
Mit abwechslungsreicher Unterhaltung ins neue Jahr: Am 11. Januar 2026 eröffnet die Bluesband „Fathers & Sons“ das neue Veranstaltungsjahr in der Singener GEMS. Aber auch Kabarett, Tanz und Comedy kommen nicht zu kurz.
Hier die Termine im Einzelnen:
Singen ohne Strom – Fathers and Sons
Wer die „Väter“ Carlo Schultheiss (harp,voc) und Jürgen Ruhl (git,voc) mit den „Söhnen“ Hannes Schultheiss (bass) und Kevin Laule (drums) schon erlebt hat, weiß, was Sache sein wird: Der Blues lebt, die Geschichten der gewürdigten Größen auch, Boogie goes on, und die Gäste kommen nicht nur voll auf ihre Kosten, sie lassen die Musik erst richtig lebendig werden.
„Blues ist ein Wesen“, sagt Ruhl, „es lebt in den Herzen derer, die da mitleben!“ So gibt es wieder eine Einladung in das House of blues, diesmal unplugged, wo jede und jeder eine passende Wohnung finden wird.
Ohne „Netz und doppelten Boden“, d. h. ganz ohne elektrischen Strom, präsentieren sich hier regionale und überregionale Musiker:innen im kleinen Studio der Singener GEMS. Besondere und einzigartige Konzertabende in einem speziellen und gemütlichen Ambiente. Jeweils von Oktober bis März, einmal im Monat, und immer an einem Sonntag, von 18:00 bis 20:00 Uhr. Besser kann man ein Wochenende fast nicht ausklingen lassen.
Freier Eintritt nur per Vorreservierung per Mail (begrenzte Platzzahl) unter brauch_michael@yahoo.de. Es wird um eine angemessene Hutspende für die Musiker:innen gebeten, um sie zu unterstützen.
Am 11. Januar um 18:00 Uhr im GEMS-Studio.
Franziska Wanninger – Wenn du wen brauchst, ruf mich nicht an
Die preisgekrönte Kabarettistin Franziska Wanninger präsentiert ihr neues Kabarettprogramm „Wenn du wen brauchst, ruf mich nicht an“ am 15. Januar in Singen. Telefonleitungen glühen, denn Franziska Wanninger bringt nach ihrem Erfolgsabend „Für mich soll’s rote Rosen hageln“ ein neues Kabarettprogramm raus. „Wenn du wen brauchst, ruf mich nicht an“ ist eine kurzweilige Melange von erfrischender Ehrlichkeit. Denn wer gibt schon gern zu, dass die eigenen Ratschläge öfter mal nach hinten los gehen. Geboren im Aszendenten „ein Wunschkind warst du nicht“, dafür ausgestattet mit einer gehörigen Portion Humor, hat Franziska Wanninger schon früh gelernt, widrige Umstände in herrlich komische Geschichten zu verwandeln.
Sie erzählt von der Lässigkeit des Älterwerdens, viel zu früh gestorbenen Goldfischen und den Abgründen ihrer ganz und gar nicht normalen Familie. Das wird ein lustiger Abend, umrahmt von schmetterndem Gesang, gespickt mit pointierten Abhandlungen über nichts Geringeres als das Leben an sich. Charmant und mit großer schauspielerischer Komik reißt „La Wanninger“ in gewohnter Manier ihr Publikum mit.
Bei aller Bescheidenheit, aber ein Abend bei Franziska Wanninger ist wie eine willkommene Auszeit und außerdem mindestens so nachhaltig wie der Hochzeitsschrank von Tante Traudl. Lauschen Sie den urkomischen Geschichten dieser bayerischen Granate – aber rufen Sie bloß nicht bei ihr an.
Am 15. Januar um 19:30 Uhr in der GEMS. Ersatztermin für den 19. 10. 2025. Tickets behalten ihre Gültigkeit und müssen nicht extra getauscht werden.
Andreas Langsch – der Liebesalgorithmus
Der Klavierkabarettist Andreas Langsch präsentiert sein erstes Soloprogramm „Der Liebesalgorithmus“. Damit kreiert er ein Bild über seine Generation und versucht zu vermitteln: Zwischen Alt und Jung. Zwischen internetsüchtig und naturfanatisch. Zwischen Liebe und Liebesalgorithmus.
Andreas gehört der „Generation Y“ an. Das sind die Leute, die nichts mit ihrem Leben anfangen können und den ganzen Tag auf ihr Handy starren. Nach der Schule geht es immer erstmal ein Jahr nach … richtig: Australien. Und dann? Studieren, Startup gründen, arbeiten ohne Pause und rein ins Sabbatical oder Burnout.
Die Welt rast! Andreas versucht mitzukommen. Doch die Perfektion im Internet, die perfekte Partnerschaft und die hochgezüchteten Selbstoptimierer:innen treiben ihn in den Wahnsinn. Nach langen Spaziergängen im Park, bei denen er einen Mord beobachtet, der wohl niemals aufgeklärt wird, philosophischen Gedanken über Superkräfte und einer ungewollten Brieffreundschaft, scheint er eine Lösung für alles gefunden zu haben. Welche das ist? Das sehen Sie am besten selbst.
Am 16. Januar um 20:00 Uhr in der GEMS.
The Soulmachine
Und auch 2026 darf die Band „The Soulmachine“ nicht zum Start des Jahres fehlen! Mehr als zehn Jahre ist die Band auf den Bühnen der Region zu Hause – und kommt nun mit neuen Leuten und ihrem bisher besten Live-Programm. Die zehnköpfige Gruppe steht für Party und Performance. Und immer 100 Prozent live!
Es darf getanzt werden! Gute zwei Stunden Party und super Laune – bei den Besuchern und bei der Band! Mit Soul, Funk, Pop und Rhythm’n’Blues – live und handgemacht – geht es auf die Partybühnen.
Am 17. Januar um 20:00 Uhr in der GEMS.
Tanz Zwei
Die neue GEMS-TANZ-Reihe geht 2026 in die zweite Runde: Mit TANZ ZWEI soll der Kunstform Tanz mehr Raum gegeben werden. Der Abend wird von fünf professionellen Tänzer:innen gestaltet und umfasst vier Tanzstücke, die unterschiedliche Themen und Ausdrucksformen zeigen.
Das erste Stück, „pożegnania i powroty“, ist ein Tanzsolo von Tatiana Śpiewak. Es entstand als persönliche Reaktion auf das Gefühl, zwischen der Heimat und neuen Lebensorten hin- und hergerissen zu sein. Das Solo dient als Abschiedsritual und übersetzt Erinnerungen und Empfindungen in Tanz.
„Lib(e)ro“ zeigt drei Menschen inmitten einer Bibliothek, umgeben von Büchern als Symbolen für Wissen, Geschichte und kulturelle Identität.
Das Solo „Unwoven – der Pfad zurück“ von Viviane Cécile Hummel erforscht die inneren Stufen des Pfades zur Befreiung, inspiriert von der buddhistischen Geistes-Schulung Lamrim.
Abschließend präsentiert das Stück „Ventil Management“ ein Solo von Leander Emanuel und Joy Otekpen, das sich zwischen Tanz und Theater bewegt und das Thema Wut beleuchtet.
Am 24. Januar um 20:00 Uhr in der GEMS.
Lara Ermer – Leicht enflammbar
Die Comedienne Lara Ermer präsentiert ihr Programm „Leicht entflammbar“: Die Gesellschaft ist zerstritten, der Döner kostet 8 Euro und fiese neue Mücken pieksen jetzt noch pieksiger. Die Welt versinkt im Chaos und selbst Ordnungsqueen Marie Kondo räumt nicht mehr auf. Das Einzige, was uns jetzt noch retten kann, sind ein großer Bottich Eis und die romantische Kaminfeuer-DVD.
Lara Ermer macht sich’s trotzdem nicht zu gemütlich und rechnet ab – im Zweifel mit sich selbst. Mit einer guten Prise Charme bewaffnet widmet sie sich den wichtigen Fragen des Lebens, ohne sich daran die Finger zu verbrennen. Hinter dem Programm stehen wasserfeste Recherchen, die Tiefen des Internets und ein abgeschlossenes Psychologiestudium.
In „Leicht entflammbar“ genießt die Comedienne das Spiel mit dem Feuer: Mal liefert sie unterhaltsamen Krawall, mal ein feines Knistern, an dem das Publikum sich wärmen kann. Also schon mal Marshmallows besorgen, an Lara Ermers Lagerfeuer ist Platz für alle – aber wehe eine:r packt die Klampfe aus und fängt an, Wonderwall zu singen!
Am 30. Januar um 20:00 Uhr in der GEMS.
Mehr zu allen Veranstaltungen hier. Karten gibt es von Dienstag bis Donnerstag, jeweils von 11 bis 15 Uhr, an der Tageskasse und eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse der GEMS sowie online.

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