Hoffnungsvoller Spielzeitstart

Das Theater Konstanz startet in die neue Spielzeit. Den Auftakt macht ein großes Theaterfest am kommenden Samstag, 18. September, ab 15 Uhr. Was dort im Einzelnen an verschiedenen Plätzen geboten wird, ist in unserem seemoz-Veranstaltungskalender nachzulesen. Die Premieren zur Eröffnung folgen dann am 24., 25. und 26. September sowie eine Uraufführung am 16. Oktober. Insgesamt darf man gespannt sein, was das hiesige Theater nach düsteren Corona-Zeiten zu bieten hat. …weiterlesen »

„Bevor die Glut in dir erlischt, verlass die Stadt, die keine ist“

Ingo Putz war Leiter des Jungen Theater Konstanz und arbeitete die vergangenen vier Jahre am Haus sowie an freien Projekten in Konstanz. Seine Frau Katharina Stehr war als Schauspielerin im Ensemble und als Theaterpädagogin im JTK tätig. Nun verlassen sie mit ihrer Familie die Stadt, um in Zittau eine neue Zukunft zu beginnen. Zum Abschied sprach Ingo Putz mit Veronika Fischer über seine Zeit in Konstanz. …weiterlesen »

Stadtbibliothek: Neue Welten erobern

Die Stadtbibliothek Konstanz eröffnet am Samstag, 18.9., ihre DigiThek. Dort können VR-Brillen, Spielkonsolen, programmierbare Roboter, Dia-Scanner, E-Reader und ähnliche Geräte ausprobiert und ausgeliehen werden. Außerdem bietet der Online-Dienst PressReader jetzt den Zugriff auf 7.300 aktuelle Zeitungen in mehr als 60 Sprachen. Damit öffnet sich die Stadtbibliothek über das Buch hinaus immer weiter für aktuelle Informations- und Unterhaltungsangebote auch für fremdsprachige Mitmenschen. …weiterlesen »

Die Krähe krächzt wieder

Der Wettbewerb um den bundesweit renommierten Kleinkunstpreis „Die Tuttlinger Krähe“ eröffnet nach der Sommerpause die Kultursaison in der Angerhalle in Möhringen. Vom 14. bis 19. September wird bei der 21. Auflage des Kleinkunstfestivals der oder die Nachfolger(in) für namhafte Gewinner*innen der Vorjahre wie Sascha Grammel, Florian Schroeder, Heinrich Del Core oder Suchtpotenzial gesucht, die sich nach ihrem Erfolg in Tuttlingen längst bundesweit einen Namen in der Szene gemacht haben. …weiterlesen »

„Max Maddalena 36“ oder die Geschichte der Harsenstraße in Singen

Von der „Geschichte der Singener Max-Maddalena-Straße (heute Harsenstraße), ihrer Identität, den Menschen, die für die Freiheit kämpften und ihrem Echo, das bis heute zu uns spricht“, handelt das neue Theaterstück „Max Maddalena 36“ des schon lange über die Region hinaus bekannten Autors und Rechtsanwalts Gerd Zahner. Fünf Opfer der Nationalsozialisten – die Familie Harlander, die wegen Fluchthilfe zu Gefängnisstrafen und KZ verurteilt wurde, sowie Max Maddalena, Arbeiter, Gewerkschaftsführer, Reichstagsabgeordneter der KPD  – lebten in dieser Straße und prägten ein Stück ihrer Geschichte. …weiterlesen »

Im Rathaushof eröffnet eine (irr)witzige Apotheke

Haydn als Opernkomponist? Ja, er hat tatsächlich mehr als ein Dutzend Opern komponiert, doch sind diese weitgehend vergessen. Darunter dürfte „L’Anima del Filosofo“ aus Mozarts Todesjahr 1791 die musikalisch bedeutendste sein, während die heitere „Lo Speziale (Der Apotheker)“, 1768 nach einer Vorlage von Carlo Goldoni komponiert, in den letzten Jahren wiederbelebt wurde. Sie steht in diesem Jahr auf dem Programm der Konstanzer RathausOper.

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Zeit für gute Filme

Das Open-Air-Kino im Neuwerk präsentiert ein weiteres dänisches Kino-Highlight. Im Juli sind dann neben dem Blockbuster „König der Löwen“ auch feine Filmkunstwerke zu entdecken, die es stilvoll in der Originalsprache mit deutschen Untertiteln zu sehen gibt, etwa „The Assistant“ über ein notorisches Thema. Mit „High Ground – Der Kopfgeldjäger“ schafft es sogar ein Film aus Australien auf die deutsche Leinwand. …weiterlesen »

Punkt 12 Uhr im Saloon

Die Reihe High Noon Musik 2000+ ist seit mehr als einem Jahrzehnt eine der innovativsten Konzertreihen des Bodenseeraumes, bringt sie doch fast ausschließlich zeitgenössische Musik in den Konzertraum. Am Sonntag geht es mit einem Duo-Mittag weiter, bei dem Instrumente aufeinandertreffen, die in dieser Ausschließlichkeit kaum jemals miteinander zu hören sind: Gitarre plus Percussion. Auf dem Programm steht Neue Musik, ganz neue sogar, bei der die Noten gerade mal trocken sind. …weiterlesen »

Weg mit Streaming und DVD: Echtes Kino im Neuwerk

Im Juli beginnt (endlich!) das Open Air Kino im Innenhof des Neuwerks im Rahmen des zweiten Kultur Sommers Konstanz. In den nächsten Tagen sind wieder einige feine Filmkunstwerke zu entdecken, die es stilvoll in der Original-sprache mit deutschen Untertiteln zu sehen gibt, etwa „Futur Drei“ oder der Oscar-Preisträger „Der Rausch“, der exklusiv vor der Kinopremiere auf die Leinwand kommt. …weiterlesen »

Widerstand – ein lebendiges Erbe

Mit Mut und List haben sich Frauen aus allen europäischen Ländern an den Aktionen des antifaschistischen Widerstands gegen Hitler, Besetzung und Krieg beteiligt. Sie durchbrachen die ihnen zugewiesene hergebrachte Geschlechterrolle, kämpften für die Werte der Freiheit, des Friedens, der Menschenwürde und der Solidarität und setzten sich für ein friedliches Zusammenleben der Völker ein. Florence Hervé stellt am 2. Juli 2021 im Wichernsaal in Singen einige dieser Widerstandskämpferinnen vor. …weiterlesen »

Von Töpfen und Deckeln

Kaum ein Stück eignet sich besser für ein sprühend leichtes Freilichtspektakel als eine Komödie von William Shakespeare, dem Woody Allen des 16. Jahrhunderts. Seit Samstag ist auf dem Konstanzer Münsterplatz der Shakespeare-Klassiker „Viel Lärm um nichts“ in der Regie von Susi Weber zu bestaunen. Sie inszeniert Peter Raffalts neu bearbeitete, auf 1h45min gekürzte Fassung in sportlichem Tempo, ohne Zeit auf zu viel Pathos zu verschwenden. …weiterlesen »

Wie ein Baum einem Dichter Schädelweh bereitete

Nicht wenige deutsche SchriftstellerInnen flohen vor der faschistischen Terrorherrschaft ins französische Exil. Zahlreiche „normale“ Französinnen wiederum schlossen sich wenig später, nach der Besetzung ihres Landes, der Résistance an und riskierten ihr Leben im Widerstand gegen Besatzung und Krieg. Beide kommen in den nächsten Wochen zu ihrem Recht: Winterthur bringt ein satirisches Stück Ödön von Horváths auf die Bühne, und in Singen werden Frauen im französischen Widerstand vorgestellt. …weiterlesen »

Monologe für die Ewigkeit

Mit „It must be love“ zeigt Anne Simmering eindrucksvolle Texte von Hollywoodregisseur Neil LaBute. Dass diese Konstellation funktioniert, haben sie schon in der Vergangenheit am Theater Konstanz bewiesen. Jetzt inszeniert Simmering als freie Künstlerin, mit Unterstützung von Schauspieler Julian Härtner und dem Pianisten Andreas Kohl neue Texte von LaBute im Wolkensteinsaal – es ist ihr Abschiedsgeschenk für Konstanz. …weiterlesen »

Lotte Eckener – Tochter, Fotografin und Verlegerin

Im 2005 erschienenen Flyer „Frauenleben in Konstanz“ wurde Lotte Eckener als eine von zwölf „Pionierinnen des letzten Jahrhunderts“ gefeiert. Das war‘s aber schon. Jetzt erinnern ein Buch und eine Ausstellung im Hesse-Museum Gaienhofen an die Tochter des Luftschiffpioniers Hugo Eckener, die sich als Fotografin und Verlegerin einen Namen machte. Die Initiatoren von Buch und Ausstellung haben den Antrag gestellt, eine Straße nach Lotte Eckener zu benennen. …weiterlesen »

Der letzte Eisbär

Im Theater Konstanz wird wieder gespielt. Open Air können nach einem Jahr Pause nun wieder Stücke gezeigt werden. Auch für die Kleinen ist etwas dabei. Das Junge Theater zeigt „Bär im Universum“ – ein Stück über die Zerstörung unseres Planeten aus Perspektive bedrohter Tierarten. …weiterlesen »

Isoliert hinter Gittern

Die coronabedingten Einschränkungen des sozialen und gesellschaftlichen Lebens wecken derzeit bei vielen Empfindungen des Isoliert-Seins. Wie aber erleben Menschen hinter Gittern die Pandemie? Was macht diese Zeit mit Eingesperrten, die ihrer Straftaten wegen bereits isoliert leben? Einen Eindruck davon kann eine Kunstinstallation auf dem Konstanzer Münsterplatz vermitteln, die ab diesem Sonntag zu begehen ist. …weiterlesen »

Zimmerbühne: Sie spielen wieder

Nach einer Zwangspause von rund sieben Monaten öffnet nun auch die kleine aber feine Zimmerbühne in der Konstanzer Niederburg wieder ihre Türen. „Ohne die vielen und großzügigen Spenden“, so Theaterchefin Gela Homburger, „wäre das nicht möglich gewesen“. Ab Ende Juni wird „Boheme in Kustenz“, eine szenische Lesung mit Musik, dort aufgeführt. Worum es dabei geht, erfahren Sie hier. Vorschlag: Karten rechtzeitig sichern, denn die Platzzahl ist begrenzt. …weiterlesen »