„Im Zeichen der roten Nelke“

Pflichttermin für Nostalgiker und nicht nur für die: Vera Hemm, Alt-Stadträtin der Linken Liste Konstanz, Kommunistin und Gewerk­schafterin zeitlebens, liest in der Zimmer­bühne aus ihrem Buch „Im Zeichen der roten Nelke – Mutter und Tochter: zwei engagierte Frauen im 20sten Jahrhundert“ und berichtet dabei über den Kampf ihrer Mutter, ebenfalls Stadträtin, und ihren eigenen Einsatz für soziale Gerechtigkeit, gegen Rassismus und für Chancengleichheit. …weiterlesen »

Zebra-Kino: „Taxi Driver“ u. a.

In der aktuellen Spielwoche startet das Konstanzer Zebra-Kino mit einem neuen Schwerpunkt-Programm GIMME MUSIC und dem Film „Control“. Außerdem gibt es den Klassiker „Taxi Driver“ und mit „The Love Witch“ und in Kooperation mit dem Kulturladen tanzen die Zebra-Fans in den Mai. Wenn das keine tolle Aussichten sind…Grund für einen neuen Besuch in der Chérisy ist es allemal. …weiterlesen »

Die Mafia und Deutschland

In der Reihe „Theatre Talks“ spricht Sandro Mattioli am 12.5. ab 18 Uhr im Foyer der Spiegelhalle über „Die Mafia und Deutschland“. Das Stadttheater Konstanz vertieft damit die Beschäftigung mit dem Thema ‚Mafia‘. Begonnen hatte es mit der Premiere von „Gomorrha“ am 13. April in der Spiegelhalle (seemoz berichtete), das Stück eilt seitdem von Erfolg zu Erfolg. Mafia, die zweite, könnte man sagen. …weiterlesen »

Ist das Paradies denn keine Kneipe?

Es ist ungewöhnlich, dass ein „klassischer“ Musiker zugleich auch als politische Person agiert und in seinem Heimatland gar als Nestbeschmutzer vor den Kadi gezerrt wird. Der international renommierte türkische Pianist und Komponist Fazıl Say ist in dieser Hinsicht also eine echte Lichtgestalt. Die Südwestdeutsche Philharmonie spielt in ihrem nächsten Konzertprogramm sein Klarinettenkonzert – neben Ohrwürmern von Bizet und Svendsen. …weiterlesen »

Kontext: Vom Klimawandel und anderen Ärgernissen

Kontext erinnert in der neuen Ausgabe an den Obristenputsch in Griechenland, beobachtet vor dem AfD-Parteitag in Köln den baden-württembergischen Fraktionschef Jörg Meuthen, der immer dann von besonderer Ahnungslosigkeit ist, wenn es um rechte Umtriebe in seiner Partei geht und wirft einen Blick auf den Klimawandel, der auch die Skigebiete am Feldberg in Turbulenzen stürzt. …weiterlesen »

Szenen eines Verbrechens

Ja, es wird geschossen. Und ja, es wird gestorben. 85 Minuten lang regiert die Mafia auf der Bühne der Spiegelhalle am Konstanzer Hafen – alles nur Theater. Doch was für ein Theater: Mit „Gomorrah“ gelingt ein dichtes Dokumentarspiel voller Einfälle und aktueller Bezüge. …weiterlesen »

Wenn Grüne erröten und Uwe die Welt rettet

Wie wäre es, wenn häufiger mehr als nur ein Platz im Auto besetzt wäre? Oder wenn die geheimen Groß­spender der AfD bekannt würden? Oder Volker Kauder mal das Mauscheln ließe? Nicht nur diese Fragen beantwortet Kontext in der aktuellen Ausgabe – seit gestern im Netz und am Samstag gedruckt in der taz. …weiterlesen »

Gomorrha = Camorra: Aus dem Innenleben der Mafia

„Hört ihm zu“ sprühten die Leute an Neapels Häuserwände, als sie Savianos Buch gelesen hatten. Denn darin beschreibt er die Mafia-Kriminalität Süditaliens fast dokumentarisch und spricht aus, was nicht jeder gerne hört: Dass die Profitgier des Kapitalismus dem Verbrechen den fruchtbaren Boden bereitet. Der polnische Regisseur Adam Nalepa bringt „Gomorrha“ morgen auf die Bühne der Konstanzer Spiegelhalle – erstmals in Deutschland. …weiterlesen »

Was macht die Literatur in der Region?

Die Literatur in der Region – wie geht es ihr? Diese Frage stellt sich am 12. April eine Diskussionsrunde in der Werkstatt des Theaters Konstanz. Am Tisch sitzen fünf engagierte Freunde der Welt der Bücher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. …weiterlesen »

Gehen wir über Ostern mal ins Theater

Alle Eier bemalt und Lämmchen gestreichelt? Dann die Ohren gespitzt – das Theater Konstanz hat noch einige Osterüberraschungen in petto: Im Großen Haus wie in der Spiegelhalle oder in der Werkstatt gibt es Musik-Stücke, Live-Hörspiele und richtig großes Theater. Die Übersicht: …weiterlesen »

Die Lauterwassers – 150 Jahre Fotografie

Seit 150 Jahren sind Mitglieder der Familie Lauterwasser als professionelle Fotografen tätig, mittlerweile in der fünften Generation. Das im Jahr 1867 in Überlingen gegründete und bis heute bestehende Foto-Atelier zählt zu den ältesten in Deutschland. Schwerpunkte der rund 300 Arbeiten umfassenden Ausstellung „Lauterwasser. 150 Jahre Fotografie“ bilden Portraits von 1870 bis heute, das Motiv Wasserspiegelungen und die 150jährige Geschichte der Überlinger Uferpromenade. Weitere Themen sind der Überlinger Schwertletanz, Trachten, Fasnet, der Bodensee und Segeln. …weiterlesen »

Viel Neues im 7. Jahr

Mit neuem Vereinsvorstand und neuer Redaktionsleitung geht Kontext ins siebte Jahr, gibt außerdem Einblicke in das Innenleben von Anton Schlecker, beschäftigt sich mit Klimakillern und besucht türkische FriedensakademikerInnen.  …weiterlesen »

Kunstnacht, die 13.

Nach einer dreijährigen Atempause meldet sich am nächsten Samstag die Kunstnacht Konstanz Kreuzlingen zurück – unter neuer Leitung durch das Kulturbüros Konstanz, mit engagierten Partnern wie der Stadt Kreuzlingen und bewährtem Programm: jede Menge Kunst in Räumen und auf den Straßen der Städte Konstanz und Kreuzlingen. …weiterlesen »

Ein Requiem für das armenische Volk

In der Passionszeit geht es, obwohl draußen oft herrlichstes Frühlingswetter herrscht, in den christlichen Kirchen eher trübe zu. Das Volk fastet, das geistliche Personal sieht mit Grauen seinem österlichen Großeinsatz entgegen – und auch die Kirchenmusik hat nichts zu lachen. Die richtige Zeit also für ein nachdenkliches Konzert wie das des Konstanzer Kammerchores am Palmsonntag, 9.4., und Karfreitag, 17.4. …weiterlesen »

Kontext: Aufnahmen aus der Arbeitswelt

Nicht nur mit der Fotostrecke „Wider den Leistungswahn“ zeigt Kontext in seiner aktuellen Ausgabe Bilder aus der Arbeitswelt. Auch ein Porträt des neuen Bahnchefs gehört in diese Reihe, und selbst die wöchentliche Filmkritik passt ins Bild. …weiterlesen »

Theater Konstanz: Neues und Altes zur Religion

Ein Mantel- und Degenstück auf dem Münsterplatz, „Mein Kampf“ an Hitlers Geburtstag, wieder eine Aufführung in „Übersee“ und fast 20 weitere Premieren bietet das Stadttheater Konstanz in der Spielzeit 17/18 an. Motto aber auf allen drei Spielstätten: „Ist da wer?“, verbunden mit der Frage, „wie hältst Du’s mit der Religion“? Denn die Theaterleute wollen die Frage, wie wir leben, was wir glauben wollen, nicht alleine Ämtern und Amtskirchen überlassen. …weiterlesen »

Die Wessenberg-Galerie im „Dritten Reich“

Wie alle öffentlichen Sammlungen stellt sich auch die Städtische Wessenberg-Galerie Konstanz die Aufgabe, die Geschichte des Hauses und der eigenen Kunstbestände zu erforschen und darzustellen. So auch am 5. April im Rahmen der Reihe „Thema des Monats“. Einige Bilder, von den Nazis als „Entartete Kunst“ bezeichnet, sind verschwunden. Sehr viel lieber sahen die Nationalsozialisten Gemälde, die ihren Größenwahn dokumentierten. Siehe oben stehendes Bild. …weiterlesen »