In vielen aktuellen Debatten prallen „woke“ und liberale Positionen aufeinander. In der traditionsreichen Gesellschaft zur Wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP), einer Organisation für wissenschaftliche Aufklärung, eskalierte ein solcher Konflikt. Anhand dieses Beispiels schildern Mukerji, Sebastiani und Weig in ihrem Buch, wie Andersdenkende mit Methoden der „Cancel Culture“ ausgegrenzt, Debatten unterbunden und kritische Stimmen zum Schweigen gebracht werden sollten, um wissenschaftliche Kritik an „woken“ Theorien zu verhindern.
Dass es letztlich gelang, eine wissenschaftliche Haltung und die damit verbundenen Werte zu verteidigen, macht die Geschichte zum ersten dokumentierten Fall, in dem eine große Organisation dem Versuch einer ideologischen Kaperung widerstand und zur ursprünglichen Mission zurückfand. Unter dem Motto „Jenseits von Woke und Böse“ plädieren die Autoren dafür, weder „woken“ Vorstellungen noch populistischen Gegenströmungen zu folgen, sondern konsequent auf Vernunft, Transparenz und ein solides Wertefundament zu setzen – eine Lehre, die sich auch auf andere Konflikte übertragen lässt.
Eintritt 8 € / 5 €. Eine Anmeldung wird empfohlen unter https://hbbk-bodensee.org/#a-kontakt
Humanistisches Bildungs- und Begegnungszentrum Konstanz
Zähringerplatz 32
78464 Konstanz
E-Mail: info@hbbk-bodensee.org
Online: hbbk-bodensee.org
