Was ist das Ehrenamt heute noch wert?

Ehrenamtlicher oder Ehrenamtliche zu sein, das ist im Jahre 2018 nicht so einfach. Denn wenn sich der Sozialstaat zurück zieht, wird manches Ehrenamt zur Ausbeutung. Dass der Markt der Freiwilligkeit auch seine Tücken hat, weiß unser Autor aus eigener Erfahrung und meint, dass eine Diskussion um die Zukunft des Ehrenamtes heute dringlicher ist denn je. Nur: Aufrichtig muss eine solche Debatte geführt werden. …weiterlesen »

Offene Grenzen? Da ist noch Luft nach oben

Wie hältst Du es mit der Forderung nach offenen Grenzen? In einem Gespräch begegnete mir kürzlich dieses Thema – und ehrlich gestanden, hatte ich mir bis zu diesem Moment gar keine Gedanken darüber gemacht, wo ich mich in einer die Tagespolitik momentan stark bestimmenden Gretchenfrage denn tatsächlich positioniere. …weiterlesen »

Dürfen wir uns gemeinsam fürchten?

Am Konstanzer Stadttheater sorgte die Inszenierung von George Taboris Farce „Mein Kampf“ für ein weltweites Aufsehen in den Medien. Die Idee einer Freikarte beim Tragen eines Hakenkreuzes von Regisseur Serdar Somuncu löste eine Debatte aus, ebenso das Premierendatum am 20. April. Veronika Fischer hielt die Inszenierung stellenweise für platt und geschmacklos. Im Gespräch mit der Sozial- und Kulturanthropologin Andrea Zielinski (Foto) erhielt sie einen anderen Blick auf Stück und Aufführung. …weiterlesen »

„Die Demokratie braucht ein anderes Theater“

Die Aufregung um das Konstanzer Theater und das Stück „Mein Kampf“ ebbt nicht ab. Nun schaltet sich auch der Konstanzer Psychologe Georg Lind (s. Foto) ein. Seine These: Mit diesem Stück und dieser Diskussion wird Demokratieverdrossenheit geschürt und das Gegenteil von dem erreicht, was man vorgibt, schützen zu wollen. Lesen Sie hier seinen Gastbeitrag: …weiterlesen »

Russlandfreund, Englandversteher, mündiger Bürger?

Bin ich russlandfreundlich, nur, weil ich es etwas armselig finde, wenn sich Großbritannien allein auf Vorurteile und haltlose Annahmen zurückzieht, nachdem auf den Straßen des Vereinigten Königreichs ein Giftanschlag verübt wurde, dessen Hintermänner nach Überzeugung Londons ausschließlich in Moskau zu finden sein können? …weiterlesen »

Wir haben unser Sättigungsgefühl verloren

Ja, zweifelsohne: Die Gebäudebestandsdatei der Stadt Konstanz beeindruckt. Im März im Gemeinderat vorgestellt, erfasst sie alle Gebäude und Wohnungen, die in Konstanz bis ins Jahr 2016 gebaut wurden. Und wie die Stadt es in ihrer Pressemitteilung richtig formuliert: Mit diesen Zahlen „relativiert“ sich auch das Vorhaben des „Handlungsprogramms Wohnen“, nach welchem bis ins Jahr 2035 insgesamt 7900 neue Wohnungen gebaut werden sollen. …weiterlesen »

Erikli: „Partizipation hat Zukunft“

Es ist noch gar nicht solange her, dass unser Gastautor Wolfgang J. Koschnick auf seemoz eine rege Diskussion über die „direkte Demokratie“ in der Schweiz lostrat. An der beteiligt sich nun Nese Erikli, die grüne Landtagsabgeordnete aus Konstanz. Ihr Debatten-Beitrag: …weiterlesen »

Zeit für ein gesundes, linkes Selbstbewusstsein

Dietmar Bartsch war nach dem Bekanntwerden des Ergebnisses aus dem Mitgliedervotum der SPD zur Neuauflage der Großen Koalition in seinen Aussagen deutlich: Mit diesem Entscheid sei ein Bündnis aus Rot-Rot-Grün auf Bundesebene de facto gestorben, ließ der Politiker der Linken wissen – und das, nachdem kurze Zeit zuvor eine andere Meldung über die Ticker gelaufen war. Demnach hatte Parteikollegin Wagenknecht zu einer neuen linken Sammelbewegung in Deutschland aufgerufen. …weiterlesen »

Deutschland wird depressiver

94, 95, 96 Mails! Das ist neuer Rekord. Zumindest kann ich mich in meiner Laufbahn, die mittlerweile fast 15 Jahre Selbsthilfearbeit umfasst, kaum daran erinnern, dass innerhalb eines Monats so viele Zuschriften zu ein und demselben Thema auf meinem heimischen PC eingegangen sind. Im Februar 2018 waren es 96 Nachrichten, die sich ausschließlich um Depressionen drehten. …weiterlesen »

Schicksalsjahre der Sozialdemokratie

Die SPD hatte sich am Wahlabend gegen den Eintritt in eine neue Große Koalition ausgesprochen. Und das war richtig so. Denn nach einer wiederholten Auflage von Schwarz-Rot wurde deutlich: Zumindest gefühlt nähern sich die Sozialdemokraten CDU und CSU immer weiter an und drohen, dabei völlig von Christdemokraten und Christsozialen vereinnahmt zu werden. …weiterlesen »

Über „Seilschaften“ beim Schweizer Nachbarn

Hart ins Gericht geht Lieselotte Schiesser mit dem Autoren des gestrigen seemoz-Beitrages zur „direkten Demokratie“. Ganz nebenbei erfährt man von unserer Schweizer Autorin noch so manch Wissenswertes über politische Gepflogenheiten unserer Nachbarn. …weiterlesen »

Liegt das Heil wirklich in der direkten Demokratie?

Kaum ein politisches Konzept erfreut sich derzeit so breiter Beliebtheit wie das der direkten Demokratie. Fast alle schwärmen davon: die Linken, die Sozialisten, die Sozialliberalen, die Moderaten, die Liberalen, die Konservativen, die gemäßigten und sogar die extremen Rechten. Grund genug, die auf seemoz begonnene Diskussion fortzuführen. …weiterlesen »

Direkte Demokratie: Eine Antwort aus der Schweiz

Gestern hatte Dennis Riehle auf seemoz seine diskussionwürdigen Ansichten zur „direkten Demokratie“ und zu Schweizer Volksinitiativen vorgetragen. Die Klarstellung aus Schweizer Sicht folgt prompt. Doch lesen Sie selbst: …weiterlesen »

Direkte Demokratie: Ventil für den „Wutbürger“

Ein Diskussionsbeitrag wie immer, wenn seemoz etwas unter der Rubrik „Kontrovers“ veröffentlicht: Haben es die Schweizer besser mit ihren Volksabstimmungen? Ist die Vielzahl von Petitionen wirklich sinnvoll? Und was macht repräsentative Demokratie aus? Die Diskussion, hier von Dennis Riehle angestoßen, ist eröffnet. …weiterlesen »

Vom Unsinn einer Sprachpolizei

Immer, wenn man glaubt, es geht nicht würdeloser, kommt aus irgendeiner Ecke wieder jemand angeflogen, um das Niveau noch weiter zu drücken. Jüngst fand der Verein Deutsche Sprache (VDS) ein breites Medienecho mit der Forderung, „Gender­wirrwarr“ zu beenden, womit nichts anderes gemeint ist als, nach französischem Vorbild, gendersensible Sprache zu verbieten. …weiterlesen »

Vergreist das „Professoren-Dorf“?

In kaum einem anderen Stadtteil dürfte die aktuelle Prognose der Statistiker aus der Konstanzer Stadtverwaltung so aufmerksam gelesen worden sein wie in Litzelstetten. Schon in den Vorausrechnungen aus dem Jahr 2013 wurde eine Tendenz für den Ortsteil deutlich, die sich von allen anderen Vororten, aber auch den restlichen Stadtgebieten, signifikant unterscheidet. Nicht nur, dass eher mit einem Bevölkerungsrückgang statt mit einem Wachstum gerechnet wird. …weiterlesen »

Konstanz legt Köder für Immobilien-Investoren aus

Friedhelm Schaal, Leiter der Konstanzer Wirtschaftsförderung, ist wieder mal auf Tour: Auf der EXPO REAL in München, einer Fachmesse der Immobilienbranche, ist Schaal, Großmeister oft leerer Versprechungen (Kompetenzzentrum oder Bodenseeforum) ab heute mit einem Stand präsent. Dort, so kann man in einer Pressemitteilung lesen, preist er die Vorzüge der Stadt an: „Für ausländische Investoren in deutschen Städten zwischen 50 000 und 200 000 Einwohnern ist Konstanz bereits die beliebteste Stadt“. Grund genug für unseren Kommentator, kritisch nachzufragen. …weiterlesen »