Versorgung in Deutschland gefährdet – Psychologiestudierende rufen zu Demonstration auf
Psychische Störungen sind Volkskrankheiten. Jede zweite Person in Deutschland wird im Laufe ihres Lebens davon betroffen sein – in der Altersklasse von 10 bis 25 Jahren sind diese sogar die höchste Todesursache.
Lange Wartezeiten führen dazu, dass sich Probleme verschlimmern und chronifizieren, was eine Behandlung aufwändiger und langwieriger macht. Die Wartezeit auf einen Therapieplatz ist trotz hoher Dringlichkeit mit durchschnittlich fünf Monaten zu lang – falls man überhaupt einen Platz findet.
Dieses Versorgungsproblem verschlimmert sich zusätzlich durch die neu beschlossenen Honorarkürzungen für Psychotherapeutinnen. Diese erhöhen den finanziellen Druck, nur Selbstzahlende zu behandeln. Das reduziert die Anzahl der Therapieplätze für Kassenpatient:innen weiter. Therapie wird zum Luxusgut.
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