
Nach den erfolgreichen musikalischen Produktionen „Times of Woodstock“ und „Bis die Mauer fiel“ entführt das Ensemble um Frank Lettenewitsch, Paul Amrod und Johannes Fröhlich das Publikum dieses Jahr nach Frankreich. Ab Ende November wird das neue Musikstück im Neuwerk Konstanz aufgeführt. Der Vorverkauf für die zehn Aufführungen hat bereits begonnen.
„PARIS la vie en rose“ lautet der Titel der neuen Produktion um das Trio Paul Amrod (Musikalische Leitung), Frank Lettenewitsch (Buch/Regie) und Johannes Fröhlich (Buch/Produktion). Es werden Geschichten erzählt aus Paris, der Capital, der Stadt der Liebe, beginnend in den 1940er Jahren, bis hinein in die Jetzt-Zeit. Während des Zweiten Weltkriegs wird Paris von den Deutschen besetzt, die Einwohner müssen sich wegducken, das Leben ist hart.
Die Resistance formiert sich, im „Cafe de Flore“ treffen sich die Künstler:innen der Zeit. Jean Paul Sartre, Simone de Beauvoir und Albert Camus erfinden den Existenzialismus. Picasso öffnet sein Atelier für Jedermann, Boris Vian wird zur Ikone der surrealistischen Literatur. Tagsüber flaniert man im Jardin du Luxembourg, in den Abendstunden trifft man sich im legendären Tabou, hört die Musik von Miles Davis und anderen Giganten des Jazz. Das Rive Gauche wird zum Schmelztiegel der Jeunesse Dorée, die Zazous prägen die neue Mode.
Und just in diese Zeit fällt die Geburtsstunde des Chansons. Édith Piaf, Charles Aznavour, Juliette Créco und viele andere erfinden eine musikalische Gattung, die um die ganze Welt ging und bis heute geht. Überall, in ganz Europa und in den Vereinigten Staaten ist man hingerissen, von den musikalischen Gedichten der Zeit. Im legendären Olympia geben sich die internationalen Stars die Klinke in die Hand. „Natalie“ von Gilbert Bécaud und „La Bohème“ von Charles Aznavour werden zu Hymnen einer ganzen Generation.
Viele andere Chansons werden zu hören sein, bis in die heutige Zeit mit Liedern von Patricia Kaas und ZAZ, die als junge Sängerin große Erfolge feiert. Natürlich kommen noch andere Persönlichkeiten in den Fokus: Der Regisseur François Truffaut etwa oder der Kopf der 68er-Studentenrevolte Daniel Cohn-Bendit. Filmisch werden Szenen aus den Klassikern „Kinder des Olymp“ und aus „Das Spiel ist aus“ zu sehen sein.
Zu den Darstellerinnen und Darstellern: Singen und spielen werden Günter Barton, Johanna Paliege, Lena Pallmann und Antonio Zecca. Musizieren werden Paul Amrod (Piano), Volker Wagner (Saxophon), Matthew Brooke (Cello), Jean-Piere Dix (Kontrabass) und Patrick Manzecchi (Schlagzeug) sowie Johanna Paliege (Akkordeon).
Gespielt wird „PARIS la vie en rose“ im Großen Saal des Neuwerks am 2./3./4./5./6. und am 9./10./11./12./13. Dezember 2026, jeweils um 20 Uhr, sonntags um 16 Uhr. Karten gibt es in der Buchhandlung Homburger und Hepp und im Café Voglhaus. Preise im Vorverkauf: 37 Euro, 40 Euro an der Abendkasse. Infos unter der Telefonnummer 0173 9987250 oder unter info@johannesfroehlich.de sowie hier.
Bild (Ausschnitt): Veranstalter

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