Braucht Konstanz mehr Gas?

Das Klimabündnis „Konstanz klimapositiv 2030“ hat es sich zum Ziel gesetzt, Konstanz bis 2030 klimapositiv zu machen; das heißt, Konstanz soll in zehn Jahren der Umwelt mehr Treibhausgase entziehen, als die Stadt ausstößt. Das Bündnis hat sich jetzt mit den Plänen, Konstanz über eine neue Pipeline mit mehr Gas zu versorgen, intensiv auseinandergesetzt. Das Fazit des Gutachtens: Wir brauchen mehr erneuerbare statt fossiler Energien. …weiterlesen »

Dem Weltenbrand die Stirn bieten

Über den kommenden Sitzungen des Gemeinderates und seiner Ausschüsse weht der Mantel der Geschichte: Die Konstanzer Klimastrategie soll jetzt langsam und halbwegs endgültig festgezurrt werden. Eins ist klar: Die eigentlich dringend notwendige Klimaneutralität bis 2030 wird wie beschlossen nicht angestrebt, Ziel der Verwaltung und der Lokalpolitik ist und bleibt „das Erreichen der weitgehenden Klimaneutralität bis 2035“. …weiterlesen »

Der Klimacamp-Blog (12): Das muss jetzt passieren – Der Weg zu einem klimaneutralen Energiesystem (Teil 2)

Im zweiten Teil unseres Textes über ein klimaneutrales Energiesystem geben wir eine Übersicht über weitere Themen im Zusammenhang mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien. Wir werden in künftigen Blog-Beiträgen auf einzelne Aspekte noch ausführlicher eingehen. …weiterlesen »

Der Klimacamp-Blog (10): Eine Nacht im Klimacamp

Um 20 Uhr beginnt meine Nachtschicht im Klimacamp, also muss ich in 10 Minuten los. Ich lümmle noch auf dem Bett, genieße die kurze Pause nach dem vollen Tag. Widerstrebend rutsche ich vom Bett und packe meine Sachen für die Nacht. Viel braucht es nicht: Kuscheltier, Zahnputzsachen, Schlafanzug, Kissen, Stirnlampe, Ladekabel und Kleidung für morgen. Ich habe es schon vor Wochen aufgegeben, meinen Schlafsack immer wieder hin- und herzuschleppen. Isomatte muss ich auch nicht mitnehmen, die gibt’s zur Genüge im Camp. …weiterlesen »

Viele Vorbilder, zu wenige Nachahmer (2)

Die oft beschworene Klima- und Verkehrs-wende kommt in Deutschland nur schleppend voran, hier ist das Auto weiterhin  Maß aller Dinge. Ein Blick in die jüngere Geschichte macht deutlich: In der Bundesrepublik hatten es Reformen immer schwer, und oft kamen sie von „unten“, während Konservative Veränderungen mit aller Macht zu verhindern suchten. Projekte an der Basis zeigen, wie eine lebenswertere Umwelt gestaltet werden kann. Sie sind oft Vorbilder für morgen. …weiterlesen »

Viele Vorbilder, zu wenige Nachahmer (1)

Wo gibt es Vorbilder? Die heute bereits zeigen, wie wir leben, arbeiten, flanieren, produzieren, ohne die Natur (und uns) zu ruinieren? In vielen Städten ist dieser Wohlstands-Fortschritt schon zu erleben. Leider meist im Ausland, nicht bei uns. Ein Beispiel von vielen: Birmingham, zweitgrößte Stadt Großbritanniens, setzt derzeit einen radikalen Umbau der Mobilität um. Das ÖPNV-Netz soll verdreifacht, der Autoverkehr in der Innenstadt drastisch reduziert werden. …weiterlesen »

Wachstum und Klima: An Wissen mangelt es nicht

Um was geht es bei den Dürre- und Hitzemonaten 2018, 2019, den Wassermassen von heute? Um besseren Katastrophenschutz, um die Rückkehr in die 1950er Jahre mit Sirenen? Nein, es geht um das, was die Politik mit keinem Satz konkret zu erwähnen wagt: Nach welch tiefen Einschnitten in den Alltag diese bis jetzt kleinen Katastrophen schreien. …weiterlesen »

„Starkbier“, nicht „Starkregen“ im Duden der 90er Jahre (III)

So viel Schönfärberei war selten, meint Winfried Wolf in diesem bemerkenswerten Text, den wir in drei Teilen veröffentlichen. Der bekannte Verkehrsexperte und Autor geht darin den Ursachen und möglichen Konsequenzen der aktuellen Hochwasserkatastrophe auf den Grund. Er stößt dabei heute auf: Grüne HoffnungsträgerInnen, die auch nach der Bundestagswahl wenig Gutes erwarten lassen, und viele Beispiele dafür, dass die viel beschworene „Wende“ zur Rettung von Umwelt und Klima kaum ernst gemeint sein dürfte. …weiterlesen »

„Starkbier“, nicht „Starkregen“ im Duden der 90er Jahre (II)

So viel Schönfärberei war selten, meint Winfried Wolf in diesem bemerkenswerten Text, den wir in drei Teilen veröffentlichen. Der bekannte Verkehrsexperte und Autor geht darin den Ursachen und möglichen Konsequenzen der aktuellen Hochwasserkatastrophe auf den Grund. Er stößt heute auf: Eine verfehlte Verkehrspolitik, falsche Entwicklungen im Energiesektor und viel Augenwischerei. …weiterlesen »

„Starkbier“, nicht „Starkregen“ im Duden der 90er Jahre (I)

So viel Schönfärberei war selten, meint Winfried Wolf in diesem bemerkenswerten Text, den wir ab heute in drei Teilen veröffentlichen. Der bekannte Verkehrsexperte und Autor geht darin den Ursachen und möglichen Konsequenzen der aktuellen Hochwasserkatastrophe auf den Grund. Er stößt dabei auf: Das menschengemachte Hochwasser, die Heuchelei der Herren Laschet, Steinmeier & Söder und die unzureichende Klimapolitik der Grünen. …weiterlesen »

Streuobstwiesen in Gefahr

Eine Vielzahl an Obstbäumen gehört zu den natürlichen Wahrzeichen unserer Region und trägt zum unverwechselbaren Reiz der Kulturlandschaft um den Bodensee bei. Doch drohen die ökologisch bedeutsamen Wiesen, die ihnen Raum bieten, zu verschwinden, warnt der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND). Der Regionalverband Bodensee-Oberschwaben fordert die Kommunen auf, dem Roden der Streuobswiesen ein Ende zu setzen. …weiterlesen »

ClimateRun2020 – Im Wettlauf mit dem Klima

Rennen für das Klima: Eine private Initiative plant für den 4. Oktober einen als ClimateRun bezeichneten Wettlauf. Durch die Teilnahme von Laufenden an diesem Event will sie 10.000 Euro für verschiedene Klimaschutzprojekte sammeln. Der Lauf soll am westlichen Bodensee starten, die TeilnehmerInnen können aber von überall aus dazustoßen, egal an welchem Ort und über welche Distanz sie laufen wollen. …weiterlesen »

Tanz den Klimarettungsschirm

Vergangenen Sonntagmittag konnte man Regenschirme auf der Marktstätte tanzen sehen. Mit einem Flashmob auf der Marktstätte beendete Extinction Rebellion (XR) Konstanz am 21. 6. die landesweite Aktionswoche und forderte einen Rettungsschirm für das Klima und eine Korrektur des Kohleausstiegsgesetzes. …weiterlesen »

Risse im AKW Neckarwestheim II

Der BUND Baden-Württemberg, der Bund der Bürgerinitiativen Mittlerer Neckar e.V. (BBMN) und die Anti-Atom-Organisation „.ausgestrahlt“ haben vergangenen Freitag bei einer Pressekonferenz den Antrag auf Austausch wesentlicher Bauteile des AKWs Neckarwestheim ans Umweltministerium Baden-Württemberg vorgestellt. Die Umweltorganisationen beantragen: Ohne diesen Austausch darf das AKW nicht mehr ans Netz, denn sonst drohe im schlimmsten Fall auch eine Kernschmelze. Hier die Begründung der Antragsteller. …weiterlesen »

Umfrage: Corona und Umwelt

Kein Zweifel, Corona hat unser aller Verhalten in den letzten Wochen deutlich verändert. Man hört oft Vögel statt Straßenlärm, viele Menschen (außer natürlich den üblichen Verdächtigen) sind umgänglicher ihren Mitmenschen gegenüber, und seit es wieder Klopapier und Nudeln gibt, ist auch das Einkaufen entspannter. Eine Umfrage will jetzt herausfinden, was davon bleiben könnte: Wollen wir weniger fliegen, mehr regionale Produkte kaufen, unsere Nächsten lieben wie uns selbst? …weiterlesen »

Für 20 Euro zum Klimaschützer werden

Wer dem gebeutelten Klima Gutes angedeihen lassen will: Ab Februar 2020 findet der vom WWF und dem Helmholtz-Verbund Regionale Klimaänderungen (REKLIM) entwickelte VHS-Kurs „klimafit – Klimawandel vor der Haustür! Was kann ich tun?“ an der VHS Landkreis Konstanz e.V. und an 35 weiteren VHS-Standorten in Deutschland statt. …weiterlesen »

„Wind of Change“ wehte bei den Naturschutztagen

„Wind of Change – Zeit zu handeln“ war Motto der Naturschutztage 2020 in Radolfzell. Und ein Luftzug von Aufbruchstimmung war irgendwie wirklich in den Räumen des Milchwerk-Tagungszentrums zu spüren. Mit 1.500 TeilnehmerInnen war diese 44. Fortbildungs- und Informationsveranstaltung von BUND und NABU auch die bestbesuchte – und wohl die seit Langem politischste. NaturschützerInnen können und machen also durchaus mehr als etwa nur Frösche zählen und Vogelhäuschen aufhängen. …weiterlesen »