inSi – notwendiger denn je

Der Verein inSi – kurz für „Integration in Singen“ – setzt sich seit vier Jahren für Geflüchtete und Migrant:innen in Singen ein. Am Dienstag, den 21. Juni, fand seine Mitgliederversammlung im Bürgersaal des Rathauses in Singen statt. …weiterlesen »

Sport ist Stadtkassenmord

Corona hatte scheint’s deutliche Auswirkungen auf die städtische Finanzlage, und so versucht die Stadtverwaltung denn, an vielen Ecken und Enden zu sparen. Vorläufig soll es allerdings nicht das Millionengrab Bodenseeforum treffen, sondern eher unscheinbare Zuschüsse etwa im Sport- und Bildungsbereich. …weiterlesen »

NS-Ausstellung im Rosgartenmuseum: Gegen das Vergessen (II)

Nazis - PolendirneBei der Eröffnung der Ausstellung wurde ein Film gezeigt, der erste Dokumentarfilm zu Konstanz im Nationalsozialismus überhaupt. Zu sehen ist er auch in der Ausstellung im Rosgartenmuseum. Hier nun die leicht gekürzte Rede von Anselm Venedey anlässlich der Ausstellungseröffnung …weiterlesen »

Singen schließt Lücken im Radnetz

Wie die Stadt Singen mitteilt, wurde mit dem Radschutzstreifen auf der Werner-von-Siemens-Straße eine weitere Lücke im Singener Radwegenetz geschlossen. Angesichts des Zustandes des Gesamtnetzes ist das ein Schritt in die richtige Richtung, allerdings nur ein kleiner, denn Radschutzstreifen, die wie dieser an parkenden Autos entlangführen, sind für RadfahrerInnen aufgrund der Unaufmerksamkeit und Brutalität vieler AutofahrerInnen alles andere als ungefährlich. …weiterlesen »

Von der Tochter Taiga bis zu Nazi-Köchen (II)

Wie braun ist grün? Vollkommen ungeachtet der gängigen Lehren von Skalen, Spektren und Mischverhältnissen stand im Zentrum einer Informationsveranstaltung der Infokneipe im „Contrast“ die Frage, ob es Gemeinsamkeiten, Übergänge und Verbindungslinien zwischen Themen, Akteuren und Organisationsstrukturen der grundsätzlich disparaten Bewegungen des Umwelt-, Natur- und Tierschutzes und solcher rechter, völkischer und autoritärer Gesinnung gibt. …weiterlesen »

NS-Ausstellung im Rosgartenmuseum: Gegen das Vergessen (I)

NazischergenVergangenen Freitag wurde im CineStar vor großem Publikum die Ausstellung „Konstanz im Nationalsozialismus 1933 – 1945“ eröffnet. Gezeigt wurde auch ein Film, der sich in Konstanz auf Spurensuche begab und deutlich macht, wo die Nationalsozialisten ihr Unwesen trieben. Museumsdirektor Tobias Engelsing hielt eine Rede zum Thema, die wir hier in leicht gekürzter Form wiedergeben. Eine zweite, vorgetragen von Anselm Venedey, folgt morgen. …weiterlesen »

Weltweit erstes demokratisches Ja zum Grundeinkommen?

Zrüich BGE Initiative HellblauAm 25. September kommt es in der Stadt Zürich erneut zur Abstimmung über das Grundeinkommen. Die Initiative fordert die Durchführung eines 3-jährigen wissenschaftlich begleiteten Pilotversuchs in der Stadt Zürich. Damit sollen Fakten zum Thema Grundeinkommen geschaffen werden. Der Abstimmungskampf hat mit einem Crowdfunding Mitte Juni begonnen. …weiterlesen »

Von der Tochter Taiga bis zu Nazi-Köchen (I)

Wie braun ist grün? Vollkommen ungeachtet der gängigen Lehren von Skalen, Spektren und Mischverhältnissen stand im Zentrum einer Informationsveranstaltung der Infokneipe im „Contrast“ die Frage, ob es Gemeinsamkeiten, Übergänge und Verbindungslinien zwischen Themen, Akteuren und Organisationsstrukturen der grundsätzlich disparaten Bewegungen des Umwelt-, Natur- und Tierschutzes und solcher rechter, völkischer und autoritärer Gesinnung gibt. …weiterlesen »

Auflösung: Wer war’s? (53)

Am vergangenen Freitag fragten wir nach dem englischen Politaktivisten Gerrard Winstanley (1609–1676). Die „gleichmacherischen“ Republikaner waren die von der Oberschicht als Levellers („Gleichmacher“) verspotteten radikalen Demokraten. Winstanley gehörte zu einer noch radikaleren Abspaltung, den True Levellers, also den wahren Levellers. Er war einer der neunzehn Männer, die nach der Oktoberrevolution 1917 auf dem Alexander-Garden-Obelisk in Moskau als „Denker und Wegbereiter der Arbeiterbefreiung“ aufgeführt wurden (2013 wich dieses Monument einem Denkmal für die Zarendynastie der Romanows).

Die Erinnerung an Winstanley und seine Digger (wie man die LandbesetzerInnen auch nannte) ist noch immer wach. In den USA entstanden Mitte der 1960er-Jahre etliche Digger-Kolonien, Anfang der Achtzigerjahre gelang der britischen Friedensbewegung nach einem „Digger Walk“ die Besetzung des Cruise-Missiles-Standorts Molesworth. Ab 1995 nutzte die englische Landrechtsbewegung The Land is Ours immer wieder St. George’s Hill für ihre Proteste, eben jenen Ort also, an dem einst Winstanleys erste Landkommune entstanden war. brm

„Wer zuerst schießt, stirbt als Zweiter“

(hr) So ein Slogan der Konstanzer Friedensbewegung, die am Samstagnachmittag auf dem Münsterplatz mit einer Kundgebung gegen einen drohenden Atomkrieg auf sich aufmerksam machte. Zum Auftakt tanzte ein illustres Pärchen den „Kriegstango“ (siehe Bild), dann hielt Maik Schluroff einen beachtenswerten Beitrag, in dem er fundiert darlegte, dass Deutschland bei einer weiteren Eskalierung des Krieges in der Ukraine zur Zielscheibe werden könnte. Seine Forderung: „Nuklear abrüsten, statt aufrüsten“. Hier noch einige Bilder einer durchweg gelungenen Aktion, die bei der Bevölkerung viel Zuspruch fand. …weiterlesen »

Frankreich hat gewählt: Borne is boring

Was bedeutet der Ausgang der Parlamentswahl in Frankreich vor einer Woche für die französische Politik, und vor allem: Zeichnet sich ein Richtungswechsel in den teils inhomogenen politischen Lagern ab? Hat sich die Machtbalance geändert? Eine Analyse von Bernard Schmid. …weiterlesen »

Das Handwerk des antifaschistischen Widerstands

Wie brachten Antifaschist:innen während der Nazizeit Verfolgte in die Schweiz? Was schmuggelten sie in umgekehrter Richtung über die Grenze? Wer half ihnen? Was riskierten sie dabei? Über den alltäglichen Widerstand in der Schweiz informiert das beeindruckende, lange vergriffene Werk „Die unterbrochene Spur“. Nun hat der Zürcher Limmat-Verlag den Film und das Buch neu aufgelegt – und beide haben viel mit unserer Region zu tun. …weiterlesen »

Singen: Konferenz für BewohnerInnen der Innenstadt

Im Herbst 2021 hat die Quartiersarbeit eine Befragung bei den Bewohnerinnen und Bewohner der Singener Innenstadt durchgeführt. Es ging um die Lebenssituation, das „Sich-Wohlfühlen“ im Stadtteil, das Miteinander in der Nachbarschaft und auch um die Fragen, was im eigenen Wohnumfeld und im Stadtteil verbessert werden sollte. Jetzt sind alle Menschen aus der Singener Innenstadt zur Beratung der Befragungsergebnisse eingeladen. …weiterlesen »

Was macht den Holocaust geschichtlich so einzigartig?

KZ AuschwitzDie Vernichtung des europäischen Judentums zwischen 1941 und 1945 durch deutsche Täter und einige nichtdeutsche Helfer hat nachfolgenden Generationen eine zentrale moralische Verpflichtung auferlegt, so der Philosoph Theodor W. Adorno 1966 in seinem Radiovortrag „Erziehung nach Auschwitz“. Überlegungen zu einem Menschheitsverbrechen sind das Thema eines Vortrags am 30.6. im Konstanzer Bildungszentrum. …weiterlesen »

Zwischen allen Stühlen … Geschöpfe der Nacht: Wer oder was ist ein Vampir?

Studierende der Universität Konstanz haben digitale Spiele anlässlich der Nosferatu-Inszenierung des Stadttheaters auf dem Münsterplatz entwickelt. Sie können diese Spiele im Internet abrufen und auf Ihrem Smartphone spielen. …weiterlesen »

Engagiert und widerspenstig: Wer wars? (53)

Der bibelfeste Kommunarde

Der englische Oberbefehlshaber und spätere Alleinherrscher Oliver Cromwell bezeichnete sie als „verabscheuungswürdige Personen, die sich kaum von Tieren unterscheiden“. Er war nicht gut auf diese „gleichmacherischen“ Republikaner zu sprechen, obwohl sie ihm kurz zuvor – in der ersten bürgerlichen Revolution Europas – in die Steigbügel geholfen hatten. Ganz besonders gegen den Strich ging ihm dieser ehemalige Tuchhändler aus Wigan, denn der forderte nicht nur Teilhabe und Religionsfreiheit, sondern wollte auch gleich noch die Geldwirtschaft, den Handel und das Privateigentum abschaffen. Und als wäre das nicht genug, hatte er gerade eben mit seinen Getreuen brachliegendes Ackerland besetzt. …weiterlesen »

Wenn der Drahtesel leise wiehert

Gleich mehrere Tagesordnungspunkte der heutigen Sitzung des Technischen und Umweltausschusses (TUA) beschäftigen sich mit der Verbesserung der Infrastruktur für RadlerInnen. Für besonders hitzige Diskussionen dürfte dabei der Wunsch der Freien Wähler, einige Fahrradabstellanlagen an Bushaltestellen wieder abzubauen, sorgen. …weiterlesen »