Am
Freitag, 30. Januar 2026
Um
19:00
Uhr

Daniel Deimling: Wie Wirtschaftspolitik die Demokratie stärken kann

In Zeiten wachsender sozialer Ungleichheit und ökonomischer Unsicherheit gewinnen rechtspopulistische und autoritäre Bewegungen europaweit an Zuspruch. Oft sind es ökonomische Brüche – Jobverlust, Prekarisierung, Abstiegsängste oder die Erfahrung politischer Ohnmacht –, die Menschen anfällig machen für einfache Antworten und nationale Abschottung.

Wirtschaftspolitik ist daher nie neutral: Sie kann Spaltung und Konkurrenz fördern – oder Solidarität und Teilhabe stärken. Die Veranstaltung „Antifaschistische Ökonomik“ fragt, wie eine ökonomische Ordnung aussehen kann, die gesellschaftliche Spaltung abbaut, demokratische Strukturen stärkt und rechten Parolen den Boden entzieht.

Die Veranstalter:innen freuen sich sehr, dass sie Prof. Daniel Deimling als Referenten gewinnen konnten, der mit seinem Fachwissen und kritischem Blick zentrale Impulse zur Diskussion liefern wird. Gemeinsam wollen wir erörtern, welche politischen und wirtschaftlichen Maßnahmen nötig sind, um soziale Sicherheit, Mitbestimmung und Gerechtigkeit in den Mittelpunkt zu stellen – und so ökonomische Grundlagen für eine offene, solidarische Gesellschaft zu schaffen.

Daniel Deimling, Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Heilbronn, untersuht in seinen Arbeiten zur politischen Ökonomie, zu Neoliberalismus und Rechtspopulismus sowie zur Gemeinwohl-Ökonomie, wie Marktlogiken und Eigentumsstrukturen soziale Spaltung und politische Verwundbarkeit verstärken können.

Veranstalter:innen: Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg, Rosa-Luxemburg-Club Konstanz, VHS Konstanz, Katholische Betriebsseelsorge, seemoz e.V. und DGB Kreisverband Konstanz

Astoriasaal (Zugang über die vhs)

Katzgasse 7
78462 Konstanz