
Die gesellschaftliche Linke diskutiert unterschiedliche Positionen zum Nahostkonflikt, die auch die Linkspartei immer wieder vor Zerreißproben stellen. Die einen sind der Ansicht, dass Israel in in den besetzten Gebieten eines Genozid begeht und die Solidarität mit den Palästinenser*innen auch aus antifaschistischer Sicht eine Selbstverständlichkeit sein sollte. Andere hingegen meinen, dass die Verteidigung des Staates Israel angesichts des Holocausts unbedingt geboten ist und einen unverzichtbaren Beitrag zur Bekämpfung des Antisemitismus darstellt.
Auch in der linken Tageszeitung nd wurden diese Auseinandersetzungen in den vergangenen Jahren heftig geführt. Gemeinsam mit dem nd-Autor Raul Zelik wollen wir diskutieren, wie viel Meinungsvielfalt zu Nahost möglich sein muss und wo rechte Positionen beginnen. Was lernen wir aus den faschistischen Verbrechen? Wie blicken wir auf den historischen Zionismus und wie ist es heute? Was bedeutet das für eine Zweistaatenlösung? Wie könnte eine Solidarität aussehen, die nicht den Nationen, sondern den Grundrechten der Menschen gilt? Und wer sind eigentlich unsere Ansprechpartner*innen in der Region?
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