Konstanz gegen Rechtsextremismus - für Zusammenhalt und Demokratie.

Kundgebung in Konstanz gegen Rechtsextremismus – für Zusammenhalt und Demokratie

5 Kommentare

Konstanz gegen Rechtsextremismus - für Zusammenhalt und Demokratie.
Konstanz gegen Rechtsextremismus – für Zusammenhalt und Demokratie. In unserer Stadt ist kein Platz für Hass, Hetze und rechtsextreme Ideologien!

Hunderttausende gingen vergangenes Wochenende bundesweit wieder auf die Straßen, um gegen Rassismus und Rechtsextremismus zu demonstrieren. Es bewegt sich etwas im Land. Morgen, Mittwoch, ist auch in Konstanz eine große Demo geplant, die mittlerweile von vielen Organisationen und Initiativen unterstützt wird, wie nachfolgend zu erfahren ist.

Rechtsextremist*innen können nur aufgehalten werden, wenn sich die Zivilgesellschaft gegen menschenverachtende Ideologien stellt. Deshalb ruft ein breites Bündnis demokratischer Organisationen und Parteien am Mittwoch den 24. Januar um 18:00 Uhr zu einem Demonstrationszug mit Startpunkt im Herosé-Park auf. Gegen 19:00 Uhr ist eine Kundgebung am Münsterplatz geplant.

Es soll deutlich werden, dass in unserer Stadt kein Platz ist für Hass, Hetze und rechtsextreme Ideologien! Alle demokratischen Organisationen und Einzelpersonen sind herzlich eingeladen, sich an der Demonstration zu beteiligen und ein starkes Zeichen gegen verfassungsfeindliche Ideologien, Hass und Hetze zu setzen. Die Organisator*innen hoffen auf zahlreiche Teilnahme und ein vereintes Eintreten für die demokratischen Grundwerte unserer Gesellschaft. Beteiligte sind unter anderen, weitere werden hinzu kommen:

Bündnis90/Die Grünen Ortsverband Konstanz – CDU Konstanz – Die Linke Konstanz – FDP Konstanz – Freie Grüne Liste Konstanz – Freie Wähler Konstanz – Grüne Jugend Konstanz – Junges Forum Konstanz – Junge Union Konstanz – JuSos Konstanz – LINKE Liste Konstanz – SPD Konstanz – Sowie: Amnesty International Konstanz – Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen – Deutsch-Israelische Gesellschaft Bodensee-Region – Ernährungsrat Konstanz e.V. – Evangelische Erwachsenenbildung Bodensee – FridaysforFuture Konstanz – GEW Baden-Württemberg – Gesamtelternbeirat Konstanz – Hochschulgruppe Künstlerkollektiv – HSG Konstanz – JugendKultur e.V. – Contrast – Konstanzer Bürger:innenkonzil e.V. – Konstanzer Friedensinitiative – Konstanz gestalten e.V. – Kulturkiosk Schranke – Mahagoni Kollektiv e.V. – Miteinander in Konstanz e.V. – Queer Skate Club Konstanz – Regionauten Konstanz – Save me Konstanz – Sea-Eye Konstanz – Seebrücke Konstanz – Sozialistische Jugend Deutschlands/ Ortsgruppe Konstanz – Stolperstein-Initiative Konstanz – StudentsforFuture Konstanz – Swing in Konstanz e.V. – TERRE DES FEMMES – Menschenrechte für die Frau e.V. – Theater Konstanz – Ver.di Konstanz – vhs Konstanz – VVN-BdA Konstanz.

Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Gewerkschaftler holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschaftler.
Als sie die Juden holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Jude.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.

(Martin Niemöller)

Versammlung am 24. Januar 2024 – 18:00 Uhr im Herose-Park. Dann Demozug Richtung Münsterplatz. Dort findet gegen 19:00 Uhr die Kundgebung statt.

Text: MM/hr
Bild: Demoflyer

5 Kommentare

  1. Peer Mennecke

    // am:

    Und als die AfD dann dereinst die Remigration einleitete, dachten Sie, Herr Gruwenz, ich wusste schon immer, die Ampel hat schuld. Mann, wie mich diese Schuldumkehr ankotzt.

  2. Peter Teichmann

    // am:

    Ganz allmählich erscheinen auf den Kommentarseiten von seemoz wieder politische Einschätzungen auf, die ich nachvollziehen kann.
    Vielen Dank an Herrn Gruwenz für seine umstandslose Nennung von Ross und Reiter.

  3. Christina Herbert-Fischer

    // am:

    zu Herrn Gruwenz
    Ich gebe ihnen recht, doch das was da breiten Teilen der Gesellschaft zur Kenntnis kam, hat tatsächlich nochmal eine größere Dimension. Selbst Menschen, die vielleicht vor Flüchtlingsmassen Ängste haben und zur EU- Politik schweigen, die Politik der Bundesregierung in dieser Sache gut finden, geht das zu weit. Das war ein Weckruf.
    Ich denke nicht, dass wir als Bürger zusehen sollten und nichts tun. Auch dann nicht, wenn wir enttäuscht von den Parteien und der Politik sind. Auch dann nicht, wenn wir uns schwer damit tun, dass sich plötzlich einige Scharfmacher, in die Reihen des Protests eingliedern.
    Wir sind hier und jetzt gefordert. Ich möchte Ihnen und allen, die so denken, Mut machen sich zu beteiligen. Mich hält es nicht ab. Nie wieder ist jetzt!

  4. Gerd Gruwenz

    // am:

    „… und als die Ampel Geflüchtete an den Grenzen einsperren, ersaufen oder anderweitig krepieren ließ, haben die Meisten geschwiegen, sie waren ja keine Geflüchteten.“
    möchte man sarkastisch hinzufügen.
    Es ist gleichzeitig richtig aber auch wohlfeil, sich gegen die AfD als Partei zu stellen, wenn auch im Umgang mit Migrant*innen der handelnden Parteien in der Praxis kaum Unterschiede erkennen lassen. Die Mehrheit der Fraktionen im Bundestag, CDU, SPD, Bündnis90/Die Grünen und FDP feuern seit Jahr und Tag den Herd an, auf dem die AfD ihr rassistisches Süppchen kocht.
    Das Problem ist, dass alle Parteien, bis auf die Linke vielleicht, die kapitalistische Teilung in „Nützliche“ und „Nutzlose“ als Geschäftsgrundlage Deutschlands akzeptiert. Gestritten wird sich lediglich darüber, wie schäbig mit Asylbewerber*innen, Rentner*innen, Arbeitslosen, Erwerbsunfähigen, Hartzer*innen, Wohnsitzlosen, usw. umgegangen werden soll, bzw. wer von ihnen ein Almosen „verdient“ oder „nicht verdient“ hat.
    Unser Problem sollte nicht die AfD sein, sondern der kapitalistische Normalvollzug auf den Ämtern, in den Fabriken und Büros, der tagtäglich Sieger*innen und Verlierer*innen produziert.
    Nicht falsch verstehen: Die AfD ist rechtsextrem und ihre Ziele sind menschenfeindlich und verwerflich. Gleichzeitig zu kritisieren sind aber die Verhältnisse unter denen diese Menschenfeinde gesellschaftlich relevant werden können.

  5. Christina Herbert-Fischer

    // am:

    Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Konstanz (ACK) hat sich dem Aufruf zur Demo frühzeitig angeschlossen. Um 20 Uhr findet im Anschluss an die Kundgebung ein von ihr organisiertes Gebet im Münster statt. Da die Räumlichkeit noch geklärt werden musste, fand das keinen Platz mehr auf dem neuen Banner.
    Wir als Christen in der Stadt bekennen Farben und möchten alle auffordern sich der Demo anzuschließen, auch solche, die sonst vielleicht nicht demonstrieren gehen.

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