ethnische Gegensätze das Dasein diktieren, eines Gemeinwesens, das für Menschen jeder Kultur und Religion das Recht auf ein Leben in Frieden, Freiheit und Sicherheit erkämpfen will, in dem vor allem Frauen gleichberechtigt das Zusammenleben mitgestalten. Diesem mutigen Projekt in der Region Rojava zollt ein Konstanzer Solidaritätsbündnis nun mit einer Ausstellung Respekt, die vom 18. bis zum 21. Dezember im Bürgersaal zu sehen ist. Begleitet wird sie von zwei Veranstaltungen, dazu gibt es Musik aus Mesopotamien. Weiterlesen »

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In einem inzwischen vieldiskutierten Beitrag hat unser Autor O. Pugliese Kritik an Konstanzer Initiativen geübt. Er wirft ihnen vor, häufig engstirnig nur Sonderinteressen im Auge zu haben, bemängelt fehlende Sachkenntnisse und vermisst den langen Atem, der nötig wäre, um dem Ziel einer lebenswerten Stadt näher zu kommen. Wir veröffentlichen hier eine Replik, in der Jürgen Geiger Widerspruch gegen diese Sichtweise anmeldet. Weiterlesen »

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Ein junger Eritreer wird trotz bester Integrationsaussichten ausgewiesen und muss wahrscheinlich bald die Schweiz verlassen. Wohin dann? Er hat drei Möglichkeiten, aber keine davon wird dazu beitragen, ihm ein halbwegs menschenwürdiges Leben zu garantieren. Der Schriftsteller Jochen Kelter ist sein Pate. Hier sein Bericht zur Lage, in der sich der Geflüchtete derzeit befindet. Weiterlesen »

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Das neu gegründete Unternehmen Gohl-KTK GmbH will am Standort Singen 27 Personen entlassen und dabei die von Kündigung betroffenen Arbeitnehmer zudem mit erbärm­li­chen Almosen abspeisen. Ein absolutes Un­ding, wettert die Gewerkschaft zu Recht und fährt schweres Geschütz auf. Für die (noch) Beschäftigten eine ungute Situation zum Jahresende. Weiterlesen »

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Der Südkurier hatte unlängst vermeldet, dass fast alle im Gemeinderat vertretenen Fraktionen sich darüber einig sein sollen, gegen Elisabeth Uhl, Chefin des hiesigen Rechnungs- und Prüfungsamts (RPA), ein Amtsenthebungsverfahren einzuleiten. Ein äußerst seltener Vorgang im kommunalpolitischen Geläuf. Die Hintergründe sind noch unklar. Weiterlesen »

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Sie erinnern sich? Um dem Konstanzer Thea­ter dick­strahlig ans Bein zu pinkeln, ließ SPD-Bürger­meister Andreas Osner für min­des­tens 17.000 Euro ohne Absprache mit den zustän­di­gen Gremien ein völlig unnützes Gutachten erstellen, das belegen sollte, dass die Auf­füh­rung von „Mein Kampf“ dem Ansehen von Stadt und Theater geschadet habe. Da Osner seine Schulden partout nicht begleichen will, zeigt ihm nun das Theater, wie das geht und lädt zu einer Benefiz-Veranstaltung. Weiterlesen »

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Am 26. November jährte sich das durch den damaligen Innenminister Kanther verhängte Verbot der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) zum 25. Mal. Anlass für das lokale Solidaritätsbündnis Rojava am heutigen Mittwoch mit einer Veranstaltung auf die repressive Politik gegen die kurdische Freiheitsbewegung in der deutschen Republik aufmerksam zu machen. Bundesweit haben in den letzten Wochen Tausende für die Aufhebung des Verbots demonstriert, mit dem die Bundesregierung das verbrecherische Regime des türkischen Autokraten Erdogan unterstützt. Weiterlesen »

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Als Anfang 2015 im Gemeinderat darüber debattiert wurde, ob das Zweckentfremdungsverbot für Wohnraum auch in Konstanz wieder einzuführen sei, kletterten vor allem die RätInnen von CDU, FDP und Freien Wählern auf die Barrikaden und wähnten die Verelendung der Immobilienbesitzer im Anmarsch. Mit nur einer Stimme Mehrheit ging die Vorlage dann aber hauchdünn durch. Heute bleibt festzustellen, dass sich das gelohnt hat. Ein Tropfen auf den heißen Stein, aber immerhin. Weiterlesen »

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„Die Mieten müssen steigen!“ Kein Ober­bürger­meister, kein Verbandsfunktionär, nicht einmal ein Wohnungsbauinvestor würde diese Forderung heute noch öffentlich erheben. Ein Sturm der Entrüstung, modern Shitstorm genannt, wäre sicher. Konse­quen­ter­weise benennen mittlerweile alle Akteure in Politik und Wohnungswirtschaft die Schaffung bezahlbaren Wohnraums als wichtiges Ziel. Handeln sie auch danach? Nicht immer, meinen unsere Kommentatoren Günther Weiss und Winfried Kropp (s. Foto), beide Mitglieder im Vorstand des Mieterbunds Bodensee. Weiterlesen »

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Ja, behauptet der Mieterbund in einer aktuellen Pressemitteilung. „Mieter können sich erfolgreich gegen einen großen Konzern wehren,“ erklärt die Organisation und ver­weist auf die Quartalszahlen des Immobi­lien­konzerns Vonovia SE. Das Unternehmen kündigte kürzlich an, sein Modernisierungs­pro­gramm deutlich zu reduzieren. Ab 2019 wolle es bei Energiesparmaßnahmen auf eine Obergrenze von zwei Euro im Monat je Quadratmeter Wohnfläche achten, ließ das Unternehmen verlauten. Weiterlesen »

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