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Engagiert und widerspenstig: Wer wars? (74)
In London, Rom, Lissabon, Berlin, Brüssel und Zürich hatte die Polizei alle Hände voll zu tun, die aufgebrachten DemonstrantInnen von den spanischen Botschaften fernzuhalten; in Paris gab es sogar Verletzte und einen Toten …
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„Die Provinz lebt“: Konstanzer Bündnis für gerechten Welthandel
Klimaschutz und Menschenrechte? Das schert die EU-Regierungen offenbar herzlich wenig, wenn es um Wachstumsraten und Rendite geht. Jedenfalls arbeitet die EU-Kommission (mit starker Rückendeckung aus Berlin) seit Jahren daran, Handelsabkommen abzuschließen, die Umwelt-, Verbraucher- und Arbeitsschutz schwächen. Dagegen wehrt sich das Konstanzer Bündnis für gerechten Welthandel.
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Engagiert und widerspenstig: Wer wars? (73)
Das war ja die Höhe: Da befahl ihr doch ein Partisanenoffizier auf offener Straße, die Mütze gerade aufzusetzen und die Uniform ordnungsgemäß zuzuknöpfen! War es also wieder so weit, dass …
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Engagiert und widerspenstig: Wer wars? (72)
Frank Wedekind verknallte sich in sie, da war sie über siebzig, er Ende zwanzig. Der Schriftsteller besprach mit ihr seine Manuskripte, ließ sich mit Datteln verwöhnen und aus ihrem skandalösen Leben erzählen …
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Engagiert und widerspenstig: Wer wars? (71)
1870 saß er das erste Mal im Gefängnis, weil er gegen die junge italienische Monarchie opponierte. Damals war er siebzehn Jahre alt und ein glühender Republikaner. Dann begann der Süditaliener …
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„Die Provinz lebt“: inSi – Integration in Singen
Menschen zu helfen, die vielfach gezwungenermaßen hier her gekommen sind – das gehört zu den großen Aufgaben dieser Ziele. Wollen Sie sich engagieren? In unserer Reihe „Die Provinz lebt“ stellen sich basisnahe Initiativen und Vereine vor, die sich für eine bessere, humanere, solidarische Zukunft einsetzen. Heute an der Reihe: der Verein inSi – Integration in Singen.
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Engagiert und widerspenstig: Wer wars? (70)
„Bombingham“ nannte man die Stadt, in der sie 1944 zur Welt kam: Nirgendwo sonst entlud sich der Hass auf die zunehmend selbstbewusste schwarze Bevölkerung gewalttätiger als hier, in Birmingham, Alabama …
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Engagiert und widerspenstig: Wer wars? (69)
Es ging von Ohr zu Ohr: In der Nacht auf den 25. April werde etwas geschehen, man müsse unbedingt Radio hören. Und tatsächlich: Kurz nach Mitternacht verlas ein Sprecher die erste Strophe eines verbotenen Lieds …
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Engagiert und widerspenstig: Wer wars? (68)
Sie besaß eine solide Ausbildung als Krankenschwester und wollte mitanpacken – deshalb hatte sie sich ja auch für einen Freiwilligeneinsatz in Südfrankreich gemeldet. Dass sie hier nun aber aus dem Stand die Leitung eines Kinderheims übernehmen sollte …
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Engagiert und widerspenstig: Wer wars? (67)
„Ich bin geflohen, weil ich zu viel hatte. Du, weil du zu wenig hattest. Jetzt eint der Sozialismus unsere Anstrengungen“, soll sie 1903 in Lausanne zum jungen Benito Mussolini gesagt haben. Elf Jahre später war es vorbei mit der Einigkeit …
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Engagiert und widerspenstig: Wer wars? (66)
Sie verachtete die Institution Ehe, und Kinder zu bekommen, bedeutete für sie Untergang: Machte eine Frau sich finanziell abhängig von ihrem Mann, durfte der sie wie Vieh behandeln …
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Engagiert und widerspenstig: Wer wars? (65)
„Aber die ist ja verrückt!“, soll Charles de Gaulle, Chef der Exilregierung in London, ausgerufen haben: Den Vorschlag der Philosophin, eine Formation Krankenschwestern direkt an der deutsch-französischen Front einzusetzen, hielt er für absurd …
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Engagiert und widerspenstig: Wer wars? (64)
Mit neunzehn saß er das erste Mal in Haft, weil er sich für die aufständischen PolInnen im preußisch besetzten Posen begeisterte. Danach war ihm die Polizei auf den Fersen, weil er eine Solidaritätskundgebung für einen politischen Gefangenen organisiert hatte …
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Engagiert und widerspenstig: Wer wars? (63)
Der Massenmord hatte bereits begonnen, als sie im Oktober 1942 ihre Stelle in der Sanitätsstation antrat. „Die Front, das ist ein Kinderspiel im Verhältnis zu Auschwitz“, wurde sie von SS-Hauptsturmführer Robert Mulka begrüßt …
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Engagiert und widerspenstig: Wer wars? (62)
Heinrich Rothmund, Chef der Schweizer Fremdenpolizei, schäumte: Wenn sie im spanischen Bürgerkrieg nur die republikanische Seite unterstützen wolle, spalte sie die Schweiz und gefährde die Neutralität, wetterte er. Doch sie brauchte Rothmunds Segen nicht …

















