Jeden Monat neu im Rosgartenmuseum

Im neuen Jahr werden wir monatlich ins Rosgartenmuseum pilgern müssen. Denn Monat für Monat präsentiert das führende Museum in Konstanz unter dem Titel „11x Staunen“ Raritäten aus seinem Fundus, die sonst im Depot schmoren und der Öffentlichkeit verschlossen bleiben. Vom Hemdglonkerumzug über den Baden-Revolutionär Friedrich Hecker bis zum Widerstand der Brüder Stauffenberg reicht die Themenkette. Das ist schon vier Euro Eintritt wert. …weiterlesen »

„Viva Mussolini“ und die italienische Geschichte

Verstehen Sie eigentlich noch, was in Italien politisch abläuft? Wer da gerade an welcher Schraube dreht, wer wen schmiert, wer warum wie wählt und weshalb die Rechte trotz ihrer Skandale derart populär ist? Was Berlusconi so erfolgreich macht? Und wo die Linke geblieben ist? Wenn Ihnen da auch einiges unklar ist, dann lesen Sie diese zwei Bücher. Es kommen ja einige Tage zum Schmökern. …weiterlesen »

Der KULA, die Region und der Rock ’n‘ Roll

Konstanz ist bekannt für sein großes Engagement, wenn es darum geht, an das Geld von Touristen oder Schweizer Nachbarn zu kommen. Dazu dienen Massenveranstaltungen vom grenzüberschreitenden Flohmarkt über Wein-, Seenachts- und Oktoberfest bis hin zum berüchtigten „Verkaufsoffenen Sonntag“. Für die Rockmusik hat man bis auf einige Ausnahmen weniger übrig. Zum Glück gibt es aber den Konstanzer Kulturladen und den einen oder anderen Idealisten, die für Auftritte der regionalen Rockszene sorgen. …weiterlesen »

„Über Nazis wird in Schulen immer noch zu wenig gesprochen“

Erinnerung an die Gräuel der Naziherrschaft, Mahnung zur Menschenwürde und Vorsicht vor neuerlichem Rechtsradikalismus: Das alles sind Gründe genug, um eine spannende Lesung in der Volkshochschule Konstanz zu besuchen und das Buch zu lesen, das Bernhard Selting vorstellen wird: „Betriebsausflug in die Gaskammer“. Ein denkwürdiger Abend zur „Euthanasie im Dritten Reich“ …weiterlesen »

Das Konstanzer Theater macht mehr als nur Theater

Bild: Susanne Fröhlich

Talkshows auf der Bühne, Jugend-Diskussionen im Foyer, Chansons in der Spiegelhalle, Volksfest auf dem Münsterplatz – das Konstanzer Stadttheater macht längst viel mehr als nur Theater. Wenn auch das Theaterspiel weiter Schwerpunkt bleibt, wie der viel umjubelte Saisonauftakt mit „Geierwally“ und die fulminante „Woyzeck“-Aufführung (ein Theaterpädagoge: „Das Beindruckendste meiner Theater-Erfahrung“) beweisen. Da darf man auf die nächste Premiere gespannt sein: „Peer Gynt“ am 26. November. …weiterlesen »

Von Hübschlerinnen, Suffragetten und Tagesmüttern

„Lindauer Frauengeschichte(n)“: Wussten Sie, dass die Jahrhundert-Kurtisane Lola Montez auch am Bodensee wohnte, dass die Legenden-Frau Lindavia die Namensgeberin Lindaus ist und mit Petra Meier to Bernd Seidl 2000 die erste Oberbürgermeisterin der Bodenseeregion aus Lindau kommt? Das und vieles mehr ist in dem 230-Seiten-Büchlein von Karl Schweizer aus Lindau und über Lindau nachzulesen: 500 Jahre Frauengeschichte(n) am Bodensee …weiterlesen »

31. Konstanzer Jazzherbst 2010: Ein starkes Programm

Der Moment; Foto: Johanna Diehl

Die Vorbereitungen für den 31. Konstanzer Jazzherbst sind abgeschlossen und der Jazzclub Konstanz überrascht wieder mit einer ungewöhnlichen Auswahl. Traditionell abseits des mainstream arbeiten die Gruppen, die vom 27. bis zum 30. Oktober nach Konstanz eingeladen werden. Aus vielen Ländern kommen die Musikerinnen und Musiker. Einige Künstler sind von früheren Festivals bereits bekannt, andere wurden neu entdeckt. …weiterlesen »

Theaterlust für Theaterfreunde und die, die es werden sollen

Aus Freude am Theater wurde Lust aufs Theater. Rund um zwei ungemein erfolgreiche Premieren („Die Geierwally“ und Woyzeck“) spielten die Stadttheater-Schauspieler auf dem Konstanzer Münsterplatz, was sie am besten können: Richtig gutes Theater. Und das ist mehr als Schauspielerei – das ist Gesang und Tanz, ist Charme und Klamauk, Spiel und Spaß. Wohl keine/r der mehreren hundert Zuschauer, der nach dem Theaterfest nicht noch mehr Lust aufs Konstanzer Theater bekommen hätte. …weiterlesen »

Vom „Alemannischen Montmartre“ in den Tunnel bei Livigno

Das 3. Literaturwochenende am Untersee begeisterte vor allem durch die Auswahl der Autoren und Vorleser. Im Turmhof in Steckborn und in den vier gastgebenden Privathäusern am Untersee entstand die anregende Atmosphäre literarischer Salons. Beim Apéro nutzten Künstler und Gäste die Möglichkeit zur direkten Kommunikation. …weiterlesen »