
Die Atomkraftwerke an der schweizerisch-deutschen Grenze sind die ältesten AKWs der Welt – und stellen, so eine Studie, ein großes Risiko für uns alle dar. Aber machen Reparaturen und Nachrüstungen die Meiler nicht immer sicherer? Und was ist von dem vielbeschworenen Comeback der Atomenergie zu halten? Wolfgang Storz sprach mit dem AKW-Sicherheitsexperten Wolfgang Renneberg.
Wolfgang Storz: Das deutsche Nachbarland Schweiz lebt unverändert im Atomzeitalter. Die insgesamt vier AKWs sind sehr alt — das vor 56 Jahren gebaute AKW Beznau 1 ist das älteste der Welt, sein Reaktordruckbehälter ist stark versprödet —, sie liegen nahe der Grenze zu Deutschland und produzieren ein Drittel des Stroms. Gilt die Regel: Je älter umso gefährlicher?
Wolfgang Renneberg: Ganz generell gilt für die Alterung von technischen Systemen die „Badewannenkurve“. In den ersten Betriebsjahren ist die Fehlerquote höher, um danach zu sinken. In späteren Jahren steigt die Fehlerquote dann wieder an, wenn die Sicherheitsreserven zunehmend aufgebraucht werden. Grundsätzlich ist dies bei Kernkraftwerken auch der Fall.
Können Sie das präzisieren: Wo altern Atomkraftwerke besonders oder besonders schnell?
Wolfgang Renneberg: Wichtig ist: Sie altern in mehrfacher Hinsicht. Das Material, insbesondere die hochbelasteten Rohrleitungen im Primärkreis und die Ventile dort, die Dampferzeuger und der Reaktordruckbehälter verlieren ihre Zähigkeit. Die Wanddicken von Rohrleitungen verringern sich an kritischen Stellen. Das Risiko von gefährlichen Lecks vergrößert sich. Wenn zusätzlich ursprüngliche Herstellungsfehler hinzukommen, wenn beispielsweise die Herstellungsqualität im Fertigungsprozess nicht ausreichend geprüft worden ist, dann vergrößert sich das Risiko nochmals, zuweilen unberechenbar.
Kann denn das alles überhaupt ständig überprüft werden?
Wolfgang Renneberg: Da sprechen Sie einen wunden Punkt an. In konzeptionell alten Kernkraftwerken wurden Rohrleitungen, die unter hohen Belastungen stehen, teilweise so konstruiert, dass sie gar nicht ausreichend geprüft werden können. Damit fällt zusätzlich eine Sicherheitsbarriere aus. Betreiber und Aufsichtsbehörden können auf konkrete Schädigungen möglicherweise nicht rechtzeitig reagieren..
Aber weiter: Was altert noch in einem Atomkraftwerk?
Wolfgang Renneberg: Die Alterung betrifft auch elektrische Steuerungs- und Versorgungssysteme. In der Vergangenheit gab es deshalb beispielsweise bereits Kabelbrände, die zu schwerwiegenden Schäden hätten führen können. Ebenso altern elektronische verlötete Schaltkarten. Damit wächst das Risiko von Schaltungsfehlern, die im Zusammenwirken mit anderen Fehlern unabsehbare Folgen für den Betrieb der Anlage haben können.
Dr. Wolfgang Renneberg

Unser Gesprächspartner ist Hochschullehrer, Physiker und Jurist gilt als einer der angesehensten Experten für Reaktor-Sicherheit; er war unter anderem von 1998 bis 2009 Leiter der Atomaufsicht im Bundesumweltministerium BMU. Danach arbeitete er als Gutachter und Sachverständiger. Von 2012 bis 2015 war er Professor beim österreichischen Institut für Risiko- und Sicherheitswissenschaften in Wien. Heute ist er Vorstandsmitglied im deutschen Ökoinstitut.
Nachrüstungen mit neuen Fehlern
Das Argument der Atomenergie-Anhänger lautet dagegen: Auch alte Anlagen werden immer sicherer, da sie mit Nachrüstungen, die technisch auf der jeweiligen Höhe der Zeit sind, quasi qualitativ immer besser werden. Stimmt das?
Wolfgang Renneberg: Nein. Dieses Argument ist in mehrfacher Hinsicht falsch. Die Alterung der Hauptkomponenten eines Reaktors schreitet unaufhaltsam voran. Sie können nicht ausgewechselt werden. Zum anderen werden Nachrüstungen notwendig, weil gravierende Defizite erst nach der Genehmigung entdeckt werden. In einem solchen Fall wird der unabdingbar notwendige Sicherheitszustand mit der Nachrüstung überhaupt erst hergestellt — und das auch noch verspätet.
Stellen Sie sich vor: Es stellt sich erst im Betrieb heraus, das AKW ist, entgegen der Annahme bei der Genehmigung, baulich nicht hinreichend gegen Erdbeben geschützt. Dann wird erst mit der Nachrüstung die Sicherheit hergestellt, die schon vor der Genehmigung hätte garantiert sein müssen. Ich beschreibe das gerne mit diesem Bild: Wenn ein zunächst unbemerktes Loch im Pullover gestopft wird, wird der Pullover damit nicht qualitativ besser als es der Käufer beim Kauf vorausgesetzt hat.
Aber mit Nachrüstungen werden die AKWs doch auf jeden Fall besser und sicherer?
Wolfgang Renneberg: Ich sage mal etwas ironisch: im Prinzip ja, aber nicht in jedem Fall. Rein technisch gesehen sollte ein Kernkraftwerk durch eine sicherheitstechnische Nachrüstung sicherer sein als vorher. Das gilt auch dann, wenn damit erst diejenige Sicherheit erreicht wird, die in der Genehmigung bereits vorausgesetzt wurde. Nicht selten kommt es jedoch vor, dass mit Nachrüstungen neue Fehler eingebaut wurden, teilweise mit gravierenden Auswirkungen, die die Anlage bedeutend unsicherer gemacht haben. Beispielsweise wurden bei einer Nachrüstung zur notwendigen Stabilisierung von Rohrleitungen flächendeckend Dübel falsch montiert. Rohrleitungen und andere Sicherheitskomponenten waren dadurch nicht ausreichend fest in den Wänden verankert. Dies wurde erst später entdeckt.

Bei einem anderen Kraftwerk wurden nah am Reaktordruckbehälter Leitungsführungen so geändert, dass sich in einer Leitung freier Wasserstoff ansammeln konnte. Dies wurde erst nach einer Explosion ganz nah am Reaktordruckbehälter festgestellt. Die Explosion war so heftig, dass die Erschütterungen im Kraftwerksgebäude bis in den Kontrollraum spürbar waren. Eine Rohrleitung aus festem Stahl in unmittelbarer Nähe des Reaktordruckbehälters war vollständig zerstört worden.
70 Jahre alte Sicherheitskonzepte
Ich komme auf die sehr alten Atomreaktoren in der Schweiz zurück. Erreichen AKWs ein Alter, in dem sie einfach abgeschaltet werden müssen, weil sie grundsätzlich zu unsicher geworden sind?
Wolfgang Renneberg: Abgesehen von den Alterungen der Materialien, die ich schon angesprochen habe, gibt es natürlich auch eine konzeptionelle Alterung. Sie müssen davon ausgehen: Kernkraftwerke, die heute seit 40 Jahren produzieren, basieren auf technischen Konzepten, die 50 bis 60 Jahre alt sind. In diesen sechs Jahrzehnten hat sich die Welt der Atomtechnik natürlich grundlegend geändert. Das betrifft beispielsweise die Bauweise der Anlagen, die Anzahl der implementierten Sicherheitssysteme, ihre Güte, ihre Diversität und ihre Unabhängigkeit voneinander. Es geht auch um die Qualität des Brandschutzes — zwischen damals und heute liegen Welten.
Bei konzeptionell alten Anlagen fehlen häufig bauliche Trennungen zwischen möglichen Brandherden. So ist eine Anpassung dieser alten Anlagen an die heutigen Anforderungen nur noch in engen Grenzen möglich. Im Ergebnis werden alte Anlagen einfach weiterbetrieben, obwohl sie gar nicht oder zumindest deutlich weniger gegen mögliche Risiken geschützt sind; dies gilt auch für Risiken, die bereits seit Jahrzehnten bekannt sind, aber es gibt ja auch noch neue Risiken.
Nun gibt es in der Schweiz neben dem 56 Jahre alten AKW Beznau 1 auch noch den Schwesterreaktor Beznau 2. Er ist 53 Jahre alt und würde heute keine Betriebsgenehmigung mehr bekommen. Dennoch will die Betreiberin Axpo die beiden 365-MW-Druckwasserreaktoren noch fünf bis acht Jahre weiterlaufen lassen. Welche Gefahren gehen von diesen Werken für Baden-Württemberg und für Deutschland aus?
Wolfgang Renneberg: Beznau 2 unterscheidet sich von Beznau 1 nicht wesentlich. Es ging nur etwa zwei Jahre später ans Netz als Beznau 1 und gleicht diesem konzeptionell. Die Sicherheitskonzepte dieser Anlagen sind fast 70 Jahre alt. Die Alterung ihrer Bauteile ist weit fortgeschritten. Dies gilt auch und insbesondere für den Reaktordruckbehälter. Die Sicherheitskonzeptionen sind veraltet. Ich führe hier nur einige Beispiele auf: Die bauliche und räumliche Trennung elektrischer Kabel ist nicht ausreichend. Dadurch können Sicherheitssysteme bei einem Störfall ausfallen. Die Anforderungen der Basissicherheit der druckführenden Rohre und Ventile im Primärkreis sind nicht erfüllt. Wichtige Rohrleitungsbereiche im Primärkreis sind nur ungenügend prüfbar.

Die gravierende Folge: Mögliche Alterungsschäden oder sonstige Fehler bleiben verborgen. Und weiter: Sicherheitssysteme sind voneinander nicht ausreichend unabhängig. Insoweit kann der Ausfall eines Sicherheitssystems möglicherweise nicht durch ein anderes aufgefangen werden. Und: Die Erdbebenauslegung entspricht nicht den Anforderungen, die man nach dem Stand von Wissenschaft und Technik stellen und einhalten müsste. Mein letzter Punkt: Der Schutz gegen Hochwasser ist nicht ausreichend nachgewiesen.
Welche Schlüsse ziehen Sie aus dieser Diagnose?
Wolfgang Renneberg: Wenn eine Vielzahl von Komponenten wegen ihres Alters geschwächt sind und es zudem Konzept-Mängel gibt, dann kann im Vergleich mit neueren Atomanlagen mit einer deutlich höheren Wahrscheinlichkeit ein Störfall zu einem kaskadenartigen Versagen von Sicherheitssystemen führen. Beznau 1 und Beznau 2 würden heute von keiner europäischen Behörde mehr genehmigt werden. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an eine jüngere Studie, die noch einmal gezeigt hat, dass bei einem Kernkraftwerks-Unfall in der Schweiz die deutschen Nachbar-Regionen von der Ausbreitung der Radioaktivität zum Teil stärker betroffen sein können als die Schweiz selbst. Dabei kann es zu Wetterlagen kommen, bei denen nach dem Maßstab der geltenden Grenzwerte große Regionen in Süddeutschland evakuiert werden müssten.
Eine solche Prüfung würde der AKW-Betrieb nicht bestehen
Es gibt in der Schweiz noch einen Reaktor, in Gösgen. Der ist „nur“ 47 Jahre alt, er steht seit Mai 2025 still, rissanfällige Dampferzeuger-Heizrohre sind sein Markenzeichen. Bei ihm gibt es Sicherheitsrisiken im Kühlkreislauf. Risiken, die bereits seit seiner Inbetriebnahme im Jahr 1976 den Schweizer Behörden bekannt sind. Sie wurden bis heute nicht behoben. Nun spricht das einerseits für das schludrig-fahrlässige Verhalten der Schweizer Behörden. Aber: Wenn es seit Jahrzehnten diese Risiken gibt, ohne dass je etwas passiert ist, dann sagt das auch: vielleicht ist dieses ewige „Gewarne“ mit diesen ach so gefährlichen Risiken auch übertrieben — oder nicht?
Wolfgang Renneberg: Die Frage ist leicht zu beantworten. Ein Auto mit einem Einkreis-Bremssystem kann das ganze Autoleben lang möglicherweise ohne Probleme fahren. Trotzdem ist das Risiko, dass die Bremse im kritischen Fall vollständig versagt, deutlich höher als bei einem Auto mit zwei unabhängigen Bremskreisläufen. Real ist also: Das Risiko, dass es zu Schäden kommen kann, ist deutlich erhöht. Und wenn es bei Atomkraftwerken zu Schäden kommt, dann sind sie gleich dramatisch und betreffen viele Menschen. So gilt im Falle des Reaktors in Gösgen: Dass das erhöhte Risiko nicht zu Schäden geführt hat, ist Zufall. Auf den Zufall – nach dem Motto „es wird schon nichts passieren“ – sollte man sich jedoch bei einem Kernkraftwerk auf gar keinen Fall verlassen.
Wie beurteilen Sie den Reaktor in Gösgen?
Wolfgang Renneberg: Mit 47 Jahren gehört auch Gösgen zu den alten Kernkraftwerken. Der technische Prüfungshorizont in atomrechtlichen Genehmigungsverfahren reicht maximal 30 bis 40 Jahre weit. Damit ist der Prüfungshorizont der Sicherheitsüberprüfungen im Rahmen des Genehmigungsverfahrens also bereits deutlich überschritten. Die Genehmigung mag formal-rechtlich weiter gültig sein, keine Frage, aber die Genehmigung und ihre vorausgehenden Prüfungen legitimieren nicht mehr die Sicherheit der Anlage. In diesem Sinne haben die Genehmigung und das Genehmigungsverfahren ihre Gültigkeit für die Sicherheit verloren. Dies wird auch nicht ausreichend durch die Sicherheitsüberprüfungen der Aufsichtsbehörden kompensiert.
Was müsste Ihres Erachtens in einem solchen Fall gemacht werden?
Wolfgang Renneberg: Wenn die Genehmigungslegitimation für die Sicherheit der Anlage aufgrund der Zeitabläufe weitgehend entfallen ist, wäre eine Weiterbetriebsgenehmigung notwendig; technisch gesehen wäre dies für jedes AKW notwendig, das 40 Jahre und älter ist. Und eine solche Überprüfung würden die Betreiber mit ihrem AKW in Gösgen nicht überstehen.
Diese AKW’s und deren Gefahren sind in Baden-Württemberg kein nennenswertes Thema, in Deutschland erst recht nicht. Wie erklären Sie sich das?
Wolfgang Renneberg: Ich nenne hier nur wenige Aspekte, die mir wichtig sind. Fragen der atomaren Sicherheit sind in der deutschen Öffentlichkeit kaum präsent und sind von geringem Gewicht. So sind sich auch die Menschen in den Grenzregionen zur Schweiz nicht bewusst, dass ihr Risiko, das vom Betrieb der Schweizer Kernkraftwerke ausgeht, in den letzten Jahren nicht geringer, sondern größer geworden ist.

Immer weniger Menschen kümmern sich um die Gefahren
Warum sind denn die Risiken in der deutschen Öffentlichkeit nach Ihrer Auffassung heute weniger präsent?
Wolfgang Renneberg: Eine kurze Rückblende: In Deutschland gab es eine sehr starke Protestbewegung gegen die Kernenergie. Diesem Widerstand in der Bevölkerung ist es zu verdanken, dass auch politische Parteien die Forderung nach einem Ausstieg aus der Kernenergie zu ihrem Programm machten. Deshalb konnte der Ausstieg aus der Kernenergie zum ersten Male gesetzlich festgelegt werden, als es 1998 eine Regierung Schröder/Fischer aus SPD und Grünen gab. Wegen Fukushima drohte sich der öffentliche Widerstand gegen die Kernenergie so zu verstärken, dass auch die CDU ihren Widerstand dagegen aufgab. Mit der schrittweisen Stilllegung der deutschen Kernkraftwerke ist heute das grundlegende Ziel der Antiatombewegung erreicht.
Reflexartig verschwand damit auch die Frage nach der Sicherheit der Atomenergie aus den Programmen der meisten Parteien. Andere Themen sind im öffentlichen Bewusstsein wichtiger geworden. Darüber hinaus ging und geht die große Zeit der Kernenergie in Europa zu Ende. Auch unmittelbar benachbarte Kernkraftwerke in Nachbarländern wie Fessenheim im Elsass oder Tihange in Belgien wurden bereits stillgelegt. Weitere Kernkraftwerke sollen in den nächsten Jahren folgen. So kümmern sich immer weniger Menschen auch um die Gefahren, die von den noch bestehenden AKW’s ausgehen.
Hat sich die grüne und damit im Prinzip atomkritische Landesregierung unter Winfried Kretschmann (Amtsantritt 2011, also vor 15 Jahren) je um diese Gefahren gekümmert?
Wolfgang Renneberg: Ob die Landesregierung Baden-Württemberg genug gemacht hat, um den Risiken der Schweizer KKW zu begegnen, kann ich nicht beurteilen. Rechtlich verpflichtet dazu ist sie nicht. Die deutsche Atomaufsicht macht an der schweizerischen Grenze halt. Die Aufsicht über die schweizerischen Kernkraftwerke steht allein unter der Kontrolle ihrer nationalen Atomaufsichtsbehörde (ENSI). Die Einwirkungsmöglichkeiten deutscher Behörden oder auch deutscher NGOs auf die Sicherheit von Kernkraftwerken in anderen europäischen Staaten sind generell eng begrenzt.
Aber die Kretschmann-Regierung wird doch irgendetwas getan haben.
Wolfgang Renneberg: Auf jeden Fall hat sie in der Vergangenheit mehrfach die Stilllegung der KKW Beznau gefordert. Zu einzelnen technischen Fragen der Schweizer KKW hat sie Fachgutachten zu Sicherheitsdefiziten in Auftrag gegeben und der Schweizer Atomaufsicht ENSI zur Verfügung gestellt. Das baden-württembergische Landes-Umweltministerium nahm regelmäßig teil an der Deutsch-Schweizerischen Kommission (DSK), in der Fragen der Sicherheit besprochen wurden. Dort hat die baden-württembergische Atomaufsicht auch ihre Kritik an den Sicherheitsmängeln der Schweizerischen Kernkraftwerke formuliert.
Wolfgang Storz hat dieses Gespräch zuerst im Blog Bruchstücke veröffentlicht und uns dankenswerterweise zur Verfügung gestellt.
Bilder: AKW Beznau außen (© Joachim Kohler, Wikimedia commons) und im Bau (© Hans Baumann, Wikimedia commons) / Karte: Screenshot / Aktion in Basel: ausgestrahlt
Fortsetzung folgt: Im zweiten Teil des Interviews erläutert Wolfgang Renneberg, was im Katastrophenfalls auf die südbadische Bevölkerung zukommen könnte, wie die Pläne neuer AKWs in der Schweiz einzuschätzen sind und was vom vielfach geforderten Comeback der Atomenergie (etwa in Form von Kleinreaktoren) zu halten ist.
Weitere Infos:
● seemoz: Gefährliche Ruhe: Die Risiken der Schweizer AKWs
● SWR-Bericht vom 7. Februar 2026: Atomschutzverband warnt: Schweizer AKW in Grenznähe als Gefahr
● Petition von ausgestrahlt an die Bundesregierung (z. Hd. F. Merz) und die baden-württembergische Landesregierung (z. Hd. W. Kretschmann): „Schweizer AKW abschalten“
● Auch in der Schweiz läuft eine Petition: Greenpeace appelliert an das Parlament Atomkraft? Nie wieder!


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