Parteien-Jugend ruft zu Spenden für Lodi auf

Lodi, die italienische Partnerstadt von Konstanz, liegt mitten in der Lombardei, jener Region, die besonders hart von der Corona-Pandemie betroffen ist. Das Ausmaß der Krise ist auch in Lodi inzwischen so groß, dass es am Nötigsten fehlt, etwa bei der Ausstattung von Rettungskräften. Das hat jetzt die Konstanzer Jugendorganisationen der Parteien dazu bewegt, sich in seltener Übereinstimmung zusammenzutun. Gemeinsam rufen Grüne Jugend, Junge Union, Jusos, Junge Liberale und Linksjugend [’solid] die Konstanzer Bevölkerung zu Spenden für die Ortsgruppe Lodi des Croce Rossa Italiana auf. …weiterlesen »

Heuchler, Profiteure und andere Menschenfreunde

Beschäftigte der BDH-Klinik Elzach bitten um Solidarität der Bevölkerung. Das ausgedünnte, überlastete Personal bangt, einer großen Anzahl schwer an Covid19-Erkrankter nicht gerecht werden zu können, und wie in Italien auswählen müssen, wer einen Beatmungsplatz bekommt. (Quelle: aktion ./. arbeitsunrecht e. V.)

Derzeit wird uns BürgerInnen von allen Seiten erklärt, was zu tun und zu lassen ist. Die behördlichen Verordnungen aufgrund der Pandemie seien alternativlos, heißt es. Die meisten Medien sehen das ebenso. Alternativlos, so hieß es lange Zeit, war auch die Schrumpfung und Durchökonomisierung des Gesundheitswesens. Aber was steckte dahinter? Wer profitiert, wer zahlt? Und wer hat dazu beigetragen, dass die Dinge so sind, wie sie sind? Teil zwei des Beitrags von Werner Rügemer. …weiterlesen »

Heuchler, Profiteure und andere Menschenfreunde

Vor Erschöpfung eingeschlafen: Das Foto der italienischen Krankenschwester Elena Pagliarini ging um die Welt (facebook screenshot)

Derzeit wird uns BürgerInnen von allen Seiten erklärt, was zu tun und zu lassen ist. Die behördlichen Verordnungen aufgrund der Pandemie seien alternativlos, heißt es. Die meisten Medien sehen das ebenso. Alternativlos, so hieß es lange Zeit, war auch die Schrumpfung und Durchökonomisierung des Gesundheitswesens. Aber was steckte dahinter? Wer profitiert, wer zahlt? Und wer hat dazu beigetragen, dass die Dinge so sind, wie sie sind? Der Publizist und Autor Werner Rügemer liefert in seinem Beitrag, den wir in zwei Teilen veröffentlichen, Antworten und Alternativen. …weiterlesen »

Save me gegen Aussetzung der Flüchtlingsaufnahme

Auch Save me Konstanz schlägt jetzt Alarm wegen der elenden Situation tausender Geflüchteter, die an den EU-Außengrenzen ausharren müssen. Die Hilfsorganisation kritisiert die Entscheidung der Bundes­re­gie­rung, der Corona-Krise wegen die Aufnahme von Betroffenen zu stoppen. Sie fordert, die überfüllten Lager sofort zu evakuieren und Corona-Maßnahmen auch für Schutz­su­chen­de umzusetzen. Nötig seien zudem EU-Hilfen für besonders betroffene Länder wie Griechen­­land. Die Mitteilung im Wortlaut. …weiterlesen »

Bedrohte Natur – bedrohte Menschen

Die indigenen Völker der Regenwälder wirt­schaf­ten seit eh und je nachhaltig. So lange sie ihre traditionellen Territorien selbst ver­wal­ten können, leben sie im Wohl­befin­den, schützen die Natur und damit auch unser Klima. Leider sind Landraub und Waldrodung in den Gebieten dieser Völker an der Tages­ord­nung. Am Sonntag und Montag gibt es zu diesem Thema Vorträge von vier aus­ge­wie­se­nen südamerikanischen Fach­leuten, die die Lage indigener Völker im Amazonasgebiet aus eigener Anschauung kennen. …weiterlesen »

Flüchtlinge in der Ägäis brauchen dringend Hilfe

Die griechische Insel Lesbos ist einer der sogenannten „Hotspots“ in der Ägäis, ankommende Geflüchtete werden dort in das Lager Moria verbracht. Dieses Lager wurde einst für 2.500 Personen gebaut, innerhalb der letzten Monate gab es aber nach Angaben von Helfern einen sprunghaften Anstieg der Flüchtlingszahl auf 21.000 Menschen. Darunter befinden sich 40 Prozent Kinder und unbegleitete Jugendliche, die unter elendesten Bedingungen und oft im Freien auf der kleinen Insel dahinvegetieren müssen. …weiterlesen »

Schür kein Feuer, Siemens!

Bundesweit gingen am vergangenen Freitag in mehr als 30 Städten Fridays-for-Future-AktivistInnen gegen den Siemens-Konzern auf die Straße. Der Protest der Klima­schützerInnen richtet sich gegen die Absicht des Münchner Großunternehmens, am Bau einer gigantischen Kohle-Mine in Australien mitzuverdienen. Auch vor den Toren der Konstanzer Niederlassung versammelten sich am 10. Januar rund 20 Klima-AktivistInnen zu einer Mahnwache. …weiterlesen »

Vereint in Sorge und Hoffnung

Die Proteste in Chile ebben nicht ab: Seit Oktober kämpfen die Menschen gegen die korrupte Regierung und für soziale Gerechtigkeit. Exil-Chilenen aus Konstanz und Kreuzlingen zeigen ihre Solidarität und organisieren ein Konzert für verletzte Demonstranten. …weiterlesen »

Aus Solidarität mit Rojava: Demo gegen Rüstungsfirma Diehl in Überlingen

Überlingen ist manchen eine Reise wert. Mit seinen Kulturdenkmälern, der malerischen Altstadt und einer mediterran anmutenden Uferpromenade zieht das Städtchen am Nordufer des Sees Jahr für Jahr viele BesucherInnen an. Kaum jemand weiß, dass der 23.000-Einwohner-Ort eine düstere Seite hat. Denn in der Tourismus-Idylle ist mit Diehl Defence ein Rüstungskonzern Arbeitgeber Nummer eins, der High-Tech-Waffen vom Tödlichsten herstellt. Mit einer Demonstration wollen am 14.12. internationalistische, antimilitaristische und antifaschistische Gruppen aus der Region gegen die Geschäfte mit dem Tod protestieren. Aktueller Anlass für die Aktion ist der Angriffskrieg, den das Erdogan-Regime gegen Rojava führt. …weiterlesen »

Solibündnis spendet 10.500 Euro für Rojava

Nicht erst seit dem Beginn des völker­rechts­widrigen Angriffskriegs, den der türkische Staat zusammen mit dschihadistischen Milizen seit dem 9. Oktober gegen die Auto­no­mie­projekte in Nordsyrien führt, organisiert das Konstanzer Solidaritäts­bünd­nis Rojava Unterstützung für die Menschen, die dort seit 2012 einen basis­demo­kra­ti­schen Aufbruch wagen. Das Bündnis belässt es nicht bei Auf­klä­rung über die emanzipatorischen Gesell­schaftsprojekte und Protest gegen Erdogans Vernichtungsfeldzug: Rund 10.500 Euro haben die AktivistInnen jüngst an Hilfs­organisationen in der Region überwiesen. …weiterlesen »

Dokumentarfilm über Seenotrettung im Zebra Kino

Ihr Ziel: Mit einem Schiff Flüchtlinge vor dem Ertrinken zu retten. Doch in ihrer Heimat Dresden schlägt Axel Steier und seinem Team für die Idee nicht nur Zustimmung entgegen. Schließlich aber geht ihr Plan auf: Es kommen genügend Spenden zusammen, um ein Rettungsschiff auszurüsten und vor die nordafrikanische Küste zu schicken. Mit an Bord ist ein Filmteam. In Kooperation mit der Konstanzer Seebrücke zeigt das Zebra Kino am 12.11.2019 um 18.30 Uhr den Dokumentarfilm „Die Mission der Lifeline“. …weiterlesen »

Tag des Amazonas

Der Konstanzer Gemeinderat hat sich Ende Oktober einstimmig dafür ausgesprochen, mit dem brasilianischen Stamm der Borari eine Klimapartnerschaft abzuschließen. Angestoßen wurde das Projekt von der Initiative „ProAmazonia Konstanz“, die schon mehrmals Vertreter der indigenen Ureinwohner aus dem Amazonas-Regenwald an den Bodensee eingeladen hat. Nun organisieren die Konstanzer AktivistInnen kommenden Freitag eine große Amazonas-Benefizveranstaltung im Bürgersaal. …weiterlesen »

Konzerne in die Verantwortung nehmen

Noch immer lassen internationale Konzerne Fabriken einstürzen (mit unzähligen Todesopfern) und GewerkschafterInnen ermorden, noch immer fackeln sie Regenwälder ab und zerstören ganze Regionen – und niemand zieht sie zur Rechenschaft. Das soll sich ändern. So läuft in der Schweiz eine Konzernverantwortungs­initiative, in Deutschland soll ein Lieferkettengesetz die schlimmsten Auswirkungen verhindern – und viele UNO-Staaten befürworten einen verbindlichen Vertrag über Wirtschaft und Menschenrechte. Aber was kann damit erreicht werden? …weiterlesen »

Nicht nur in Konstanz: Breiter Protest gegen Kriegsverbrecher Erdogan

Solidarität mit Rojava: Drei Tage in Folge waren in Konstanz hunderte Menschen aus Protest gegen Erdogans Krieg gegen die in der Demokratischen Föderation Nord- und Ostsyrien zusammengeschlossenen autonomen Selbstverwaltungseinrichtungen auf der Straße. Am Samstag waren es wieder um die 300 Leute, die bei einer Demonstration lautstark ihre Solidarität mit Rojava bekundeten. …weiterlesen »

Auf die Straße gegen Erdogans Krieg

Erdogan macht Ernst: Allen internationalen Warnungen zum Trotz hat der Autokrat die türkische Armee für einen Überfall auf Nordsyrien in Marsch gesetzt. Das neue Kriegsabenteuer hat die Vernichtung der kurdischen Autonomieprojekte zum Ziel und soll den Einfluss des autoritären Regimes in Ankara beim Machtpoker um die Neuordnung Syriens stärken. Nicht nur vor Ort formiert sich Widerstand gegen die völkerrechtswidrige Attacke, weltweit demonstrieren Menschen ihre Solidarität mit Rojava. In Konstanz mobilisiert das Solidaritätsbündnis Rojava heute Abend zu einer Mahnwache auf der Marktstätte. …weiterlesen »

Angst und Schrecken am Amazonas

Mehr als 50 Zuhörerinnen und Zuhörer lauschten am letzten Mittwoch im Palmenhaus den Worten von Paulo Roberto Ignacio, der über die aktuelle Stimmung in Brasilien berichtete. Im Fokus seines Vortrags stand vor allem die Umweltpolitik von Präsident Bolsonaro und deren Folgen. Der Sozialaktivist war einer Einladung der Initiative „Pro Amazonia“ gefolgt.  …weiterlesen »

Europäische Bürgerinitiative: „Wohnen für alle“

Viele KonstanzerInnen wissen ein Lied davon zu singen: Die Miete frisst einen immer größeren Teil der häufig genug schmalen Einkommen auf. Eine vom Staat gezielt geförderten Überantwortung der Wohnungungsversorgung an den kapitalistischen Markt hat das Geschäft mit dem unverzichtbaren Dach über dem Kopf zum lukrativen Profitmodell gemacht. Die daraus resultierende Wohnungskrise hat nicht nur viele Städte und Regionen Deutschlands erfasst, sie erstreckt sich zunehmend auf den ganzen Kontinent. Eine im Frühjahr gegründete Europäische Bürgerinitiative will dieser asozialen Entwicklung Einhalt gebieten. …weiterlesen »