Die Woche gab mal wieder allerlei Skurrilitäten her, um lecker Giftspritzen wie auch Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aufzuziehen. Minotti sagt Euch die ganze Wahrheit (wie er sie sieht) über ansonsten scheinbar völlig belanglose Ereignisse. Wie immer ohne jegliche persönliche Anspielungen, Diffamierungen und/oder Beleidigungen. Diesmal exklusiv mit OML (Original Minotti-Lebenshilfe), guten und schlechten Nachrichten sowie einem kleinen, unbedeutenden Rätsel als Fortsetzungsroman. Weiterlesen »

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Andreas Gronmaier

Auf der Insel Reichenau werden zur Zeit täglich 50 000 frische Gurken vernichtet. Die Verbraucher kaufen keine Gurken mehr, weil sie wegen des Ehec-Erregers verunsichert seien, sagt Christian Müller, stellvertretender Vorsitzender der Reichenau-Vermarktungsgenossenschaft. seemoz hat bei Bio-Bauern aus der weiteren Region nachfragen lassen: Drei Kurzinterviews zu verunsicherten Verbrauchern, zu Gemüse ohne Gülle und einer Trendwende bei Bodenernährung und Handelswegen. Weiterlesen »

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Was war das für ein Aufwand. Ein Ausschuss hat sich damit beschäftigt, die Verwaltung investierte einen Sack voll Arbeitsstunden. Monatelang wurde darüber gehirnt, wie der neue Grillpatz auf Klein Venedig aussehen könnte. Was Skeptiker schon im Vorfeld befürchteten, wurde leider wahr: Die Stadt Konstanz, das ist nun eindeutig belegt, kann es einfach nicht. Weiterlesen »

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Es gibt viele Nordwände in den Alpen, aber nur eine erzeugt so viele Bücher. Und die erzählen oft die gleiche Geschichte – von ein paar grandiosen Ausnahmen abgesehen. Eine ist „Wettlauf um die großen Nordwände“ – ein lesenswertes Buch eines kenntnisreichen Autoren, gelesen und gewürdigt von Pit Wuhrer, einem weiteren Alpinisten, dieses Mal aus der Region. Weiterlesen »

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Je kleinräumiger und enger – besser engstirniger – die Provinz, desto aufgeblasener, so scheint es hierzulande, die Selbstdarstellung. Sah sich Konstanz erst jüngst, wir erinnern uns, mit seiner Goldkiste auf der Stadtmiste auf einer Ebene mit international renommierten Festspielstädten wie Luzern oder Mailand, so setzt jetzt Kreuzlingen noch einen drauf. Das Grenzstädtchen werde nun „in einem Atemzug genannt“ mit Paris, Barcelona oder Berlin, verkündete Stadtammann Andreas Netzle. Wie das denn? Weiterlesen »

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Gogol+Mäx, 3.6. in Konstanz

Pfingstferien und Fußball-WM der Frauen – der Juni bietet viele Gründe, nicht ins Konzert, nicht ins Kino zu gehen. Und die regionalen Veranstalter haben sich darauf eingestellt und ihren Terminkalender ausgedünnt. Dennoch hat unser Event-Experte 66 Veranstaltungen nur in der ersten Monatshälfte ausgegraben. Viel Spaß also bei Krach am Bach in Tägerwilen, der Landesgymnaestrada in Konstanz oder mit der neuen Waidele-Band. Nur so zum Beispiel. Weiterlesen »

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Keine Annäherung zwischen den Konfliktparteien: Im Gütetermin bei der Arbeitsrichterin Dr. Adam in Radolfzell gab es keine Einigung zwischen Prof. Müller-Esch und der Stadt Konstanz. Wie seemoz mehrfach berichtete, hatte die Krankenhaus-Führung unter Bürgermeister Boldt mit der Mehrheit des Gemeinderates den Chefarzt aus dem Klinikum Konstanz gleich mehrfach gekündigt. Jetzt rollt wohl eine Prozess-Lawine – und eine Kosten-Lawine ohnehin – auf die Stadt zu: Müller-Esch hat insgesamt drei Kündigungsschutzklagen eingereicht. Der erste ordentliche Gerichtstermin ist für den 20.9. vor dem Arbeitsgericht Radolfzell anberaumt. Bürgermeister Boldt wird sich warm anziehen müssen, denn die Causa Müller-Esch dürfte sich bis weit ins Jahr 2012 hinziehen. Und morgen wird eine Bürgerinitiative zur Krankenhaus-Problematik gegründet. Und: Im nächsten Jahr stehen Wahlen an…

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Aufgrund des überwältigenden Medien- und Leserechos der vergangenen Monate (20 Beiträge, 10 Kommentare, davon mindestens 3 von mir) wird Minotti Euch jetzt allmontäglich heimsuchen, dabei die Woche Revue passieren lassen, Euch mit seinen privaten Dingen langweilen, wenigstens eine OMD (Original Minotti-Darmzote) zum Besten geben, kurzum: sein Tourette-Syndrom voll ausleben und dafür auch noch haufenweise Kohle kassieren. Weiterlesen »

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Es geht voran. Mittlerweile kamen innerhalb kürzester Zeit rund 2600 Euro zusammen. Ein erster, wichtiger Schritt, um das Zeitungsprojekt seemoz auf eine finanziell breitere Basis zu stellen. Die Hoffnung, mindestens 200 Leute zu finden, die monatlich fünf Euro (oder mehr) auf unser Konto hieven, scheint machbar. Allen bisherigen Gönnern und Unterstützern, das wird uns ständig mitgeteilt, ist wichtig, dass sich neben der täglichen Mainstream-Berichterstattung mit seemoz eine kritische Publikation hält, die immer mehr LeserInnen nicht mehr missen wollen. Weiterlesen »

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Anfang Mai hat der Parteivorstand der SPD den Antrag der Laizistinnen und Laizisten in der SPD auf Anerkennung als Arbeitskreis kurz und bündig abgelehnt, „da man das gute Verhältnis zu den Kirchen nicht belasten wolle“. Munter tappt die Partei also ins nächste Fettnäpfchen – die große Tradition von Humanismus und Aufklärung kommt der SPD zusehends abhanden. Das Kreuz in der Schule und das Salär für den Bischof sollen bleiben, findet die SPD-Spitze. Weiterlesen »

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