Revolution oder Reformation: Wie antikapitalistisch muss, kann oder sollte die Klimabewegung sein?

Diskussion KlimablogDas Klimacamp Konstanz, kurz vor dem Jubiläum seines einjährigen Bestehens, lud an einem heißen Sommerabend zu einer Podiumsdiskussion zur Frage, ob die Klimabewegung selbst antikapitalistisch sein muss, und wenn ja, dann wie. Kann der Kapitalismus von der Logik des Profits abgekoppelt und mittels Reformen auf einen ökologischen Pfad umgestellt werden oder setzt eine klimagerechte Politik notwendig eine entschiedene Abkehr von diesem Wirtschaftsmodell voraus? …weiterlesen »

Vortrag in Überlingen: Weniger Gift für die Welt

Pestizid vergiftet Böden und WasserDer Pestizidatlas, den die Heinrich Böll Bundesstiftung dieses Jahr herausgegeben hat, liefert Fakten, Datenvisualisierungen und Hintergründe über die aktuelle Lage rund um Pestizide sowie für eine ökologische Wende in der Landwirtschaft. Mit einem Vortrag in Überlingen will die Stiftung auf globale Zusammenhänge rund um Pestizide blicken, insbesondere im globalen Süden, und auf die politische und wirtschaftliche Verantwortung Deutschlands und Europas beim Pestizidhandel hinweisen. …weiterlesen »

Von der Tochter Taiga bis zu Nazi-Köchen (II)

Wie braun ist grün? Vollkommen ungeachtet der gängigen Lehren von Skalen, Spektren und Mischverhältnissen stand im Zentrum einer Informationsveranstaltung der Infokneipe im „Contrast“ die Frage, ob es Gemeinsamkeiten, Übergänge und Verbindungslinien zwischen Themen, Akteuren und Organisationsstrukturen der grundsätzlich disparaten Bewegungen des Umwelt-, Natur- und Tierschutzes und solcher rechter, völkischer und autoritärer Gesinnung gibt. …weiterlesen »

Von der Tochter Taiga bis zu Nazi-Köchen (I)

Wie braun ist grün? Vollkommen ungeachtet der gängigen Lehren von Skalen, Spektren und Mischverhältnissen stand im Zentrum einer Informationsveranstaltung der Infokneipe im „Contrast“ die Frage, ob es Gemeinsamkeiten, Übergänge und Verbindungslinien zwischen Themen, Akteuren und Organisationsstrukturen der grundsätzlich disparaten Bewegungen des Umwelt-, Natur- und Tierschutzes und solcher rechter, völkischer und autoritärer Gesinnung gibt. …weiterlesen »

Auf die Räder, fertig, los

Am 22. Juni beginnt das diesjährige Stadtradeln – auch in der jüngst als fahrradfreundlich ausgezeichneten Kommune Konstanz. Bis 12. Juli zählt jeder Meter, also registriert Euch und gebt alles! …weiterlesen »

solarcomplex mit guter Bilanz

Dass sich mit erneuerbaren Energien nicht nur der Klimawandel bekämpfen lässt, sondern auch Geld verdient werden kann, zeigt der Energieerzeuger solarcomplex, der sich als ersten regenerativen Regionalversorger versteht. Die Bilanz für 2021 jedenfalls fiel bestens aus.

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Infokneipe: Wie braun ist grün?

Die Klimabewegung gibt sich gern progressiv und links. Gut so. Aber wie sieht es aus mit der Geschichte der Umweltbewegung(en)? Und wo bedarf es der Abgrenzung zu rechten Akteur*innen, die sich ebenfalls das Öko-Thema auf die Fahnen schreiben? Wo sollten die Umweltbewegungen wachsam sein, um nicht nur den Kapitalismus, sondern auch rechtes Gedankengut auf Distanz zu halten? Diesen Fragen widmet sich die nächste Infokneipe am 16. Juni ab 19:00 Uhr im Jugendkultur e. V. Contrast Konstanz. …weiterlesen »

Der Klimacamp-Blog (63): Was will die „letzte Generation“?

„Wir müssen schnell handeln. Was wir in den nächsten drei bis vier Jahren unternehmen, wird über die Zukunft der Menschheit entscheiden.“ Das sagte Sir David King, ehemaliger wissenschaftlicher Chefberater der britischen Regierung im Bereich Klima, letztes Jahr. Seither ist wieder einige Zeit vergangen. Was also tun? Darüber wird an diesem Freitag auf dem Klimacamp Konstanz debattiert …weiterlesen »

Mitmachen für den Klimawandel

Die Verkehrswende ist ein zentraler Baustein der Klimawende. Das Personal und die Pläne der Bundesregierung lassen allerdings nichts Gutes ahnen – die Bleifüße und Betonköpfe sind auch weiterhin am Ruder. Dagegen wurde jetzt eine Petition gestartet, die wir hier im Wortlaut veröffentlichen. …weiterlesen »

Auf großer Schokofahrt an die Nordsee

Als städtischer Radverkehrsbeauftragter ist Gregor Gaffga so etwas wie der hauptberufliche oberste Radfahrer von Konstanz. Aber auch privat kann er nicht vom Fahrrad lassen: Jüngst fuhr er mit dem Lastenfahrrad vom Bodensee nach Amsterdam und zurück, um Schokolade für die Schleckermäuler am Bodensee abzuholen – und das praktisch ohne Emissionen. …weiterlesen »

Braucht Konstanz mehr Gas?

Das Klimabündnis „Konstanz klimapositiv 2030“ hat es sich zum Ziel gesetzt, Konstanz bis 2030 klimapositiv zu machen; das heißt, Konstanz soll in zehn Jahren der Umwelt mehr Treibhausgase entziehen, als die Stadt ausstößt. Das Bündnis hat sich jetzt mit den Plänen, Konstanz über eine neue Pipeline mit mehr Gas zu versorgen, intensiv auseinandergesetzt. Das Fazit des Gutachtens: Wir brauchen mehr erneuerbare statt fossiler Energien. …weiterlesen »

Dem Weltenbrand die Stirn bieten

Über den kommenden Sitzungen des Gemeinderates und seiner Ausschüsse weht der Mantel der Geschichte: Die Konstanzer Klimastrategie soll jetzt langsam und halbwegs endgültig festgezurrt werden. Eins ist klar: Die eigentlich dringend notwendige Klimaneutralität bis 2030 wird wie beschlossen nicht angestrebt, Ziel der Verwaltung und der Lokalpolitik ist und bleibt „das Erreichen der weitgehenden Klimaneutralität bis 2035“. …weiterlesen »

Der Klimacamp-Blog (12): Das muss jetzt passieren – Der Weg zu einem klimaneutralen Energiesystem (Teil 2)

Im zweiten Teil unseres Textes über ein klimaneutrales Energiesystem geben wir eine Übersicht über weitere Themen im Zusammenhang mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien. Wir werden in künftigen Blog-Beiträgen auf einzelne Aspekte noch ausführlicher eingehen. …weiterlesen »

Der Klimacamp-Blog (10): Eine Nacht im Klimacamp

Um 20 Uhr beginnt meine Nachtschicht im Klimacamp, also muss ich in 10 Minuten los. Ich lümmle noch auf dem Bett, genieße die kurze Pause nach dem vollen Tag. Widerstrebend rutsche ich vom Bett und packe meine Sachen für die Nacht. Viel braucht es nicht: Kuscheltier, Zahnputzsachen, Schlafanzug, Kissen, Stirnlampe, Ladekabel und Kleidung für morgen. Ich habe es schon vor Wochen aufgegeben, meinen Schlafsack immer wieder hin- und herzuschleppen. Isomatte muss ich auch nicht mitnehmen, die gibt’s zur Genüge im Camp. …weiterlesen »

Viele Vorbilder, zu wenige Nachahmer (2)

Die oft beschworene Klima- und Verkehrs-wende kommt in Deutschland nur schleppend voran, hier ist das Auto weiterhin  Maß aller Dinge. Ein Blick in die jüngere Geschichte macht deutlich: In der Bundesrepublik hatten es Reformen immer schwer, und oft kamen sie von „unten“, während Konservative Veränderungen mit aller Macht zu verhindern suchten. Projekte an der Basis zeigen, wie eine lebenswertere Umwelt gestaltet werden kann. Sie sind oft Vorbilder für morgen. …weiterlesen »

Viele Vorbilder, zu wenige Nachahmer (1)

Wo gibt es Vorbilder? Die heute bereits zeigen, wie wir leben, arbeiten, flanieren, produzieren, ohne die Natur (und uns) zu ruinieren? In vielen Städten ist dieser Wohlstands-Fortschritt schon zu erleben. Leider meist im Ausland, nicht bei uns. Ein Beispiel von vielen: Birmingham, zweitgrößte Stadt Großbritanniens, setzt derzeit einen radikalen Umbau der Mobilität um. Das ÖPNV-Netz soll verdreifacht, der Autoverkehr in der Innenstadt drastisch reduziert werden. …weiterlesen »

Wachstum und Klima: An Wissen mangelt es nicht

Um was geht es bei den Dürre- und Hitzemonaten 2018, 2019, den Wassermassen von heute? Um besseren Katastrophenschutz, um die Rückkehr in die 1950er Jahre mit Sirenen? Nein, es geht um das, was die Politik mit keinem Satz konkret zu erwähnen wagt: Nach welch tiefen Einschnitten in den Alltag diese bis jetzt kleinen Katastrophen schreien. …weiterlesen »