Premieren im Theater Konstanz April bis Juni 2021

Es sind Meldungen, von denen man nicht mehr glaubte, sie je wieder sehen zu können. Das Konstanzer Theater hat für den Fall, dass alles nach Plan läuft, die Premieren für April bis Juni 2021 angekündigt – sollten dann Kulturbetriebe unter Auflagen wieder Publikum empfangen können. Die entsprechenden Ankündigungen hier sind also unter Vorbehalt, aber dennoch ein Licht, wenn schon nicht am Ende des Tunnels, dann doch zumindest in dessen Mitte. …weiterlesen »

Theater präsentiert den Podcast „Warten auf …“

Eine regelmäßige Gesprächsreihe im Internet bietet das Theater Konstanz an. In jeder Folge lädt eine Person aus dem Theater einen Menschen aus der Stadt zum Gespräch ein. Sie sind verabredet, um über die Welt zu sprechen, über Konstanz und das Leben. Das Theater Konstanz sorgt mit dem Podcast „Warten auf…“ für spannenden Perspektiven und Gesprächsstoff, es nimmt aktuelle Themen der Gesellschaft auf und verschafft ihnen wortwörtlich Gehör. …weiterlesen »

Theater und Film: Sie leben noch!

Ganz Deutschland stöhnt im Pandemieschlaf. Ganz Deutschland? Nein! Auch wenn das kulturelle Leben gerade weitestgehend brachliegt, gibt es aus der Region doch immer wieder kleine Lebenszeichen. Der Queerstreifen des Zebrakinos ist zur Überbrückung ins weite Netz ausgewichen und bietet seinen ZuschauerInnen im Februar Filme im Stream gegen einen kleinen Obulus an. Auch andere Kulturschaffende wie das Ein-Mann-Theaterensemble Simon Weiland nutzen die Zeit, um ihr Programm an die Leute zu bringen. …weiterlesen »

Nicht (nur) für Elise

Bis mindestens 31. März wird es keine „echten“ Konzerte der Südwestdeutschen Philharmonie geben. Musikalisch warmhalten will das Orchester sein wertes Publikum aber mit gestreamten Konzerten. Auch auf SWR 2 gibt es demnächst wieder ein neues Format akustisch zu bestaunen: Das Gesprächskonzert, in diesem Monat gar mit der Stargeigerin Patricia Kopatchinskaja. Also auf ins Internet, Anzug und Krawatte sind erlaubt, und die Herren dürfen endlich auch mal fürs Konzert ins kleine Schwarze schlüpfen. …weiterlesen »

Die Emanzipation des jungen Autors

Jeremias Heppeler ist Multi-Media-Artist. Er arbeitet als Autor, Journalist, Musiker, Filmemacher, und bildender Künstler. Seine Produkte vertreibt er selbst, ohne Verlage, Produktionsfirmen oder Galerien. Mit Veronika Fischer, die ähnlich arbeitet, spricht er über diesen Ermächtigungsprozess. …weiterlesen »

Kulturpolitik statt Gemüseshow

Mit einem Engagement für die Verbesserung der Kulturberichterstattung könnte die Kulturstiftung des Kantons Thurgau einen wichtigen Beitrag zum Kulturleben der Ostschweiz leisten. An Geld dafür fehlt es nicht, die Stiftung müsste sich nur auf ihre eigentliche Aufgabe zurückbesinnen: Statt der Bespaßung des kantonalen Publikums durch das geplante, höchst beliebige „Ratartouille“ für eine ernstzunehmende Auseinandersetzung mit der Kultur in der Region zu sorgen. …weiterlesen »

Emmendinger Grüne: Keine Bühne für Xavier Naidoo

Trotz massiver Proteste gegen den singenden Verschwörungstheoretiker Naidoo wollen mehrere Veranstalter im Südwesten an den Konzerten mit dem umstrittenen Musiker festhalten. Die grüne Stadtratsfraktion in Emmendingen fordert mit Nachdruck, den geplanten Auftritt von Naidoo in Emmendingen am 25. 7. 2021 abzusagen. Hier geht es zur Pressemitteilung. …weiterlesen »

Zebra-Kino zu Hause genießen

Es ist leider abzusehen, dass die Konstanzer Kulturbetriebe wegen Covid-19 noch länger geschlossen bleiben müssen. So auch das Zebra-Kino, das deshalb Online-Wege geht. Am 19. Januar findet in Kooperation mit der Universität Konstanz eine Veranstaltung statt, die bequem im „Home Cinema“ angeschaut werden kann. Die Dokumentation „Coded Bias“ kann nach einer Anmeldung bis heute, Montag, kostenlos gestreamt werden. Zudem wird die Möglichkeit geboten, sich mit Expertinnen zu den im Film aufgeworfenen Themen auszutauschen. …weiterlesen »

Kulturstiftung des Kantons Thurgau: Am Scheideweg

Die Kulturstiftung des Kantons Thurgau kann im nächsten Jahr auf dreißig Jahre ihrer Existenz in der heutigen Form zurückblicken. Da liegt die Idee natürlich nahe, das Bisherige zu evaluieren und Neues auszuprobieren. Deshalb hat die Kulturstiftung ein neues Format der Kulturförderung lanciert: „Ratartouille“. Dieses neue Projekt der Kulturstiftung klingt nicht nur so, sondern liegt tatsächlich im zeitgeistigen Trend zu Performance statt Tiefgang, kritisiert unser Autor Jochen Kelter. …weiterlesen »

Kultur braucht ein Netz

Zur besseren Vernetzung der Kultur in Konstanz hat sich vergangenen Dienstag erstmals die Initiative „Kulturnetz“ bei einer Videokonferenz getroffen. Grundidee für diese Initiative, die von Mitgliedern der SPD und der Freien Grünen Liste gestartet wurde, ist eine bessere Zusammenarbeit zwischen Kultureinrichtungen und freien Kulturschaffenden einerseits und den Mitgliedern des Kulturausschusses andererseits. …weiterlesen »

„Scala Adieu“, Weltrekord-Musik, Allensbach hat’s

Auch während der Schließung der Kulturinstitute machen viele Kulturschaffende weiter, teils auf neuen Pfaden im Netz wie etwa beim Klangspektrum Baden-Württemberg, bei dem auch viele bekannte Konstanzer MusikerInnen zu erleben sind. Für die anstehenden Abende daheim gibt es jetzt auch den Film schlechthin mit Heimatbezug: „Scala Adieu“ von Douglas Wolfsperger ist auf DVD erhältlich. Und in Allensbach gibt die Kultur nicht auf: Dort soll es 2021 live weitergehen, unter anderem mit einem Abo plus. …weiterlesen »

„Schenken Sie Kultur“

Wie andere Kulturstätten wird das Theater Konstanz von den Corona-Maßnahmen ausgebremst. Die Gunst einer Jahreszeit ausnutzend, in der die Leute gewöhnlich in Schenklaune geraten, startet die Konstanzer Bühne jetzt eine Weihnachts-Kampagne in eigener Sache. Unter dem Motto „Schenken Sie Kultur“ will man dazu animieren, seine Lieben mit Gutscheinen des Theaters zu bedenken – im Vorgriff auf bessere Zeiten. …weiterlesen »

Der Gemeindepräsident am Grenzzaun

Die Trennung von den Nachbarn: Ein Bild der historischen Grenzschließung am Tägerwiler Zoll im Stadtteil Paradies.

Im Frühjahr standen die Menschen am Grenzzaun zwischen Konstanz und Kreuzlingen und staunten: Eine geschlossene Staatsgrenze, das hatte es seit 1944 nicht mehr gegeben. Freunde, Familien und Bekannte waren plötzlich voneinander getrennt und verstanden die Welt nicht mehr. Wie die Museen mit den Monaten der Schließung und danach zurechtkamen, schildert der Chef der städtischen Museen, Tobias Engelsing. …weiterlesen »

Das Warten nimmt (k)ein Ende: Theater Konstanz startet Podcast „Warten auf…“

Im winterlichen Teillockdown verbringen wir viel Zeit zu Hause, im Homeoffice, oder beschäftigen uns mit mehr oder weniger sinnvollen Onlineangeboten. Auch das Konstanzer Theater ist nach dem hoffnungsvollen Start im September und wenigen Präsenz-Veranstaltungen coronabedingt wieder auf unabsehbare Zeit geschlossen. Sprachlos wollen die BühnenkünstlerInnen aber nicht bleiben. …weiterlesen »

Wird Naidoo bald der Stecker gezogen?

Seit Monaten gibt es bundesweit massiven Protest gegen die Konzerte des Verschwörungs­theoretikers Xavier Naidoo. Immer mehr Kommunen, auch in Baden-Württemberg, wollen ihn nicht mehr auf der Bühne sehen, denn seine Auftritte seien mit der gesetzlich verbrieften Kunstfreiheit nicht mehr in Einklang zu bringen. Petitionen gegen Naidoo-Konzerte kursieren, der Druck auf den Sänger und auch die Konzertveranstalter wächst. Auf seemoz-Anfrage hat nun auch das baden-württem­bergische Finanzministerium reagiert. …weiterlesen »

Putziputzi, Advent, Winternacht und Kulturförderung

Corona hat den noch vor wenigen Monaten blühenden Wald der Kultur fast rückstandsfrei abgefackelt. Doch jetzt beginnt es hier und da wieder ein wenig zu grünen, erste Ranken schieben sich hervor, und mitten im Winter keimt die Ahnung eines kulturellen Frühlings. In diesen Tagen recht das Angebot vom Adventskalender über Multimedia bis hin zu Live-Musik in Zürich. Ach ja, und höchste Zeit für eine Bewerbung ist’s jetzt wohl auch mal wieder – immer natürlich in der Hoffnung auf bessere Zeiten. …weiterlesen »

Regionale Veranstalter sagen Nein zu Xavier Naidoo

Der Sänger ist seit geraumer Zeit abgesackt in eine finstere Wahnwelt. Er sympathisiert mit rechtsradikalen Reichsbürgern und der rassistischen QAnon-Bewegung. Über seinen Telegram-Kanal verbreitet er fast täglich extremste Verschwörungstheorien und ruft zum Widerstand gegen die „Corona-Diktatur“ auf. Naidoo glaubt zudem, dass die Erde eine Scheibe sei und Eliten das Blut entführter Kinder trinken, um ewig jung zu bleiben. Naidoo gibt aber auch noch Konzerte. Wir haben bei bekannten Konzertveranstaltern nachgefragt, ob sie ihn verpflichten würden. Hier die Antworten. …weiterlesen »