
Vor einigen Tagen hat sich ein Bündnis von Menschen und Organisationen, die das Fahrradparkhaus befürworten, zusammengefunden. Es will sich auch über den Bürgerentscheid Ende November hinaus für eine weitsichtige Politik einsetzen.
Hier eine Mitteilung des Bündnisses:
„Konstanz macht’s – Gemeinsam besser unterwegs“ ist Name und Motto des neuen Bündnisses für ein lebenswertes Konstanz. Das breite Bündnis macht sich für das geplante Fahrradparkhaus am Bahnhof stark und wirbt für eine Mehrheit beim Bürgerentscheid am 29. November. Auch nach der Abstimmung will sich das Bündnis für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung einsetzen.
Ziel des Bündnisses ist es, die Bürgerinnen und Bürger umfassend über das Fahrradparkhaus und dessen Vorteile zu informieren. Neben den üblichen Formaten wie Infoflyer, Plakate und Ständen auf den Wochenmärkten sind auch öffentliche Veranstaltungen geplant.
Koordinatorin des Bündnisses ist Anita Benassi. „Das Bündnis unterstützt das Fahrradparkhaus, weil wir sicher sind, dass es ein wichtiger Baustein für die Mobilitätswende und eine gute Investition in die Zukunft ist“, so Benassi. Da der MIV immer noch einer der größten Verursacher von CO2 sei, müsse weiterhin auf alternative Mobilitätsarten gesetzt werden. Auch der Treffpunkt Konstanz spricht sich grundsätzlich für ein Fahrradparkhaus aus. Stefan Niethammer, Beirat im Vorstand, begrüßt zusätzliche Park-Infrastruktur. Ralf Seuffert, Kulturrädle, sieht das Fahrradparkhaus als wichtigen Baustein für den Tourismus: „Der Radtourismus wird zunehmen. Von dem werden auch Hotellerie, Gastronomie und der Handel profitieren.“
Zum Bündnis gehören die Händlervereinigung Treffpunkt Konstanz, die Ortsverbände von ADFC, BUND, Ciclo, Fridays for Future, NABU, Junges Forum, SPD, Grüne, FGL, die Linke und Volt sowie die Kreisverbände von VCD, Jusos, Grüner Jugend und den Linken. Ebenso die Gemeinderatsfraktionen von FGL&Grüne, SPD, JFK und der Linken Liste, zudem Konstanzer Unternehmen wie Kulturrädle oder TINK sowie zahlreiche Privatpersonen.


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