Ein Sprung ins kalte Wasser

32 Jahre lang war sie Betriebsratsvorsitzende eines der wichtigsten Handelsbetriebe in der Region und hat auch im Gesamtbetriebsrat sowie im Aufsichtsrat des Kaufhauskonzern Karstadt viele Kämpfe geführt und zahlreiche Krisen durchlebt. Im zweiteiligen seemoz-Interview erzählt Ulrike Wuhrer (im Bild oben rechts), welche Erfahrungen sie dabei gemacht hat und auf welche sie gern verzichtet hätte.

seemoz: Du hast in Konstanz in Nesers Bücherstube gelernt. Wie und wann kamst du zu Hertie? Der Kaufhaus-Buchhandel war für eine ausgebildete Buchhändlerin damals eigentlich kein Traumjob …

Ulrike Wuhrer: Das war 1983. Zuvor hatte ich in London in der Buchhandlung Foyles gearbeitet. Als ich zurückkam, war ich arbeitslos. Dann machte das Arbeitsamt Druck und vermittelte mich an Hertie. Da hab ich gedacht: Na gut, dann mach ich das mal für ein Jahr.

seemoz: Und dann bist du 36 Jahre geblieben. Warum?

Ulrike Wuhrer: Zum einen war der Arbeitsplatz gar nicht so schlecht: Hertie hatte damals noch eine Vollbuchhandlung, das heißt, man konnte Bücher bestellen und das Sortiment selbst gestalten, da sprach kein Eigentümer mit, ich hatte also freie Hand. Und dann wurde ich 1987 in den Betriebsrat gewählt. Der damalige Vorsitzende hörte auf, und da er wusste, dass ich in der Gewerkschaft war, hat er mich gefragt, ob ich nicht kandidieren möchte.

seemoz: Du wurdest dann sofort Betriebsratsvorsitzende.

Ulrike Wuhrer: Ja, die anderen acht Betriebsratsmitglieder, allesamt Männer, wollten das Amt nicht übernehmen. Und da der damalige Gewerkschaftssekretär Helmut Schmidt mir sehr zugeredet und auch seine Unterstützung angeboten hatte, sagte ich mir: Okay, dann mach ich das halt. Es war ohnehin Zeit für eine Veränderung.

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seemoz: Ein Sprung ins kalte Wasser?

Ulrike Wuhrer: Allerdings. Mein Vorgänger hatte mir auf dem Schreibtisch nur das Betriebsverfassungsgesetz und etwa achtzig Auflösungsverträge hinterlassen. Schon damals begann der Personalabbau, Betriebsrat und Firmenleitung hatten bereits alles ausverhandelt, und so bestand meine erste Amtshandlung darin, all diese Kolleginnen und Kollegen zu verabschieden. Danach waren wir nur noch etwa 300 Leute, davon arbeiteten rund zwei Drittel in Vollzeit. Nach diesem betrüblichen Einstand musste ich mich Schritt für Schritt in das Betriebsverfassungsgesetz einarbeiten, ich hatte ja keinerlei Erfahrung und keine Ahnung, was ein Betriebsrat eigentlich macht.

seemoz: Wie sah Hertie in den achtziger Jahren aus?

Ulrike Wuhrer: Hertie war damals noch ein richtiges Warenhaus, in dem man alles bekam, auch Lebensmittel. Wir hatten eine Möbelabteilung, ein Küchenstudio, eine Teppichabteilung, eine richtige Gardinenabteilung … Das alles wurde dann aber nach und nach aufgelöst.

seemoz: Auch das Umfeld sah anders aus?

Ulrike Wuhrer: In Konstanz gab es damals fast nur Einzelhandelsfirmen, deren Besitzer meist selbst im Laden standen. Markenprodukte, die heute beispielsweise mit eigenen Verkaufsflächen etwa im Lago präsent sind – wie S.Oliver, Schiesser, Gerry Weber, Esprit, Tom Tailor und so weiter –, gab es damals nur im Warenhaus. Irgendwann kamen diese Unternehmen dann aber auf die Idee, eigene Läden aufzumachen. Dadurch hat sich sehr viel verändert. Es brauchte plötzlich kein Warenhaus mehr, um an solche Labels ranzukommen.

seemoz: Die Struktur des Einzelhandels hat sich also völlig verändert?

Ulrike Wuhrer: In der Stadt gab es neben Hertie und Woolworth nur kleine Läden, heute sind das fast ausschließlich Ketten. Das Lago gabs noch nicht, H&M gabs nicht, es gab nur das kleine Karree Rosgartenstraße – Hussenstraße – Kanzleistraße – Markstätte und wenig mehr. Und einen Betriebsrat hatten nur die Belegschaften von Woolworth und Hertie.

Zur Person

Ulrike Wuhrer, aufgewachsen am nördlichen Bodenseeufer, erlernte bei Neser (Konstanz) das Buchhandelsgeschäft und arbeitete Anfang der Achtzigerjahre in der Londoner Buchhandlung Foyles. Ab 1983 managte sie die Buchabteilung von Hertie Konstanz, bis sie 1987 in den Betriebsrat und sofort zur freigestellten Vorsitzenden gewählt wurde. Von 1990 an war sie Schriftführerin im Vorstand des Gesamtbetriebsrats erst von Hertie, dann von Karstadt. Sie vertrat auch zwanzig Jahre lang – von 1999 bis 2019 – im Aufsichtsrat von Karstadt die Belegschaftsinteressen. Ulrike Wuhrer ging im Februar 2019 in Rente.

seemoz: Wozu braucht es überhaupt einen Betriebsrat?

Ulrike Wuhrer: Das A und O ist die Interessenvertretung, dass jemand da ist, der darauf achtet, dass die Tarifverträge und die Gesetze eingehalten werden. Für die Beschäftigten ist allerdings auch sehr wichtig, dass sie nicht ohnmächtig der Willkür des Arbeitgebers ausgeliefert sind, dass es eine Instanz gibt, die schützt und unterstützt und mit der zusammen man sich wehren kann. Das ist gerade im Einzelhandel sehr wichtig, wo es schnell einmal heißt: „Wie, Sie haben heute nur so wenig Umsatz gemacht? Da muss mehr laufen!“ oder „Sie bleiben heute eine Dreiviertelstunde länger und putzen noch den Laden!“ Solch unanständige Chefs gibt es ja genug. In einem Betrieb mit Betriebsrat geht so etwas nicht, egal in welcher Branche.

seemoz: Ist Durchhaltevermögen eine Voraussetzung für den Job?

Ulrike Wuhrer: Ja. Vor allem aber muss man empathisch veranlagt, den Menschen zugewandt sein, damit sie Vertrauen fassen und zu dir kommen. Und natürlich braucht es Kenntnisse: Ich habe damals in kurzer Zeit viele Seminare zur Betriebsratsarbeit besucht. Allerdings sind die Möglichkeiten begrenzt. Du hast als Betriebsrätin gesetzlich die Verpflichtung, mit der Geschäftsleitung „vertrauensvoll zusammenzuarbeiten“. Du kannst nicht immer nur blockieren und sagen, da machen wir nicht mit – weil die Geschäftsleitung ihre Wünsche dann eben anders durchsetzt. Du kannst zwar Nein sagen, verhandeln, nochmals Nein sagen … aber am Ende ruft das Unternehmen die Einigungsstelle an und darauf folgt immer ein Kompromiss. Wirklich verhindern kannst du wenig, schon gar nicht, wenn du in einer Firma arbeitest, bei der es ums Überleben geht – was bei Hertie und später Karstadt immer der Fall war. Du musst folglich immer überlegen, was im Interesse der Beschäftigen sein könnte und was das Interesse des Eigentümers ist. Manchmal macht man auch einen Deal und sagt: Gut, wir stimmen hier zu, dann müssen Sie sich aber bei einem anderen Punkt bewegen …

seemoz: Kurz nach deinem Amtsantritt kam es zwischen dem Einzelhandelsverband, der Politik und deiner Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen HBV, die 2001 in ver.di aufging, zu heftigen Konflikten.

Ulrike Wuhrer: Im Zentrum stand die Auseinandersetzung um die Ladenöffnungszeiten, das begann etwa Mitte der achtziger Jahre. Die damalige CDU/CSU/FDP-Regierung unter Helmut Kohl wollte den sogenannten Dienstleistungsabend einführen – jeweils donnerstags bis 20.30 Uhr – und die Ladenöffnungszeiten generell ausweiten. Wir wehrten uns nach Kräften. Es war viel los damals, es gab bundesweit Protestaktionen, die HBV organisierte Demos, und wir demonstrierten mit vielen tausend Kolleginnen und Kollegen in Bonn. Den Kampf konnten wir jedoch nicht gewinnen. Der „Dienstleistungsabend“ kam allerdings in Konstanz nie so recht in die Gänge, weil viel zu wenige Einzelhändler mitmachten und die Behörden schon gar nicht. Und es war dann tatsächlich, wie befürchtet, der Einstieg in längere Ladenöffnungszeiten. 2003 hat der Bundestag einer weiteren Liberalisierung zugestimmt, danach konnten die Geschäfte generell bis 20 Uhr öffnen. Und seit 2006 ist der Ladenschluss Ländersache, und die Geschäfte könnten – abgesehen vom Sonntag – rund um die Uhr öffnen. Am ersten Tag der verlängerten Öffnungszeit, 1989, ich erinnere mich noch gut, trugen wir Trauerbinden am Arm – zum Entsetzen des damaligen Geschäftsleiters, der ist im Viereck gesprungen. Aber uns hatte man immerhin den Feierabend geklaut!

seemoz: Hat sich die Ausweitung der Öffnungszeiten auf deine Arbeit ausgewirkt?

Ulrike Wuhrer: Die Belegschaft ist heute fragmentiert. Dafür sorgen die unterschiedlichen Arbeitszeiten und Schichtsysteme. Selbst die Leute, die in derselben Abteilung arbeiten, sehen sich heute kaum noch. Damals war am Samstag um 14 Uhr tatsächlich Feierabend, sodass wir vom Betriebsrat aus mit allen Angestellten einmal im Jahr ein Grillfest veranstalten konnten. Das geht nicht mehr. Früher hatten wir eine Betriebsgruppe, die sich abends um 19 Uhr im Gewerkschaftshaus traf und diskutierte. Das hat die Betriebsratsarbeit erleichtert, weil man immer eine breite Basis hatte.

Heute ist es schon schwierig, eine Betriebsversammlung abzuhalten. Man kann immer nur hoffen, dass die Leute die Versammlung so wichtig finden, dass sie daran teilnehmen, auch wenn sie Spätschicht haben und erst um 11.15 Uhr mit der Arbeit beginnen. Dazu kommt, dass früher fast alle Kolleginnen und Kollegen in Konstanz gelebt haben; heute wohnt nicht einmal mehr die Hälfte hier, weil die Mieten zu hoch sind. Und wer in Engen wohnt, fährt nicht gern an seinem freien Tag zur Betriebsversammlung nach Konstanz. Natürlich gibt es immer noch viele, die trotzdem kommen und beispielsweise ihren freien Tag verlegen, aber die ganze Belegschaft bekommst du nicht mehr zusammen. Das macht es sehr schwierig, etwas zu organisieren.

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seemoz: Waren die Arbeitsbedingungen früher besser?

Ulrike Wuhrer: Rückblickend glaubt man das immer. Aber ich würde schon sagen: Ja, insgesamt gesehen waren sie besser – auch wenn viele Junge die längeren Ladenöffnungszeiten gut finden und sagen: Ach, ich arbeite lieber von 11 bis 20 Uhr, da kann ich länger schlafen. Außerdem waren früher die Einzelhandelsbeschäftigten ohne Befristung und in Vollzeit angestellt. Heute werden im Einzelhandel so gut wie keine Stellen mehr in Vollzeit angeboten – alle arbeiten Teilzeit, viele davon als 450-Euro-Jobber. In ganz Konstanz gibt es nicht ein Einzelhandelsgeschäft, das unbefristete Vollzeitstellen anbietet. Früher gingen die Menschen auch anders mit den Verkäuferinnen um. Es kam immer wieder mal vor, dass eine Kundin einer Verkäuferin eine Schokolade mitbrachte, als Dank, weil sie beim letzten Mal so nett bedient worden war. Heute pocht die Kundschaft eher auf ihr Recht und tritt dabei manchmal recht unangenehm auf: „Ich habe das im Internet aber billiger gesehen, ich will das hier auch zu dem Preis.“ Dabei sehen sie in der Verkäuferin nicht mehr den Menschen, sondern nur noch die Dienstleisterin.

Hinzu kommt, dass der Tarifvertrag im Einzelhandel früher allgemeinverbindlich war. Das heißt, die Beschäftigten aller Einzelhandelsunternehmen hatten Anspruch auf den zwischen der HBV und dem Einzelhandelsverband ausgehandelten Tariflohn. Diese Allgemeinverbindlichkeit verschwand im Jahr 2000, also unter der rot-grünen Regierung von Gerhard Schröder. Andererseits hat heute die Technik dem Personal aber auch mühsame Arbeit abgenommen: Durch das Warenwirtschaftssystem wird die Ware automatisch und bereits ausgezeichnet angeliefert – früher musste der Verkäufer, die Verkäuferin jeden einzelnen Artikel noch von Hand mit einem Preis versehen. Auch die Arbeit an den Kassen hat sich verändert, alles ist automatisiert. Dafür ist die Arbeit nicht mehr so vielfältig wie früher.

seemoz: Ganz unproblematisch ist neue Technik meist auch nicht …

Ulrike Wuhrer: Stimmt, die heutigen Erfassungssysteme erlauben eine viel genauere Leistungskontrolle: Wie viele Kunden gehen aus dem Laden, ohne etwas gekauft zu haben? Wie viel Umsatz macht eine Verkäuferin? Solche Zählsysteme gibt es ja inzwischen überall. Ich habe gehört, dass bei Esprit die Verkäuferinnen Druck bekommen, wenn am Ende des Tages die erfasste Zahl der besuchenden Kundschaft und die Zahl der kaufenden Kundschaft zu weit auseinanderlagen.

seemoz: Gibt es das bei Karstadt auch?

Ulrike Wuhrer: Es gibt die Erfassungssysteme, aber der Betriebsrat hat verhindert, dass diese Erhebungen Folgen haben. Es werden zwar die Kundenzahlen registriert und auch die Anzahl der Kassiervorgänge, aber mehr geht nicht. Eine Leistungskontrolle – bezogen auf den Einzelnen – ist nicht möglich. Das bedeutet zum Beispiel, dass die Verkäuferinnen und Verkäufer keinen Druck bekommen, wenn die Umsätze nicht hoch genug sind.

seemoz: Kommen wir auf die Gewerkschaft zu sprechen. Was hat sich in den dreißig Jahren verändert?

Ulrike Wuhrer: Die HBV war damals eine ganz andere Organisation als ver.di heute: klein, übersichtlich, bewegungsorientiert und konfliktbereit. Zudem war die Gewerkschaft früher vor Ort präsent. Unsere Sekretäre – Helmut Schmidt und Gotthard Vetter – arbeiteten in Konstanz, und wenn du ein Problem hattest, hast du sie angerufen und gefragt: Wie gehen wir da vor? Der heutige Gewerkschaftssekretär Markus Klemt ist auch für Betriebe in Lörrach, Freiburg, Offenburg, Rottweil, Tuttlingen und so weiter zuständig.

Wir hatten auch noch eine Fachgruppe Einzelhandel, die vor Ort tagte. Wenn heute die Fachgruppe Einzelhandel zusammenkommt, dann meist in Geisingen. Wer fährt abends von Konstanz noch nach Geisingen zur Fachgruppensitzung? Das ist alles viel zu weit weg. Und als es vor Ort noch den DGB gab, haben wir bei Arbeitskonflikten auch mehr Zuspruch von anderen Gewerkschaften erfahren – von den verschiedenen ver.di-Fachbereichen ist nichts mehr zu hören. Es findet kein Austausch mehr statt.

seemoz: Die Gewerkschaft zieht sich aus der Region zurück …

Ulrike Wuhrer: Ja, und auf jede Umstrukturierung innerhalb der Gewerkschaft folgt ein weiterer Rückzug: ver.di konzentriert sich meiner Meinung nach heute auf die Großstädte und ist auf dem Land und in kleineren Städten kaum noch vertreten. Dazu kommt, dass früher die Schulungen für Betriebsräte und Vertrauensleute die Gewerkschaftssekretäre selber organisiert haben. Heute macht das bei ver.di eine gemeinnützige Bildungseinrichtung, und die SchulungsleiterInnen sind in der täglichen Arbeit nicht mehr verankert.

seemoz: Wie hat sich der Organisationsgrad im Laufe der Jahre entwickelt?

Ulrike Wuhrer: Mitte der achtziger Jahre gab es bei Hertie noch so gut wie keine gewerkschaftliche Aktivität. Ich war eine von vielleicht fünf, sechs GewerkschafterInnen im ganzen Betrieb, und das bei etwa 380 Beschäftigten. Durch die vielen Aktionen gegen die verlängerten Öffnungszeiten haben wir viele Mitglieder gewonnen, dazu die ganzen Warnstreiks in den Tarifrunden – das wirkt immer. Ende der Achtziger waren dann weit über sechzig Prozent der Belegschaft gewerkschaftlich organisiert. Damals musste man die Leute nicht groß überzeugen, den Gewerkschaften war es in den Jahren zuvor gelungen, die Löhne und Gehälter deutlich anzuheben. Da hieß es dann sofort: Ja klar trete ich ein, die Gewerkschaft ist wichtig. Heute kannst du lang an die Leute hinreden, sie wollen nicht in die Gewerkschaft und wissen auch gar nicht mehr, was ihnen das bringen soll …

seemoz: Wie hoch ist der Organisationsgrad heute?

Ulrike Wuhrer: Momentan liegt er bei dreißig Prozent. Für den Rückgang sind mehrere Gründe ausschlaggebend: Zum einen gibt es keinen Gewerkschaftssekretär mehr, der regelmäßig durch den Betrieb gehen kann und die Beschäftigten anspricht. Dann hatten wir aufgrund der Dauerkrise von Karstadt auch keine großen Arbeitskämpfe mehr, das Erlebnis Streik fehlte also. Zudem fehlen die Gewerkschaften heute auch grundsätzlich im allgemeinen Bewusstsein und in der Öffentlichkeit, zum Beispiel bei Diskussionssendungen im Fernsehen. Und dann begannen ja auch meine Probleme mit der Gewerkschaft, sodass ich meine Rekrutierungsbemühungen reduzierte.

Im zweiten Teil des Interviews, der am Donnerstag, 2.5., erscheint, berichtet Ulrike Wuhrer, wie sich ihre Gewerkschaft von der Basis wegbewegt hat, welche Krisen die Karstadt-Belegschaft durchmachen musste und wo die Politik unbedingt handeln sollte.

Interview: Brigitte Matern

Fotos: Porträt-Foto ©Adam Schleif. Die anderen Aufnahmen wurden während einer Protestaktion von Konstanzer Karstadt-Beschäftigten gemacht, die im Zuge der Insolvenz 2009 eine Intervention der Politik forderten. © Pit Wuhrer