Wie Kreuzlingen für Konstanz mitdenkt

Es gab einmal eine Zeit, da hörte auf dem Stadtplan von Kreuzlingen die Welt an der Grenze einfach auf. Anstelle von Konstanz schlicht eine große weiße Fläche. Das war dann sogar dem damaligen Stadtammann Josef Bieri ein ganz kleines bisschen peinlich. Doch die Zeiten haben sich geändert. Inzwischen plant Kreuzlingen die bauliche Zukunft von Konstanz einfach gleich ein bisschen mit. …weiterlesen »

Neue Runde im Konstanzer Glaubenskrieg um den Autoverkehr

Eigentlich ging es in der eilends einberufenen Sondersitzung um die geplante Verkehrsberuhigung am Bahnhofplatz und die Erweiterung des Parkhauses am Einkaufszentrum Lago. Der Technische und Umweltausschuss (TUA) des Konstanzer Gemeinderats sollte die endgültige Entscheidung des Gemeinderats am 30.6. vorberaten. Das TUA-Abstimmungsergebnis aber war absehbar: Bei Stimmengleichheit wurden beide Vorhaben der Stadtverwaltung abgelehnt. Doch die Zwischentöne und Seitenhiebe in der Debatte lassen aufhorchen. …weiterlesen »

Der zähe Kampf um ein bisschen Grün

Seit Jahren wird in Kreuzlingen gegen die Bebauung einer Grünfläche zwischen den Schlössern Girsberg und Brunegg gekämpft. Doch auch zwei Volksabstimmungen haben bisher keine Entscheidung gebracht, denn die Bürger sagen mal ja, dann wieder nein zum Thema „Schlosswiese“. Eine Geschichte über Bauwut und Bausünden am Untersee in mehreren Kapiteln. Und ohne Ende. …weiterlesen »

Toll, Kreuzlingen ist jetzt Weltstadt

Je kleinräumiger und enger – besser engstirniger – die Provinz, desto aufgeblasener, so scheint es hierzulande, die Selbstdarstellung. Sah sich Konstanz erst jüngst, wir erinnern uns, mit seiner Goldkiste auf der Stadtmiste auf einer Ebene mit international renommierten Festspielstädten wie Luzern oder Mailand, so setzt jetzt Kreuzlingen noch einen drauf. Das Grenzstädtchen werde nun „in einem Atemzug genannt“ mit Paris, Barcelona oder Berlin, verkündete Stadtammann Andreas Netzle. Wie das denn? …weiterlesen »

Verfahren Müller-Esch: Keine Einigung im Gütetermin

Keine Annäherung zwischen den Konfliktparteien: Im Gütetermin bei der Arbeitsrichterin Dr. Adam in Radolfzell gab es keine Einigung zwischen Prof. Müller-Esch und der Stadt Konstanz. Wie seemoz mehrfach berichtete, hatte die Krankenhaus-Führung unter Bürgermeister Boldt mit der Mehrheit des Gemeinderates den Chefarzt aus dem Klinikum Konstanz gleich mehrfach gekündigt. Jetzt rollt wohl eine Prozess-Lawine – und eine Kosten-Lawine ohnehin – auf die Stadt zu: Müller-Esch hat insgesamt drei Kündigungsschutzklagen eingereicht. Der erste ordentliche Gerichtstermin ist für den 20.9. vor dem Arbeitsgericht Radolfzell anberaumt. Bürgermeister Boldt wird sich warm anziehen müssen, denn die Causa Müller-Esch dürfte sich bis weit ins Jahr 2012 hinziehen. Und morgen wird eine Bürgerinitiative zur Krankenhaus-Problematik gegründet. Und: Im nächsten Jahr stehen Wahlen an…