Wenn dieser Tage klebriger Glühweinduft durch’s illuminierte Städtchen zieht, wird im Bürgersaal ab 6.12. zum „Forum der Kulturen“ gebeten. An vier Abenden werden überwiegend afrikanische Musiker den Saal mit ihren Rhythmen gewaltig aufheizen. Ein schönes Kontrastprogramm zu weihnachtlicher Zeit, zusammengestellt von Mohamed Badawi (Bild). Der Eintritt zu den Konzerten ist übrigens frei, Spenden sind aber erwünscht. Hier geht es zum Programm. Weiterlesen »

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Anfang November hat das Finanzamt Berlin der Bundesvereinigung der VVN-BdA die Gemeinnützigkeit entzogen. Ein bürokratischer Akt mit fataler politischer Wirkung, versetzte man damit doch der ältesten antifaschistischen Organisation der Republik einen existenzbedrohenden Schlag. Ein verheerendes Signal, zumal in Zeiten grassierender Naziumtriebe auf deutschen Straßen und in Parlamenten. Esther Bejarano, Shoah-Überlebende und Vorsitzende des Auschwitz-Komitees, hat deswegen jetzt einen Brief an Bundesfinanzminister Olaf Scholz geschrieben. Weiterlesen »

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Am 20. November tagte der Präventionsrat das letzte Mal im Jahr 2019 – ohne den Vorsitzenden Manfred Hölzl. Der Grund: Aufgrund der Abschiebung seines Mitarbeiters Lukmann Lawall lässt Konzil-Wirt Hölzl derzeit nicht nur sein Gemeinderatsmandat ruhen, sondern auch den Vorsitz im Präventionsrat. Dafür hat das Gremium Verständnis, wie folgender Pressemitteilung zu entnehmen ist. Weiterlesen »

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Unter diesem Titel lädt die Juso-Hochschulgruppe Konstanz kommenden Montag zu einer Diskussion mit Gabi Rolland (Bild) ein. Aktuell verhandeln Land und Hochschulen über den Hochschul­finanzierungsvertrag. Landesstudierenden­vertretung und Hochschulen klagen gleichermaßen über Unterfinanzierung, die sich unter anderem in prekären Arbeits­verhältnissen, schlechter Infrastruktur und unzureichender Digitalisierung äußert. Weiterlesen »

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Mit diesem Schlachtruf haben am Dienstag fast 2000 Studierenden, Mitarbeitende und ProfessorInnen gegen die Unterfinanzierung und den Sanierungsstau der baden-württembergischen Hochschulen protestiert. Dazu aufgerufen hatten die Studierendenvertretung der Universität und der AStA der HTWG. Landesweit fanden an Hochschulen ähnliche Protestaktionen statt. Anlass waren die Verhandlungen zum Hochschulfinanzierungsvertrag 2021 (HoFV II), mit dem die Landesregierung die Finanzierung der Hochschulen in den nächsten fünf Jahren regeln will. Weiterlesen »

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SchülerInnen fordern einen Plan, wie die Stadt bis 2030 klimapositiv werden kann. Um die EntscheidungsträgerInnen zum Handeln zu bewegen, wird morgen beim weltweiten Aktionstag auch wieder in Konstanz gestreikt. Mit den bisherigen Bemühungen der Stadt, dem Klimawandel entgegenzuwirken, sind die FfF-AktivistInnen nicht zufrieden. Sie fordern mehr Engagement und eine rasche Umsetzung der längst nötigen Schritte. Weiterlesen »

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Der Krieg der Türkei gegen die kurdischen Gesellschaftsprojekte in Nordsyrien bleibt in Konstanz im Gespräch. Zu einer Ver­an­stal­tung, die sich um die aktuellen Geschehnisse in Rojava dreht, laden am Samstag gleich mehrere Gruppen ins Jugendkulturzentrum Contrast ein. Das Solidaritätsbündnis Rojava, die Hochschulgruppe Kurdische Rose und die Linksjugend werden dort den Journalisten und Aktivisten Anselm Schindler als Referenten zu Gast haben, der sich in der internationalen Kampagne „Make Rojava green again“ engagiert. Weiterlesen »

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(red) Auch die Fraktionen des Konstanzer Gemeinderates protestieren gegen die Abschiebung. Sie fordern Ministerpräsident Winfried Kretschmann auf, weitere Abschiebungen zu stoppen, Lukmann Lawall wieder an seinen Arbeitsplatz zurückzuholen und umgehend die Gesetze zu ändern. Hier die Protestnote im Wortlaut. Das Schreiben ging auch an die Landtagsabgeordneten Nese Erikli, Dorothea Wehinger (Grüne), Jürgen Keck (FDP), dazu an Andreas Jung (MdB CDU) und Kanzlerin Angela Merkel. Weiterlesen »

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Mit der Deportation der badischen Jüdinnen und Juden am 22. Oktober 1940 in das Lager Gurs (Südfrankreich) endete auf schreckliche Weise die fast 300-jährige jüdische Geschichte der Gemeinde Gailingen am Hochrhein. Das Jüdische Museum dokumentiert das Leben der jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger und ihre spätestens ab September 1935 einsetzende Entrechtung, Verfolgung, Deportation und Ermordung. Weiterlesen »

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Die bürgerlichen Parteien in der Schweiz wollen, dass der neue elektronische Iden­ti­täts­ausweis von Privaten vertrieben wird. In nicht allzu ferner Zukunft soll nach dem Willen des Bundes jede Schweizerin, jeder Schweizer über einen elektronischen Ausweis verfügen. Das soll Behördengänge oder solche zur Post sowie jeden Verkehr mit Amtsstellen oder Privaten abkürzen. Doch das ist wohl nicht alles, argwöhnt unser Berichterstatter. Weiterlesen »

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Angemeldet sei die Kundgebung nur für etwa 80 Personen gewesen, zeigte sich Konzil-Chef Manfred Hölzl (Bild links) am Montagabend sichtlich überwältigt. Denn tatsächlich waren es dann mehr als 500 KonstanzerInnen, die in den Innenhof des Rathauses gekommen waren, um ihre Solidarität mit Lukmann Lawall zu demonstrieren. Der Nigerianer, der zuletzt im Konzil gearbeitet hatte, war in der vergangenen Woche abgeschoben worden. Seine bisherigen KollegInnen, nicht wenige ebenfalls Geflüchtete, setzen sich seither für eine Rückkehr Lawalls nach Konstanz ein. Weiterlesen »

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Seit Ende Juni läuft im Kulturzentrum am Münster die Ausstellung „Der gefährliche See“ und wurde kürzlich wegen des großen und auch überregionalen Interesses bis zum 5. Januar 2020 verlängert. Hat der Besuchererfolg auch was mit den dramatischen Veränderungen in Zeiten des Klimawandels zu tun? Auch dazu befragten wir Museumsdirektor Tobias Engelsing. Weiterlesen »

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Der Vorstand des Kreisverbands der Linken lädt Mitglieder und Interessierte am nächsten Donnerstag, 28. 11., zu einer Versamm­lung in den Treffpunkt Tannenhof ein, bei der die Lage im nordsyrischen Rojava thema­ti­siert werden soll. Gegen die dortigen Selbstver­wal­tungs­projekte führt die türkische Armee seit Anfang Oktober völkerrechtswidrig einen Angriffs­krieg. Erklärtes Ziel von Staats­präsi­dent Erdogan ist die Zerstörung der von KurdIn­nen initiierten basisdemokratischen Gemeinwesen, in denen verschiedene Volks- und Religionsgruppen friedlich zusammenleben. Weiterlesen »

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Der in Kreuzlingen geborene Bildkünstler Meinrad Schade fotografiert im neusten Abschnitt seines Langzeitprojekts „Krieg ohne Krieg“ den Alltag der Menschen inmitten des Israel-Palästina-Konflikts. Seine beeindruckenden Aufnahmen zeigte er kürzlich im St. Galler Palace Kino, am 29. 11. 2019 sind sie auch in Konstanz im Kulturzentrum am Münster zu sehen. Eine gemeinsame Veranstaltung von vhs und seemoz. Weiterlesen »

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Landesweit finden am Dienstag, 26. 11, von 12 bis 14 Uhr Demonstrationen gegen die Unterfinanzierung der Landesuniversitäten statt – auch in der Konstanzer Innenstadt. Anlass sind die aktuellen Ver­hand­lun­gen zum Hochschul­finanzie­rungs­vertrag 2021 (HoFV II) in Baden-Württemberg. Die Konstanzer Demonstration mit anschlie­ßen­der Kund­ge­bung wird von der Studie­ren­den­vertretung der Uni organisiert – mit Unterstützung des Rektorats und der Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG). Weiterlesen »

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Die Konstanzer Universität erweist einer bedeutenden Sprachwissenschaftlerin ihre Referenz: Senta Trömel-Plötz war während ihrer Zeit auf dem Gießberg von 1980 bis 1984 neben Luise F. Pusch Begründerin der feministischen Linguistik in Deutschland. Aus ihrem jüngsten Buch „Mileva Einstein-Marić und andere geniale Frauen“ liest am 28. November die Romanistik-Professorin Miriam Lay Brander, früher ebenfalls Wissenschaftlerin an der hiesigen Uni. Anlass ist der 80. Geburtstag von Trömel-Plötz, den die heute als freie Linguistin und Autorin in den USA lebende Wissenschaftlerin allerdings schon am 29. Februar feiern konnte. Nicht vergessen werden sollte, dass sie 1984 der Universität Konstanz und der Bundesrepublik den Rücken kehrte, weil man ihr eine reguläre Professur für Linguistik verweigert hatte – aus politischen Gründen, wie sie zuletzt 2014 noch einmal kritisierte. Weiterlesen »

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Der Zuzug nach Konstanz hält an und da es an Wohnraum mangelt, wird verstärkt gebaut. Viele BürgerInnen aber stehen diversen Bauprojekten, darunter auch einige in Allmannsdorf und Staad, ausgesprochen kritisch gegenüber. Das Handlungsprogramm Wohnen (HaProWo) soll bis 2035 7.900 neue Wohnungen für ca. 20.000 Menschen allein in Konstanz schaffen. Der Flächenverbrauch ist also erheblich, meint die Bürgervereinigung Allmannsdorf-Staad (BAS) und lädt deswegen kommenden Freitag zur Diskussion. Weiterlesen »

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