INDIGEN: DAS NORDAMERIKA FILMFESTIVAL und das Team des Konstanzer Kunst- und Kulturzentrum K9 laden am Dienstag, 5. Mai, um 19 Uhr zum Kinoabend und zu einer anschließenden Diskussion ein.
Aus Anlass des diesjährigen Missing and Murdered Indigenous People’s Awareness Day in den USA präsentieren Festival-Direktor Gunter Lange und Dr. Nina Reuther den international mehrfach ausgezeichneten Dokumentarfilm SISTERS RISING.
Ein vom US-Kongress in Auftrag gegebener Bericht des Justizministeriums, der sich mit Fällen vermisster und ermordeter indigener Menschen befasst, wurde jedoch von der Trump Administration vor ein paar Tagen entfernt.
Sechs nordamerikanisch-indigene Frauen erobern ihre persönliche und gemeinschaftliche Souveränität angesichts anhaltender sexueller und kolonialer Gewalt zurück: „Sisters Rising“, ein eindrucksvoller, preisgekrönter Dokumentarfilm, erzählt die Geschichte von sechs nordamerikanisch-indigenen Frauen, die dafür kämpfen, eine Gesellschaft zu heilen, die schon viel zu lange durch sexuelle und koloniale Gewalt gegenüber indigenen Frauen gelähmt ist. Nach der Filmvorführung ist das Publikum zur Diskussion des Themas eingeladen.
Der Filmvorführung (Originalton mit deutschen Untertiteln) folgt eine Diskussion rund um ein Thema, das gerne verschwiegen wird und nicht nur indigene Frauen in den USA, sondern auch in Kanada und anderen Teilen der Welt betrifft.
Moderation: Dr. Nina Reuther, Musikethnologin und Kulturenwissenschaftlerin.
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