Viele Vorbilder, zu wenige Nachahmer (2)

Die oft beschworene Klima- und Verkehrs-wende kommt in Deutschland nur schleppend voran, hier ist das Auto weiterhin  Maß aller Dinge. Ein Blick in die jüngere Geschichte macht deutlich: In der Bundesrepublik hatten es Reformen immer schwer, und oft kamen sie von „unten“, während Konservative Veränderungen mit aller Macht zu verhindern suchten. Projekte an der Basis zeigen, wie eine lebenswertere Umwelt gestaltet werden kann. Sie sind oft Vorbilder für morgen. …weiterlesen »

Viele Vorbilder, zu wenige Nachahmer (1)

Wo gibt es Vorbilder? Die heute bereits zeigen, wie wir leben, arbeiten, flanieren, produzieren, ohne die Natur (und uns) zu ruinieren? In vielen Städten ist dieser Wohlstands-Fortschritt schon zu erleben. Leider meist im Ausland, nicht bei uns. Ein Beispiel von vielen: Birmingham, zweitgrößte Stadt Großbritanniens, setzt derzeit einen radikalen Umbau der Mobilität um. Das ÖPNV-Netz soll verdreifacht, der Autoverkehr in der Innenstadt drastisch reduziert werden. …weiterlesen »

Wachstum und Klima: An Wissen mangelt es nicht

Um was geht es bei den Dürre- und Hitzemonaten 2018, 2019, den Wassermassen von heute? Um besseren Katastrophenschutz, um die Rückkehr in die 1950er Jahre mit Sirenen? Nein, es geht um das, was die Politik mit keinem Satz konkret zu erwähnen wagt: Nach welch tiefen Einschnitten in den Alltag diese bis jetzt kleinen Katastrophen schreien. …weiterlesen »

„Starkbier“, nicht „Starkregen“ im Duden der 90er Jahre (III)

So viel Schönfärberei war selten, meint Winfried Wolf in diesem bemerkenswerten Text, den wir in drei Teilen veröffentlichen. Der bekannte Verkehrsexperte und Autor geht darin den Ursachen und möglichen Konsequenzen der aktuellen Hochwasserkatastrophe auf den Grund. Er stößt dabei heute auf: Grüne HoffnungsträgerInnen, die auch nach der Bundestagswahl wenig Gutes erwarten lassen, und viele Beispiele dafür, dass die viel beschworene „Wende“ zur Rettung von Umwelt und Klima kaum ernst gemeint sein dürfte. …weiterlesen »

„Starkbier“, nicht „Starkregen“ im Duden der 90er Jahre (II)

So viel Schönfärberei war selten, meint Winfried Wolf in diesem bemerkenswerten Text, den wir in drei Teilen veröffentlichen. Der bekannte Verkehrsexperte und Autor geht darin den Ursachen und möglichen Konsequenzen der aktuellen Hochwasserkatastrophe auf den Grund. Er stößt heute auf: Eine verfehlte Verkehrspolitik, falsche Entwicklungen im Energiesektor und viel Augenwischerei. …weiterlesen »

„Starkbier“, nicht „Starkregen“ im Duden der 90er Jahre (I)

So viel Schönfärberei war selten, meint Winfried Wolf in diesem bemerkenswerten Text, den wir ab heute in drei Teilen veröffentlichen. Der bekannte Verkehrsexperte und Autor geht darin den Ursachen und möglichen Konsequenzen der aktuellen Hochwasserkatastrophe auf den Grund. Er stößt dabei auf: Das menschengemachte Hochwasser, die Heuchelei der Herren Laschet, Steinmeier & Söder und die unzureichende Klimapolitik der Grünen. …weiterlesen »

Streuobstwiesen in Gefahr

Eine Vielzahl an Obstbäumen gehört zu den natürlichen Wahrzeichen unserer Region und trägt zum unverwechselbaren Reiz der Kulturlandschaft um den Bodensee bei. Doch drohen die ökologisch bedeutsamen Wiesen, die ihnen Raum bieten, zu verschwinden, warnt der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND). Der Regionalverband Bodensee-Oberschwaben fordert die Kommunen auf, dem Roden der Streuobswiesen ein Ende zu setzen. …weiterlesen »

ClimateRun2020 – Im Wettlauf mit dem Klima

Rennen für das Klima: Eine private Initiative plant für den 4. Oktober einen als ClimateRun bezeichneten Wettlauf. Durch die Teilnahme von Laufenden an diesem Event will sie 10.000 Euro für verschiedene Klimaschutzprojekte sammeln. Der Lauf soll am westlichen Bodensee starten, die TeilnehmerInnen können aber von überall aus dazustoßen, egal an welchem Ort und über welche Distanz sie laufen wollen. …weiterlesen »

Tanz den Klimarettungsschirm

Vergangenen Sonntagmittag konnte man Regenschirme auf der Marktstätte tanzen sehen. Mit einem Flashmob auf der Marktstätte beendete Extinction Rebellion (XR) Konstanz am 21. 6. die landesweite Aktionswoche und forderte einen Rettungsschirm für das Klima und eine Korrektur des Kohleausstiegsgesetzes. …weiterlesen »

Risse im AKW Neckarwestheim II

Der BUND Baden-Württemberg, der Bund der Bürgerinitiativen Mittlerer Neckar e.V. (BBMN) und die Anti-Atom-Organisation „.ausgestrahlt“ haben vergangenen Freitag bei einer Pressekonferenz den Antrag auf Austausch wesentlicher Bauteile des AKWs Neckarwestheim ans Umweltministerium Baden-Württemberg vorgestellt. Die Umweltorganisationen beantragen: Ohne diesen Austausch darf das AKW nicht mehr ans Netz, denn sonst drohe im schlimmsten Fall auch eine Kernschmelze. Hier die Begründung der Antragsteller. …weiterlesen »

Umfrage: Corona und Umwelt

Kein Zweifel, Corona hat unser aller Verhalten in den letzten Wochen deutlich verändert. Man hört oft Vögel statt Straßenlärm, viele Menschen (außer natürlich den üblichen Verdächtigen) sind umgänglicher ihren Mitmenschen gegenüber, und seit es wieder Klopapier und Nudeln gibt, ist auch das Einkaufen entspannter. Eine Umfrage will jetzt herausfinden, was davon bleiben könnte: Wollen wir weniger fliegen, mehr regionale Produkte kaufen, unsere Nächsten lieben wie uns selbst? …weiterlesen »

Für 20 Euro zum Klimaschützer werden

Wer dem gebeutelten Klima Gutes angedeihen lassen will: Ab Februar 2020 findet der vom WWF und dem Helmholtz-Verbund Regionale Klimaänderungen (REKLIM) entwickelte VHS-Kurs „klimafit – Klimawandel vor der Haustür! Was kann ich tun?“ an der VHS Landkreis Konstanz e.V. und an 35 weiteren VHS-Standorten in Deutschland statt. …weiterlesen »

„Wind of Change“ wehte bei den Naturschutztagen

„Wind of Change – Zeit zu handeln“ war Motto der Naturschutztage 2020 in Radolfzell. Und ein Luftzug von Aufbruchstimmung war irgendwie wirklich in den Räumen des Milchwerk-Tagungszentrums zu spüren. Mit 1.500 TeilnehmerInnen war diese 44. Fortbildungs- und Informationsveranstaltung von BUND und NABU auch die bestbesuchte – und wohl die seit Langem politischste. NaturschützerInnen können und machen also durchaus mehr als etwa nur Frösche zählen und Vogelhäuschen aufhängen. …weiterlesen »

44. Naturschutztage am Bodensee: Klimawandel, Artenschutz, Landwirtschaft

Alle Jahre wieder treffen sich in Radolfzell zu Dreikönig engagierte Natur- und UmweltschützerInnen. Vom 3. bis 6. Januar 2020 werden die nunmehr 44. Naturschutztage von BUND und NABU im Tagungs- und Kulturzentrum Milchwerk stattfinden. …weiterlesen »

Klimakiller Militär (2)

Teil 2 des Beitrags über den Einfluss, den das militärische Vernichtungsarsenal der Staaten auf die globale Erwärmung hat. Die Bundesrepublik Deutschland zeichnet im internationalen Vergleich mit ihren Streitkräften für einen beträchtlichen Anteil am Schadstoffausstoß verantwortlich. In den aktuell landauf, landab geführten Klimadebatten kommt das indes kaum zur Sprache, Regierungsverlautbarungen sparen das Thema komplett aus, zu schweigen von Maßnahmen. Dabei zeigt die Analyse vorliegender Daten: Zu Land, im Wasser und in der Luft gehört das Militär zu den größten Umweltverschmutzern. Fazit: Wer von der Eindämmung der globalen Erwärmung spricht, darf vom Militär nicht schweigen. …weiterlesen »

Klimakiller Militär (1)

„Die größten Umweltverschmutzer der Welt sind nicht pupsende Kühe oder entwässerte Moore. Und auch keine Diesel-Autos in deutschen Städten, sondern das Pentagon, bzw. das US-Militär.“[1] Dennoch sucht man im Kyoto-Klimaabkommen vom November 2015 das Wort „Militär“ vergebens.[2] Auf Druck der US-Regierung wurde das Militär zunächst von UN-Klimaabkommen ausgenommen. Auch in den aktuellen Klimadebatten kommt das Militär so gut wie nie vor. Höchste Zeit, dies zu ändern. …weiterlesen »

Wie Kleidung dem Klima schadet

Die Fashion-Industrie ist eine der schmutzigsten Branchen der Welt. Und recycelt wird von getragenen Kleidern erschreckend wenig. „Flugscham“ ist inzwischen jedem ein Begriff, Hemd und Hose sind von Klimabedenken bisher so gut wie ausgenommen. Dabei produziert die Textilindustrie mehr Treibhausgase als alle Langstreckenflüge zusammen. „Aufs Fliegen kann man verzichten, aber irgendwas muss man sich ja anziehen“ ist dafür nur ein schwaches Argument, meint unsere Autorin. …weiterlesen »