Ein Leben für den Frieden im Menschenschlachthaus (II)

Alfred Hermann Fried, der Friedensnobel-preisträger des Jahres 1911, hatte im späten 19. Jahrhundert darauf gesetzt, dass die zuneh-mende wirtschaftliche Verflechtung der Staaten sowie das Wachstum des Nachrichten- und Verkehrswesens zu einem besseren Verständnis der Völker beitragen und damit weitere Kriege immer unwahrscheinlicher machen würden. 1914 wurde deutlich, wie sehr er sich geirrt hatte, als er annahm, die Geschichte laufe zwangsläufig auf dauerhaften Frieden hinaus.

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Wachstum und Klima: An Wissen mangelt es nicht

Um was geht es bei den Dürre- und Hitzemonaten 2018, 2019, den Wassermassen von heute? Um besseren Katastrophenschutz, um die Rückkehr in die 1950er Jahre mit Sirenen? Nein, es geht um das, was die Politik mit keinem Satz konkret zu erwähnen wagt: Nach welch tiefen Einschnitten in den Alltag diese bis jetzt kleinen Katastrophen schreien. …weiterlesen »

Ein Leben für den Frieden im Menschenschlachthaus (I)

Verwechslungen kommen nicht von ungefähr. Als ich meinem Arzt sagte, ich wolle demnächst einen Artikel über Fried verfassen, war er höchst erfreut: „Bestens! Ich erinnere mich noch gut an sein Gedicht ‚Es ist, was es ist, sagt die Liebe‘“. Ich widersprach: „Nein, ich meine nicht Erich Fried, sondern den Friedensnobel-preisträger von 1911, Alfred Hermann Fried.“ – „Nie gehört“, entgegnete mein Gegenüber, „waren die denn verwandt?“ – „Nein, aber beide sind herausragende Persönlichkeiten.“ …weiterlesen »

Wer ist die tollste Alice Weidel?

„Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?“ – Auf diese Frage wird es demnächst eine Antwort geben, zumindest hinsichtlich Alice Weidels. Beim „Alice Weidel-Dubletten-Contest 2021“ werden die eindrucksvollsten Weidel-Darstellungen ausgezeichnet, aber auch die „VerliererInnen“ sollen nicht leer ausgehen und bekommen ihre Auftrittsgelegenheiten. Zum Mitmachen sind Bewerber*innen eingeladen, „die nicht rassistisch, sexistisch, homophob und menschenfeindlich sind“. …weiterlesen »

„Starkbier“, nicht „Starkregen“ im Duden der 90er Jahre (III)

So viel Schönfärberei war selten, meint Winfried Wolf in diesem bemerkenswerten Text, den wir in drei Teilen veröffentlichen. Der bekannte Verkehrsexperte und Autor geht darin den Ursachen und möglichen Konsequenzen der aktuellen Hochwasserkatastrophe auf den Grund. Er stößt dabei heute auf: Grüne HoffnungsträgerInnen, die auch nach der Bundestagswahl wenig Gutes erwarten lassen, und viele Beispiele dafür, dass die viel beschworene „Wende“ zur Rettung von Umwelt und Klima kaum ernst gemeint sein dürfte. …weiterlesen »

„Starkbier“, nicht „Starkregen“ im Duden der 90er Jahre (II)

So viel Schönfärberei war selten, meint Winfried Wolf in diesem bemerkenswerten Text, den wir in drei Teilen veröffentlichen. Der bekannte Verkehrsexperte und Autor geht darin den Ursachen und möglichen Konsequenzen der aktuellen Hochwasserkatastrophe auf den Grund. Er stößt heute auf: Eine verfehlte Verkehrspolitik, falsche Entwicklungen im Energiesektor und viel Augenwischerei. …weiterlesen »

„Starkbier“, nicht „Starkregen“ im Duden der 90er Jahre (I)

So viel Schönfärberei war selten, meint Winfried Wolf in diesem bemerkenswerten Text, den wir ab heute in drei Teilen veröffentlichen. Der bekannte Verkehrsexperte und Autor geht darin den Ursachen und möglichen Konsequenzen der aktuellen Hochwasserkatastrophe auf den Grund. Er stößt dabei auf: Das menschengemachte Hochwasser, die Heuchelei der Herren Laschet, Steinmeier & Söder und die unzureichende Klimapolitik der Grünen. …weiterlesen »

Volksentscheide: Nur Platz 8 für Baden-Württemberg

Das schwarz-grüne „Ländle“ schneidet beim Thema politische Mitwirkung von Bürgerinnen und Bürgern in einem bundesweiten Vergleich schlecht ab. Der Verein „Mehr Demokratie“ analysiert und bewertet nach eigenen Angaben seit 2003 direktdemokratische Regelungen auf Kommunal- und Landesebene in allen Bundesländern. Favorisiert wird dabei eine direkte Demokratie, die sich an bereits etablierten bürgerfreundlichen Regelungen und dem praktischen Umgang mit Bürger- und Volksbegehren orientiert. …weiterlesen »

„Das Geld ist da, es muss nur besser verteilt werden!“

Armut und die Lebensbedingungen armer Menschen finden kaum öffentliche Aufmerksamkeit. Zu Unrecht, denn einerseits sind die Folgen der Armut massiv, andererseits handelt es sich in Deutschland mittlerweile um ein Massenphänomen. Eine Podiumsdiskussion, veranstaltet von seemoz e.V. und der Konstanzer LINKEN, ging der Frage nach, was Armut in Deutschland ausmacht, welche Konsequenzen sie für das Alltagsleben der Menschen hat und wie ihr politisch zu begegnen ist. …weiterlesen »

Wie entsteht Armut und wie können wir sie beenden?

Jede*r sechste Einwohner*in ist in Deutschland inzwischen von Armut bedroht – Tendenz steigend und das nicht erst durch die Pandemie. Die Linke und der Verein seemoz e.V. wollen dieser Problematik am kommenden Donnerstag im Rahmen einer Podiumsdiskussion auf den Grund gehen. Mit dabei ist mit Ulrich Schneider, dem Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands, auch ein prominenter Gast. …weiterlesen »