Wahl in Italien: Wie stimmte unsere Partnerstadt Lodi ab?

Den Sieg des rechtspopulistischen Blocks konnte auch er nicht verhindern. Immerhin aber sorgte Andrea Furegato dafür, dass Lodi, das partnerschaftlich mit Konstanz verbunden ist, nicht ganz unterging im neofaschistischen Sumpf, den die  „Fratelli d` Italia“ mit Matteo Salvinis  „Lega“ und Silvio Berlusconis „Forza Italia“ zusammengerührt haben. Die Wertschätzung und Beliebtheit des neuen Bürgermeisters, da sind sich politische Beobachter einig, war maßgeblich dafür verantwortlich, dass die PD ( „Partito Democratico“), die italienische Schwesterpartei der deutschen Sozialdemokraten, nicht ebenso verheerende Schläge hinnehmen musste wie Beppe Grillos „Cinque Stelle“, deren Stimmenanteil von 24 auf magere 8,5 Prozent zusammengeschmolzen ist. …weiterlesen »

Auch in Konstanz: Protest gegen das diktatorische Mullah-Regime

Freiheit für das iranische Volk nieder mit den Mullahs(hr) Rund hundert Menschen demonstrierten vergangenen Samstag auf dem Konstanzer Münsterplatz gegen das Terror-Regime im Iran. In mehreren Beiträgen wurde zum Widerstand aufgerufen: „Freiheit für das iranische Volk, nieder mit den Mullahs!“ Hier die Hauptrede im Wortlaut. (Den Namen des Vortragenden nennen wir aus Sicherheitsgründen nicht, denn der iranische Geheimdienst ist auch in Europa aktiv). …weiterlesen »

Abschiebungen sind Verbrechen

In der nächsten Infokneipe geht es am 29. September um ein oft übersehenes (oder verschwiegenes) Thema: Die zumeist verzweifelte Lage von Abgeschobenen. Zusammen mit dem Verein „Flüchtlinge für Flüchtlinge” soll dieses besonders dunkle Kapitel europäischer (Anti-)Flüchtlingspolitik aus Sicht der Betroffenen ausgeleuchtet werden. …weiterlesen »

Retten verboten!

Seebrücke KonstanzImmer wieder werden im Mittelmeer Schiffe der zivilen Seenotrettung – aber auch Fischer – von Behörden der EU-Mitgliedstaaten am Einlaufen in Häfen gehindert oder die Aufnahme von aus Seenot geretteten Geflüchteten wird verweigert. Die Konstanzer Initiative Seebrücke lädt dazu ein, am 12.7. mit direkt Betroffenen darüber zu diskutieren. …weiterlesen »

Das wahnsinnige Konzept der nuklearen Abschreckung (II)

Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, will die deutsche Bundesregierung bis zu 35 atomwaffenfähige Tarnkappenflugzeuge des Typs F-35 vom US-amerikanischen Hersteller Lockheed Martin kaufen. Der Kampfjet fliegt mit bis zu 1,6-facher Schallgeschwindigkeit und ist atomwaffenfähig – so soll die sogenannte nukleare Teilhabe Deutschlands weiterhin sichergestellt werden. Am 25. Juni fand auf dem Konstanzer Münsterplatz eine beeindruckende Kundgebung gegen dieses brandgefährliche Vorhaben statt, wie seemoz u. a. hier berichtete.

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Das wahnsinnige Konzept der nuklearen Abschreckung (I)

Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, will die deutsche Bundesregierung bis zu 35 atomwaffenfähige Tarnkappenflugzeuge des Typs F-35 vom US-amerikanischen Hersteller Lockheed Martin kaufen. Der Kampfjet fliegt mit bis zu 1,6-facher Schallgeschwindigkeit und ist atomwaffenfähig – so soll die sogenannte nukleare Teilhabe Deutschlands weiterhin sichergestellt werden. Am 25. Juni fand auf dem Konstanzer Münsterplatz eine beeindruckende Kundgebung gegen dieses brandgefährliche Vorhaben statt, wie seemoz u. a. hier berichtete.

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inSi – notwendiger denn je

Der Verein inSi – kurz für „Integration in Singen“ – setzt sich seit vier Jahren für Geflüchtete und Migrant:innen in Singen ein. Am Dienstag, den 21. Juni, fand seine Mitgliederversammlung im Bürgersaal des Rathauses in Singen statt. …weiterlesen »

„Wer zuerst schießt, stirbt als Zweiter“

(hr) So ein Slogan der Konstanzer Friedensbewegung, die am Samstagnachmittag auf dem Münsterplatz mit einer Kundgebung gegen einen drohenden Atomkrieg auf sich aufmerksam machte. Zum Auftakt tanzte ein illustres Pärchen den „Kriegstango“ (siehe Bild), dann hielt Maik Schluroff einen beachtenswerten Beitrag, in dem er fundiert darlegte, dass Deutschland bei einer weiteren Eskalierung des Krieges in der Ukraine zur Zielscheibe werden könnte. Seine Forderung: „Nuklear abrüsten, statt aufrüsten“. Hier noch einige Bilder einer durchweg gelungenen Aktion, die bei der Bevölkerung viel Zuspruch fand. …weiterlesen »

Frankreich hat gewählt: Borne is boring

Was bedeutet der Ausgang der Parlamentswahl in Frankreich vor einer Woche für die französische Politik, und vor allem: Zeichnet sich ein Richtungswechsel in den teils inhomogenen politischen Lagern ab? Hat sich die Machtbalance geändert? Eine Analyse von Bernard Schmid. …weiterlesen »

Julian Assange soll ausgeliefert werden

Vor wenigen Wochen hat „Reporter ohne Grenzen“ eine Petition mit über 64.000 Unterschriften gegen die Auslieferung von Julian Assange übergeben. Nun hat die britische Innenministerin entschieden: Julian Assange soll ausgeliefert werden. Das ist ein schwerer Schlag für die Pressefreiheit. Hier eine Mitteilung der Organisation. …weiterlesen »

Wer schützt Brandts Ostpolitik vor der SPD? (III)

Die deutsche Sozialdemokratie muss dazu geprügelt werden, sich mit ihrer deutschlandschädlichen Russlandpolitik der letzten zwei bis drei Jahrzehnte zu beschäftigen. Und wenn sich ihre jetzigen und früheren Spitzenleute — Olaf Scholz, Frank-Walter Steinmeier, Manuela Schwesig, Sigmar Gabriel und Gerhard Schröder — heute äußern, dann vor allem, um eine durchgezogene Linie von Willy Brandt bis heute, von 1969 bis 2022, zu ziehen. Hier der letzte Teil einer dreiteiligen Serie von Wolfgang Storz. …weiterlesen »

Zivile Seenotrettung nicht weiter kriminalisieren

Zivile Seenotrettung nicht weiter kriminalisierenAm Donnerstag (19. Mai) jährt sich die Einstellung des Verfahrens gegen die deutsche Kapitänin des zivilen Seenot-Rettungsschiffes Sea-Watch 3, Carola Rackete. Die haltlose Anklage gegen sie bezog sich auf das Anlegen mit im Juni 2019 aus Seenot geretteten Geflüchteten in Lampedusa trotz des ausdrücklichen Verbots der italienischen Behörden.

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Wer schützt Brandts Ostpolitik vor der SPD? (II)

Die deutsche Sozialdemokratie muss dazu geprügelt werden, sich mit ihrer deutschlandschädlichen Russlandpolitik der letzten zwei bis drei Jahrzehnte zu beschäftigen. Und wenn sich ihre jetzigen und früheren Spitzenleute — Olaf Scholz, Frank-Walter Steinmeier, Manuela Schwesig, Sigmar Gabriel und Gerhard Schröder — heute äußern, dann vor allem, um eine durchgezogene Linie von Willy Brandt bis heute, von 1969 bis 2022, zu ziehen. Hier der zweite Teil einer dreiteiligen Serie von Wolfgang Storz. …weiterlesen »

Ein Sklavenhändler mit Filiale am Bodensee (III)

Johann Bernhard Friedrich Romberg (1729-1819) war ein international tätiger Kaufmann, der die Globalisierung seiner Zeit für sich zu nutzen wusste. Er war auch im Sklavenhandel tätig und hatte einen engeren Bezug zum Bodensee: Zeitweise war er Bürger von Lindau, das verkehrsgünstig im System europäischer Handelswege lag. Wer war dieser damals bedeutende Mann, was bezweckte und bewirkte er? Hier der letzte Teil unseres dreiteiligen Porträts. …weiterlesen »

Wer schützt Brandts Ostpolitik vor der SPD? (I)

Die deutsche Sozialdemokratie muss dazu geprügelt werden, sich mit ihrer deutschlandschädlichen Russlandpolitik der letzten zwei bis drei Jahrzehnte zu beschäftigen. Und wenn sich ihre jetzigen und früheren Spitzenleute — Olaf Scholz, Frank-Walter Steinmeier, Manuela Schwesig, Sigmar Gabriel und Gerhard Schröder — heute äußern, dann vor allem, um eine durchgezogene Linie von Willy Brandt bis heute, von 1969 bis 2022, zu ziehen. Hier der erste Teil einer dreiteiligen Serie von Wolfgang Storz. …weiterlesen »

Ein Sklavenhändler mit Filiale am Bodensee (II)

Johann Bernhard Friedrich Romberg (1729-1819) war ein international tätiger Kaufmann, der die Globalisierung seiner Zeit für sich zu nutzen wusste. Er war auch im Sklavenhandel tätig und hatte einen engeren Bezug zum Bodensee: Zeitweise war er Bürger von Lindau, das verkehrsgünstig im System europäischer Handelswege lag. Wer war dieser damals bedeutende Mann, was bezweckte und bewirkte er? Hier der zweite Teil unseres dreiteiligen Porträts. …weiterlesen »

Ein Sklavenhändler mit Filiale am Bodensee (I)

Johann Bernhard Friedrich Romberg (1729-1819) war ein international tätiger Kaufmann, der die Globalisierung seiner Zeit für sich zu nutzen wusste. Er war auch im Sklavenhandel tätig und hatte einen engeren Bezug zum Bodensee: Zeitweise war er Bürger von Lindau, das verkehrsgünstig im System europäischer Handelswege lag. Wer war dieser damals bedeutende Mann, was bezweckte und bewirkte er? Wir beginnen heute mit einem dreiteiligen Porträt. …weiterlesen »