Im März ist in Konstanz Walter Eyermann gestorben, erfolgreicher Immobilienmakler und vor Jahrzehnten auch einflussreicher Lokalpolitiker. Oberbürgermeister Uli Burchardt hat den ehemaligen Gemeinderat mit einem öffentlichen Nachruf gewürdigt, auch im Namen der Stadtverwaltung und des Gemeinderats. Gegen diese Vereinnahmung wehrt sich die Linke Liste, die an die braune Gesinnung und das reaktionäre Treiben Eyermanns erinnert. Grund für seemoz, noch einmal über die Geschehnisse im Sommer 1970 zu berichten, bei denen sich der NPD-Mann als Hetzer gegen „Asoziale“ hervorgetan und nach „Säuberungen“ gerufen hatte – mit tödlichen Folgen. Weiterlesen »

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Mitunter kommt es vor, dass man von einer Initiative liest und denkt: Wow, das ist super, da bin ich dabei! Oft jedoch steht dem guten Vorsatz einiges im Wege – besonders dann, wenn der spontane Gedanke nicht sofort umgesetzt werden kann. Das ist in dieser Krisenzeit besonders der Fall: Es gibt keine Treffen, keine Demonstrationen. Aber das ändert sich wieder. Und die Singener Fridays-for-Future-AktivistInnen haben jede Unterstützung verdient. Auch jetzt schon. Weiterlesen »

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In Zeiten der Verunsicherung haben Verschwörungsmythen Konjunktur. Es ist die Zeit der Vereinfacher und Demagogen. Auch im religiösen Bereich gibt es viele bizarre und auch höchstgefährliche Theorien zu den Ursachen des Coronavirus. Gerade in diesen turbulenten Zeiten verzeichnen Glaubensgruppen der unterschiedlichsten Prägung weltweit wieder vermehrt Zulauf. Weiterlesen »

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Die Linke Liste Konstanz (LLK) will nicht, dass in ihrem Namen an den jüngst gestorbenen Walter Eyermann erinnert wird. Die Stadt Konstanz hatte eine Traueranzeige veröffentlicht, in der dem langjährigen ehemaligen Stadtrat auch im Namen des Gemeinderats gedacht wird (siehe Faksimile). Eyermann war NPD-Mitglied und hetzte in den 70er- und 80er-Jahren gegen Jugendliche, die nicht in sein reaktionäres Weltbild passten – mit schrecklichen Folgen. Morgen wird an dieser Stelle mehr über die braune Vergangenheit des Walter Eyermann zu lesen sein. Im Folgenden die Stellungnahme der LLK im Wortlaut. Weiterlesen »

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Gute Nachricht in unguten Zeiten für hilfebedürftige Menschen in Litzelstetten. EinwohnerInnen des Konstanzer Teilorts, die Unterstützung benötigen, beispielsweise bei der Abholung von Rezepten und Medikamenten, beim Einkauf oder anderen Alltagsbesorgungen, bietet die Litzelstetter Nachbarschaftshilfe ab sofort ihre ehrenamtlichen Dienste an. Das hat der Verein in einer Pressemitteilung bekannt gegeben. Im Wortlaut: Weiterlesen »

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Trotz steigender Infektionsraten und massiver Einschränkungen des öffentlichen Lebens sind die Menschen in Deutschland mehrheitlich zuversichtlich, dass die Corona-Situation innerhalb eines Jahres überwunden werden kann – und dass sich die Situation bereits binnen eines Vierteljahres verbessern wird. So jedenfalls das Ergebnis einer gesundheitspsychologischen Studie der Universität Konstanz. Weiterlesen »

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Gute Nachricht in trüber Zeit hat Udo Engelhardt, 1. Vorsitzender der Singener Tafel und Vorstandsmitglied der Tafeln Baden-Württemberg: Die Versorgungslage sei nun wieder sehr gut. Die Tafeln in Konstanz, Singen und Stockach sind geöffnet, allerdings aus organisatorischen Gründen und angepasst an die verschärften Hygiene-Vorschriften zu teils geänderten Öffnungszeiten. Die Tafel in Radolfzell wird am kommenden Freitag, 3. April, ihren Betrieb wieder aufnehmen. Weiterlesen »

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Das Theater Konstanz hat eine Bitte an Sie: Am Theater Konstanz sind etliche afrikanische Schauspielerinnen und Schauspieler aus Malawi, Togo und Burundi zu Gast. Auch sie sind vom momentanen Probenstopp betroffen. Wir möchten ihnen in dieser schweren Zeit gerne Laptops für Online-Deutschkurse, Texterstellung und weitere Anwendungen zur Verfügung stellen. Weiterlesen »

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Danilo Kiš gehört zu jenen Autoren der „zweiten Moderne“, die in den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts in Frankreich, Deutschland und anderswo die Literatur noch einmal zu revolutionieren versuchten. Er zählt sicher neben Ivo Andrić und Alexandar Tišma zu den wichtigsten jugoslawischen Autoren des 20. Jahrhunderts. Weiterlesen »

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Für Hochbetrieb sorgt das Coronavirus gegenwärtig bei der Gewerkschaft Verdi. „Die Telefone stehen nicht still“, berichtet Reiner Geis, Geschäftsführer beim Verdi-Bezirk Südbaden-Schwarzwald, bei einer krisenbedingt ebenfalls telefonisch abgehaltenen Pressekonferenz am vergangenen Freitag. Der Beratungsbedarf bei Betriebs- und Personalräten, aber auch vielen verunsicherten Beschäftigten des krisengeschüttelten Dienstleistungssektors ist groß. Die Bandbreite der Probleme, mit denen die KollegInnen konfrontiert sind, könnte größer kaum sein. Weiterlesen »

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Lodi, die italienische Partnerstadt von Konstanz, liegt mitten in der Lombardei, jener Region, die besonders hart von der Corona-Pandemie betroffen ist. Das Ausmaß der Krise ist auch in Lodi inzwischen so groß, dass es am Nötigsten fehlt, etwa bei der Ausstattung von Rettungskräften. Das hat jetzt die Konstanzer Jugendorganisationen der Parteien dazu bewegt, sich in seltener Übereinstimmung zusammenzutun. Gemeinsam rufen Grüne Jugend, Junge Union, Jusos, Junge Liberale und Linksjugend [’solid] die Konstanzer Bevölkerung zu Spenden für die Ortsgruppe Lodi des Croce Rossa Italiana auf. Weiterlesen »

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Die Konstanzer Jugendarbeit ist für Jugendliche und junge Erwachsene auch in Zeiten von Corona und trotz geschlossener Einrichtungen erreichbar. Mit unterschiedlichen Formaten und zu individuellen Zeiten stehen die MitarbeiterInnen jungen KonstanzerInnen für Kontaktanfragen, Informationen, Beratung und Unterstützung zur Verfügung. Die Informationen über die Formate und virtuelle Öffnungszeiten finden sich auf den Homepages der Einrichtungen und über deren Social Media-Kanäle. Weiterlesen »

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Im Zeitraum von 2001 bis 2018 hat sich die Zahl der „sachgrundlosen Befristungen“, also der befristeten Arbeitsverträge ohne sachlichen Grund, verdreifacht. Das berichtete vor kurzem die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung. Ihrer Studie zufolge sind fast fünf Prozent aller Arbeitsverhältnisse beschäftigtenfeindlich befristet. Besonders hoch ist der Anteil an den Universitäten. Doch nun wehren sich die akademischen Arbeitskräfte – beispielweise an der Uni Konstanz. Weiterlesen »

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Die vhs will ihren Betrieb auch in Zeiten wie diesen aufrechterhalten und setzt dabei auf Online-Angebote. In den nächsten Wochen gibt es gleich mehrere kostenlose Vorträge mit profilierten Vortragenden aus den verschiedensten Wissens- und Erfahrungsgebieten von Wirtschaft bis Kulturwissenschaften. Zu diesen Vorträgen gibt es fünfzehn Minuten vor Beginn einen Zugangslink, um den sich Interessierte rechtzeitig bemühen sollten, denn die Plätze könnten knapp werden. Weiterlesen »

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Unter den Folgen der Corona-Krise leiden auch Konstanzer Sportvereine. Der Stadtsportverband, Interessenvertretung der hiesigen Vereine, wendet sich jetzt mit einem Hilferuf an Oberbürgermeister Uli Burchardt, den für Sport zuständigen Dezernenten Andreas Osner und die Ratsfraktionen. Nötig sei ein Signal, dass die Stadt den Sport finanziell nicht hängen lässt. Das Schreiben des Vorstands im Wortlaut. Weiterlesen »

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Am 5. Juli ist in Konstanz OB-Wahl. Eigentlich. Denn ob an diesem Sonntag tatsächlich die Bürgerinnen und Bürger an die Urne gerufen werden sollten, darüber gibt es mittlerweile lebhafte Diskussionen. Auch seemoz hatte schon die Frage aufgeworfen, ob die seuchenbedingten Umstände überhaupt einen fairen Wahlkampf zulassen. Doch was sieht eigentlich das Gesetz für eine solche Ausnahmelage vor? Weiterlesen »

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Beschäftigte der BDH-Klinik Elzach bitten um Solidarität der Bevölkerung. Das ausgedünnte, überlastete Personal bangt, einer großen Anzahl schwer an Covid19-Erkrankter nicht gerecht werden zu können, und wie in Italien auswählen müssen, wer einen Beatmungsplatz bekommt. (Quelle: aktion ./. arbeitsunrecht e. V.)

Derzeit wird uns BürgerInnen von allen Seiten erklärt, was zu tun und zu lassen ist. Die behördlichen Verordnungen aufgrund der Pandemie seien alternativlos, heißt es. Die meisten Medien sehen das ebenso. Alternativlos, so hieß es lange Zeit, war auch die Schrumpfung und Durchökonomisierung des Gesundheitswesens. Aber was steckte dahinter? Wer profitiert, wer zahlt? Und wer hat dazu beigetragen, dass die Dinge so sind, wie sie sind? Teil zwei des Beitrags von Werner Rügemer. Weiterlesen »

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