seemoz-ulrike_wuhrerWenn jemand die Misere um den Karstadt-Konzern beurteilen kann, dann Ulrike Wuhrer. Die Konstanzer Betriebsrats-Vorsitzende ist Arbeitnehmer-Vertreterin im Aufsichtsrat des Warenhauskonzerns und weiß wie wenige um die Stimmung der Beschäftigten: „Seit Jahren auf der Verliererseite zu stehen – das zermürbt. Und das gilt auch für die VerkäuferInnen in Konstanz und Singen“ …weiterlesen »

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niedermannMit einer besonderen Vortragsverpflichtung kann die DFV (Deutsch-Französische Vereinigung Konstanz e.V.) in ihrem Herbstprogramm aufwarten: Ihr gelang es, den gebürtigen Karlsruher und heute in Paris wohnenden Journalisten und Fotografen Paul Niedermann für einen Vortrag in Konstanz zu gewinnen: Einer der letzten Zeitzeugen der nationalsozialistischen Judenverfolgung in Deutschland und Frankreich …weiterlesen »

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seemoz-Bahnhof2Man könnte es vordergründig ein „Dokument des Schreckens“ nennen, denn die politische Absicht erschließt sich erst auf den zweiten Blick: Der 236. Plan zum barrierefreien Umbau des Konstanzer Bahnhofs, den die Verwaltung für die Donnerstag-Sitzung des Technischen- und Umweltausschusses (TUA) vorlegt, ist voller Widersprüche, voller Behauptungen und voller unfertiger Anspielungen. Der Verdacht: Der Umbau bleibt auf der langen Bank …weiterlesen »

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seemoz-ParadiesMit dem grenzüberschreitenden Theaterprojekt „Fluchtpunkt Paradies“ will die Gruppe „Gelichter. Theaterkollektiv“ vom 25.-28. September in Konstanz und im Tägermoos jede Menge Zuschauer, Mitmacher, Grenzgänger, Fluchthelfer und Innen zu einem Grenzübertritt der besonderen Art animieren. Neben fast vergessenen Begebenheiten der Konstanzer und Kreuzlinger Geschichte will das Spiel auch aktuelle Bezüge bearbeiten …weiterlesen »

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seemoz-Madame MeuronNicht erst seit der Amtszeit des früheren Baubürgermeisters Kurt Werner wissen wir, dass Kostenschätzungen auch aus dem Ruder laufen können. Da hat sich bis heute nicht viel geändert. Und: Wer ein Herz für Hunde hat, wird diesmal ausnahmsweise bei uns fündig. Ein seltenes Exemplar sucht ein neues Zuhause. Dazu: Endlich lobt Konstanz einen Preis aus, um den sich alle bemühen werden. Blick gen Westen: Singen rüstet auf und rührt schon mal den Glühwein an …weiterlesen »

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seemoz-KulturbüroMit dem 5. Internationalen Literaturfestival Konstanz unter dem verstörenden Titel „Aufs Äusserste, Europa“ ging am Sonntag ein kulturelles Highlight zuende. Aufstrebende Autoren aus ganz Europa waren in die Konzilstadt gekommen und präsentierten ihre neuen Romane, die allesamt europäische Aspekte in den Vordergrund stellten: Eine aktuell-politische und literarisch anspruchsvolle Spitzenleistung, die nur unter denkbar schwierigen Bedingungen zustande kam. Und deshalb auch ein Plädoyer für mehr Unterstützung der freien Kultur in dieser doch so kulturbewußten Stadt …weiterlesen »

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IMG_2809.JPGseemoz hatte schon im Juli gewarnt: Die einstmals beschlossene Bürgerbeteiligung für die Bebauung des Vincentius-Geländes soll ausgehebelt werden. Diese Kritik kam an, denn in der Sommerpause hat man sich in der Stadtverwaltung einen neuen Trick ausgedacht, lästige Bürger auszuschließen: Jetzt sollen Vereinigungen als „Gäste“ beteiligt werden: Bürgerbeteiligung aber sieht anders aus …weiterlesen »

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IMG_2810.JPG“Ob bei der Volkshochschule, der Jugendhilfe, dem Theater, der Wasserversorgung oder Sparkassen; TTIP hätte weitreichende Auswirkungen auf Städte und Gemeinden und gefährdet die kommunale Selbstverwaltung“, sagt Thomas Eberhard-Köster vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. Deshalb startet Attac jetzt die Initiative: 10 000 Kommunen TTIP-frei. Auch im Landkreis Konstanz ist man aktiv …weiterlesen »

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seemoz-Chérisy-Aktion 010Der steinerne Cherisy-Soldat steht immer noch, die erklärende Plane hängt immer noch, aber die  Kontroverse geht in Konstanz weiter. Die Stadtverwaltung hat „mit der Prüfung keine Eile“, und das Denkmalamt verweigert jegliche Auskunft. Derweil meldet sich die Linke Liste Konstanz mit einer Pressemitteilung zu Wort, in der sie eine öffentliche Diskussion über Nazi-Denkmäler fordert:  …weiterlesen »

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seemoz-SteinstraßeAuf der Spurensuche durch deutsche Flüchtlingslager wird klar: Die Nachfahren der Opfer des Völkermordes an den Sinti und Roma leben mitten unter uns. In unwürdigen Verhältnissen, von Behörden diskriminiert, von der Politik als „Armutsflüchtlinge“ verunglimpft und ständig von Abschiebung bedroht. Die Polizei dringt nachts in ihre Zimmer ein und holt sie ab. Das ist alltägliche Realität für die Kinder, Enkel und Urenkel der NS-Opfer. Von dem Skandal nimmt die Öffentlichkeit kaum Kenntnis …weiterlesen »

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