Hybrid-Vortrag: Das mach ich mit mir selber aus… – Wenn Jugendliche trauern

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Datum/Zeit
Date(s) – 17.10.2021
11:15

Veranstaltungsort
Astoria-Saal, Zugang über die VHS

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Das mach ich mit mir selber aus… – Wenn Jugendliche trauern

Die Gründerin der Familientrauerarbeit in Deutschland, Mechthild Schröter-Rupieper, spricht am 17. Oktober, 11.15 Uhr über die Begleitung trauernder Jugendlicher. Zu diesem Hybrid-Vortrag (Teilnahme auch per Zoom möglich), lädt die Kinder- und Jugendhospizarbeit Landkreis Konstanz ein.
„Ich mach das erst mal mit mir selber aus…“ ist oftmals die typische Antwort, wenn Jugendliche mit Tod und Trauer konfrontiert sind, obwohl während des Erwachsenwerdens die Begegnung mit dem Tod zusätzliche Identitätsfragen und verwirrende Gefühle auslöst. Gerade in dieser Krisensituation benötigen Jugendliche, auch wenn sie sich zurückziehen und abgeklärt wirken, den Rückhalt vertrauter und zugewandter Menschen.
Anhand von Praxisbeispielen berichtet die Referentin und Autorin von der Diskrepanz zwischen der Suche nach Orientierung und des sich Abwendens. Sie zeigt Trauerreaktionen und Lösungsstrategien von Jugendlichen auf und gibt wertvolle Tipps, wie Erwachsenen den Trauerprozess unterstützen können. Der Vortrag richtet sich an Jugendliche, Eltern, Pädagogen und Interessierte.

Ort: Astoria-Saal, Katzgasse 7, Konstanz
Es gelten die aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen für Veranstaltungen.
Teilnahme per Zoom über Meeting-ID: 899 2800 5306, Kenncode: 490841
Der Eintritt ist kostenfrei, Spenden sind erwünscht.
Der Vortrag ist Auftakt der aktuellen Veranstaltungsreihe der Kinder- und Jugendhospizarbeit Landkreis Konstanz.
Weitere Infos unter www.kinderhospizarbeit-konstanz.de
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www.hospiz-konstanz.de

Kinder- und Jugendhospizarbeit Landkreis Konstanz

Träger der Kinder- und Jugendhospizarbeit Landkreis Konstanz ist der Hospizverein Konstanz. Sowohl Fachkräfte als auch ca. 30 ehrenamtliche Patinnen und Paten begleiten Kinder und Jugendliche, die mit schwerer Krankheit, Sterben, Tod und Trauer konfrontiert sind – normalerweise in deren Zuhause. Auch wenn schwer kranke Kinder und Jugendliche dank der heutigen Medizin meist überleben, dauert es oft Jahre, bis die Therapien abgeschlossen sind und der gewohnte Alltag wieder einkehrt. Diese Zeit ist für alle in der Familie krisenhaft. Oft begleiten wir daher auch sogenannte „Schattenkinder“, also gesunde Kinder, die im Schatten eines schwer kranken Familienmitglieds stehen. Kostenfreie Unterstützung der Familien durch fachliche Beratung und psychosoziale Begleitung der Kinder und Jugendlichen trägt dazu bei, dass ein Stück angst- und sorgenfreier Alltag möglich wird. Die Ehrenamtlichen ergänzen dort, wo Dienste und Einrichtungen, aber auch Angehörige an ihre Grenzen stoßen, z. B. aus zeitlichen, finanziellen oder emotionalen Gründen. Die Angebote der Kinder- und Jugendhospizarbeit sind größtenteils spendenfinanziert.

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