Valentin Abgottspon; Foto: gutknecht-informatik.com

Seit 1997 verleiht die schweizerische Zeitschrift „Beobachter“ den Prix Courage für außerordentliche, mutige Taten. Unter den Nominierten dieses Jahr auch Valentin Abgottspon. Der Walliser Lehrer war letztes Jahr zu nationaler Bekanntheit gelangt: Seine Weigerung, unter dem Kruzifix zu unterrichten, brachte ihm die fristlose Kündigung ein. Der Fall zeigt exemplarisch, dass Diskriminierung viele Gesichter hat. Auch in der Schweiz Weiterlesen »

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Aufruhr in England: In den letzten Tagen übte eine verlorene Generation einen Krieg, den sie nicht gewinnen kann – und den auch die Politik verliert. Weil sie nur eine Antwort kennt: Draufhauen. Kein Wunder, dass es knallt, wenn von einem Tag auf den anderen acht von dreizehn Jugendzentren in nur einer Londoner Gemeinde geschlossen werden. Weiterlesen »

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20110810-225923.jpgIn Genf starb Eolo Morenzoni (1920-2011), einer der jüngsten Interbrigadisten aus der Schweiz.
«Ich habe ein rebellisches Herz», sagte Eolo Morenzoni über sich, der schon als Minderjähriger gegen Franco gekämpft hatte. Zeitlebens blieb der wohl am meisten interviewte „Spanienfahrer“ seinen politischen Überzeugungen treu. In seiner Wahlheimat, im liberalen und weltoffenen Genf, wurde der Tessiner kurz vor seinem Tod noch ausgezeichnet. Weiterlesen »

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20110810-225401.jpgDer seemoz-Förderkreis ist ständig darum bemüht, täglich neue Unterstützer für die kritische Internetpublikation am Bodensee zu finden. Mit Erfolg: Mittlerweile gingen über 3000 Euro an Spenden ein und die Verwirklichung des Projekts „200 mal 5“ scheint möglich. Da auch die Zahl der Erstunterzeichner zunimmt, die mit ihrem Namen für seemoz werben, hier nochmal der Aufruf des Förderkreises und die aktualisierte Namensliste. Um Nachahmung wird herzlich gebeten. Weiterlesen »

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Martin Katschker

Am 27. August wird das Konstanzer Bodensee-Stadion aus allen Nähten platzen. So zumindest die inbrünstige Hoffnung der Veranstalter, die kürzlich mit dem Grönemeyer-Konzert viel Geld verloren. Seit rund 25 Jahren findet im Stadion das Musikfestival „Rock am See“ statt und mit der Reggae- und Dancehallband „Seeed“ steht auch schon der vermeintliche Headliner fest. Doch so viele Jugendliche waren nicht immer gern gesehen in dieser Stadt, wie unser Rückblick auf den „Konstanzer Gammlermord“ zeigt. Weiterlesen »

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Wo einst Peer Steinbrück mit der Kavallerie einrücken wollte, wird jetzt zurück geschlagen. Jedenfalls fahren einige Zürcher Mandatsträger in Sachen Fluglärm inzwischen schwere Geschütze auf, um die „Schwaben“ zum Einlenken zu zwingen. Schließlich dürfe die Schweiz „die Druckversuche nicht einfach hinnehmen“, gegen diese „ausländischen Repressionen“ müssten Gegenmaßnahmen ergriffen werden, so Mitglieder des Zürcher Kantonsparlamentes. Weiterlesen »

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In Singen heißt es neuerdings „bürgerschaftliches Engagement“, wenn, wie aus einer Pressemitteilung der Stadt hervorgeht, Stadträte ehrenamtlich die Einhaltung der Verkehrsregeln überwachen. Kein Scherz! Weiterlesen »

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Nach dem lächerlich-unsäglichen Versuch einiger CDU-Provinzler, den Konstanzer Bundestagsabgeordneten Till Seiler wegen seiner Kritik am Papst-Besuch anzuschwärzen (Seemoz berichtete am letzten Samstag), meinen wir, sachliche Information über die Benedikt-Visite in Deutschland könnte nicht schaden. Denn da gibt es reichlich Eigenartiges, Auffallendes, Protokollarisches und Finanzielles, wie Kirchen-Kenner Carsten Frerk berichtet. Weiterlesen »

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Diese Woche berichte ich – noch – nicht über orientierungslose Problembären in grünen T-Shirts, Heiner Geisslers lässlich-lässiges Goebbels-Zitat auf der Suche nach der Endlösung in Stuttgart oder die Frage, ob die USA nun bankrott oder pleite sind, sondern unter anderem über die für die CDU doch eher lästige Modeerscheinung von Freiheitsrechten im Internet, Neues von POM Fritz und eine extrem lustige Überschrift im Netz. Der Rest ist wie üblich beim Bier entstandene Spontanpolemik.
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Die Konstanzer Stadträte Wolfgang Müller-Fehrenbach und Roger Tscheulin von der CDU-Altherrenriege haben zur Zeit wenig zu tun. Um wieder mal auf sich aufmerksam zu machen, nehmen sie die Initiative „Freiburg ohne Papst“ (FoP) ins Visier. Nicht ohne Grund: Denn unter den prominenten Unterstützern haben sie den Konstanzer Grünen-MdB Till Seiler entdeckt. Es gilt, das nächste Sommerloch zu füllen. Diesmal mit Jauche aus dem Rückhaltebecken ewig Gestriger. Weiterlesen »

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20110806-003013.jpg„Monitor“ brachte es an den Tag: Das WDR-Politmagazin deckte geheime Werbekampagnen der Bundeswehr für den Eurofighter-Hersteller EADS-Cassidian auf. Mindestens 13 Millionen Euro spendierte der Steuerzahler der Rüstungsschmiede am Bodensee, die übrigens 2010 einen Gewinn von 450 Millionen Dollar machte. Da war die Finanzhilfe vom Steuerzahler wohl dringend nötig. Oder: Warum schmiert die Bundesregierung den Rüstungsbauer aus Immenstaad ? Weiterlesen »

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Ganz so schlimm wird es für die Fahrgäste nicht werden, wenn am morgigen Freitag die Busfahrer der Konstanzer Stadtwerke in einen eintägigen Warnstreik treten – zwei Linien werden vom Streik ausgenommen. Aber immerhin: Der von 04:50 Uhr früh bis Mitternacht anberaumte Streik dürfte für viele Berufstätige zum ernsten Problem werden, denn alle BusfahrerInnen in Konstanz wollen sich am Streik beteiligen: Zug und Fahrrad sind als Alternative für Fahrgäste angesagt.
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20110803-200535.jpg…Sie haben sich, das wurde uns von Mitarbeitern Ihres Hauses  verlässlich zugetragen, über die Berichterstattung auf seemoz fast eckig geärgert. Halten Sie den Ball flach, denn die Aussage, einen Haustarif gäbe es nur über Ihre Leiche, ist nachweislich so gefallen. Nun wollen wir nicht hoffen, dass Sie Ihre Drohung wahr machen – wir setzen eher darauf, dass Ihnen doch noch ein Licht aufgeht. Folgendes Gedicht aus dem „Streikkurier“ soll Ihnen dabei helfen. Lesen Sie es sich bitte laut vor
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20110802-212230.jpgSo bieder wie das Titelbild ist das Buch: „Meersburg unterm Hakenkreuz, 1933-1945“ liest sich wie eine Heimatchronik der 12 Jahre des Nationalsozialismus. Als wären diese 12 Jahre ganz gewöhnliche Jahre. Keine Aufklärung, eher Beschauliches und manchmal gar Beschönigendes liefert das 500-Seiten-Buch des örtlichen Museumsvereins. Von „wissenschaftlicher Aufarbeitung“ – von den vier Autoren für ihre Arbeit in Anspruch genommen – keine Spur: Eine vergebene Chance für eine dringend notwendige Geschichtsaufarbeitung. Weiterlesen »

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