Konstanzer Bräuche – der Fall Dr. Dierks

Baubürgermeister Kurt Werner steht in der Kritik. Seine Amtszeit, die im Februar 2014 endet, ist gepflastert mit unglücklichen und zum Teil wenig durchdachten Entscheidungen (Brücke am  Bahnhof, Begegnungszone, Umgestaltung Konzilareal). Damit steht er in guter Tradition. Wer erinnert sich noch an Werner Dierks, einen früheren Konstanzer Baubürgermeister? Der hat es in den 1970- und 80iger Jahren richtig krachen lassen. Ein Text aus dem Nebelhorn 10/1981, der damals für viel Wirbel sorgte …weiterlesen »

Einstmals und jetzt: Erfolge im Kampf gegen Spekulation

2006 hob die Landesregierung das Zweckentfremdungsverbot von Wohnraum in Uni-Städten auf –  der Spekulation war Tür und Tor geöffnet. Kürzlich hat der Konstanzer Gemeinderat auf Antrag der SPD mehrheitlich beschlossen, sich für die Wiedereinführung einzusetzen. Das Thema ist so neu nicht: Schon vor 30 Jahren kritisierte Werner Allweiss (Freie Grüne Liste) die Zweckentfremdung, benannte die Spekulanten und forderte Gegenmaßnahmen. Hier sein Text, März 1983 im „Nebelhorn“ erschienen …weiterlesen »

Die Kunst der Leiners (2)

Leinersaal im Rosgartenmuseum bis 1999

Mit der jüngeren Vergangenheit der Konstanzer Bürgerfamilie Leiner befasst sich der zweite Teil von Jochen Kelters Essay „Die Kunst der Leiners“. In diese Zeit gehört die Herrschaft des Nationalsozialismus, der vor Konstanz nicht halt gemacht hat. Doch die Leiners pflegten nicht in SA-Uniform zu paradieren, dennoch wurden auch sie von dieser Zeit geprägt. Auf vielfachen Wunsch veröffentlichen wir dieses Mal auch den Originaldruck, als Faksimile gleichsam, aus dem „Nebelhorn“ Nr 15, 1982 …weiterlesen »

Die Kunst der Leiners

Ludwig Leiner (1830 –
1901)

Nun ist es soweit: Die neue seemoz-Rubrik “Was bleibt” ist hiermit eröffnet. Ab sofort drucken wir Texte nach, die zum Teil schon vor rund 30 Jahren im Konstanzer Stadtmagazin “Nebelhorn” zu lesen waren, aber an Bedeutung nichts verloren haben. Wir starten mit der zweiteiligen Chronik der Konstanzer Familie Leiner, die über Jahrhunderte hinweg die Geschichte der Stadt geprägt hat. Hier Teil eins des Essays, verfasst von Jochen Kelter und erstmals erschienen im “Nebelhorn” Nr. 14, 1982. …weiterlesen »

Alte Nebelhörner gesucht

Die seemoz-Redaktion sucht dringend Exemplare des Konstanzer Stadtmagazins „Nebelhorn“, das im Dezember 1980 erstmals erschien und rund zehn Jahre lang monatlich für einigen Wirbel sorgte. Einige seemoz-Förderkreisler wollen die alten Ausgaben sichten und digitalisieren. Die Idee dahinter: Interessante Beiträge aus jener Zeit den seemoz-LeserInnen anzubieten – einen Versuchsballon hatten wir mit dem Faßnacht-Interview während der Fasnacht schon gestartet. Mit übrigens großem Leserzuspruch. Denn vieles ist zwar schon Jahrzehnte her, aber teilweise immer noch höchst aktuell und unterhaltsam. Also: Wer noch alte Nebelhörner hat und sie nur kurzfristig entbehren kann, melde sich doch bitte hurtig bei der seemoz-Redaktion.

„Narrengesellschaften wird Progressivität nicht nachgesagt“

Ziemlich genau vor 31 Jahren war im Nebelhorn ein Interview mit dem Mann zu lesen, der in Konstanz in den 60er und 70er Jahren als Büttenredner einzigartige Furore gemacht hat. Helmut Faßnacht alias Karl Dipfele im Gespräch mit zwei noch nicht wieder identifzierten Redakteuren über wenig geistige Regsamkeit in den Narrengesellschaften, über Neid auf Orden und Organisation als Selbstzweck. Man liest: So vieles hat sich wirklich nicht geändert in Konstanz und der Fasnacht. …weiterlesen »

Vor 30 Jahren…

Die Heimatzeitung schreibt sich die Finger wund über Fasnachtsveranstaltungen allerorten und übt sich in inflationärem Frohsinn. Da täte, dachten wir uns, ein nachdenklicher Rückblick gut – auf das „Nebelhorn“, in dem schon vor mehr als 30 Jahren manch‘ Erhellendes, auch über Fasnacht in Konstanz, zu lesen war. Einige der Autoren von damals sind noch heute seemoz-Autoren, viele der Themen von damals sind noch heute aktuell. Und wenn es Euch gefällt, machen wir eine Serie draus: Vor 30 Jahren… …weiterlesen »