
Am Freitag fragten wir nach der anglo-amerikanischen Predigerin Anne Hutchinson (1591–1643). Ein Jahr nach ihrem Tod schloss sich die Siedlung auf Rhode Island mit anderen Niederlassungen in der Narragansett Bay zu einer Kolonie zusammen, aus der später der US-Bundesstaat Rhode Island entstand. Die Sklaverei wurde hier schon 1652 abgeschafft.
Dass Anne Hutchinson zeitlebens auf einen guten Umgang mit den Ureinwohner:innen bedacht war, nutzte ihr am Ende nichts: Sie wurde Opfer eines von der Niederländischen Westindien-Kompanie provozierten Kriegs unter anderem gegen die Siwanoy. 1922 wurde Hutchinson in Boston mit einer Statue geehrt und 1987 von Massachusetts Gouverneur Michael Dukakis offiziell rehabilitiert. (brm)


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