<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>SeeMoZ - Online Magazin am Bodensee</title>
	<atom:link href="http://www.seemoz.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.seemoz.de</link>
	<description>Lesenswertes aus Kultur und Politik für den Bodenseeraum und das befreundete Ausland</description>
	<lastBuildDate>Thu, 17 May 2012 22:17:35 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>„Unser Trinkwasser muss sauber bleiben“</title>
		<link>http://www.seemoz.de/oekomix/%e2%80%9eunser-trinkwasser-muss-sauber-bleiben%e2%80%9c/</link>
		<comments>http://www.seemoz.de/oekomix/%e2%80%9eunser-trinkwasser-muss-sauber-bleiben%e2%80%9c/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 May 2012 22:05:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HPK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ökomix]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.seemoz.de/?p=8700</guid>
		<description><![CDATA[Gemeinsame Front gegen Fracking: Nach dem Gemeinderat und dem Oberbürgermeister hat nun auch der Konstanzer Landtagsabgeordnete Siegfried Lehmann von den Grünen gegen geplante Erdgas-Bohrungen in der Bodenseeregion protestiert: „Keine Probebohrungen und seismischen Messungen, solange Unklarheit über Auswirkungen auf die Umwelt herrscht.“ Der Fracking-Methode erteilt er eine klare Absage. Und watscht nebenbei seine Abgeordneten-Kollegen noch ordentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gemeinsame Front gegen Fracking: Nach dem Gemeinderat und dem Oberbürgermeister hat nun auch der Konstanzer Landtagsabgeordnete Siegfried Lehmann von den Grünen gegen geplante Erdgas-Bohrungen in der Bodenseeregion protestiert: „Keine Probebohrungen und seismischen Messungen, solange Unklarheit über Auswirkungen auf die Umwelt herrscht.“ Der Fracking-Methode erteilt er eine klare Absage. Und watscht nebenbei seine Abgeordneten-Kollegen noch ordentlich ab.<span id="more-8700"></span></p>
<p>Der Konstanzer Landtagsabgeordnete Siegfried Lehmann lehnt jegliche Art von Erdgasbohrungen durch die umstrittene Fracking-Methode in der Bodenseeregion ab: „Wir leben hier an einem der wichtigsten Trinkwasserspeicher. Es kann nicht sein, dass eine derart gefährliche Methode wie das Fracking die Trinkwasservorräte gefährdet.“ Schon am 1. März hatte sich der Konstanzer Gemeinderat gegen solche Bohrungen ausgesprochen. Und OB Horst Frank hat erst in dieser Woche diese Ablehnung gegenüber Bund und Land bekräftigt.</p>
<div style="margin: 10px 0; border: 1px dotted #878787; color: #bd2d24; background: #eee; font-size: 10px; padding: 10px;"><strong>Die „Fracking“ genannte Bohrmethode</strong> wird benutzt, um an das schwer zugängliche Erdgas in großen Tiefen zu kommen. Dabei wird ein Gemisch aus Sand, Wasser und Chemikalien mit hohem Druck in den Boden gepresst, um Gesteins- und Kohleschichten aufzubrechen und das Gas frei zu setzen. In den USA haben Konzerne wie ExxonMobil oder Halliburton bereits zehntausende Bohrungen mit teilweise schwerwiegenden Folgen durchgeführt. Wie realistisch die Gefahr ist, zeigen zwei Pannen bei Exxon-Bohrungen in der Lüneburger Heide. Durch ein Rohrleitungsleck im Erdgasfeld Söhlingen gelangten giftiges Quecksilber und krebserregendes Benzol in Erdreich und Grundwasser.</div>
<p>Lehmann geht zwar davon aus, dass ein Antrag auf seismische Messungen von Seiten des Landes nicht genehmigt werden würde, dennoch rät er zur Wachsamkeit. Denn die Ankündigung, wonach das Unternehmen 3Legs Resources eine Verlängerung der Erkundungslizenz beantragt habe, lasse aufhorchen: „Bislang hat das Unternehmen keinen Antrag auf Erkundungsbohrungen oder seismische Messungen gestellt. Es wäre wichtig, dass die Bundesregierung die dringend erforderliche Reform des Bundesbergrechts nicht weiter blockiert und auf Bundesebene möglichst bald eine klare Aussage zum Umgang mit Anträgen auf Gewinnung unkonventionellen Erdgases vorlegt, bevor wir in unserer Region auf einen entsprechenden Antrag reagieren müssen“, fordert Lehmann.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund sei es umso bedauerlicher, dass letzte Woche im Bundestag die Regierungsfraktionen von CDU/CSU und FDP mit ihrer Mehrheit im Bundestag in namentlicher Abstimmung ein zweijähriges Moratorium abgelehnt haben. „Damit wird deutlich, dass sich die Bundestagsabgeordneten von CDU und FDP zwar am Wochenende in ihren Wahlkreisen bei ihren WählerInnen gegen Fracking aussprechen, unter der Woche in Berlin aber ganz anders abstimmen.“ Deutliche Kritik also an den Konstanzer Bundestagsabgeordneten Homburger (FDP) und Jung (CDU).</p>
<p>Nach Aussagen von Lehmann unterstützt Baden-Württemberg die eingebrachte Bundesratsinitiative von Nordrhein-Westfalen, wonach das Bundesbergrecht derart verändert werden soll, dass eine Umweltverträglichkeitsprüfung für die Genehmigung von Erkundungs- und Aufsuchungsanträgen zur Förderung von Bodenschätzen wie unkonventionellem Erdgas unumgänglich wird.</p>
<p>Zur Sicherstellung der Trinkwasservorräte in der Bodenseeregion fordert Lehmann: „Sollten tatsächlich Anträge auf seismische Messungen oder Erkundungsbohrungen eingereicht werden, so hielte ich es erforderlich, dass wie in Nordrhein-Westfalen jegliche Anträge auf Bohrungen sowie Vorbereitungen für Bohrungen mit der Fracking-Methode bis zur Vorlage des Gutachtens zu den langfristigen Folgen für Mensch und Umwelt abgelehnt werden.“</p>
<p>Autor: PM/hpk</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.seemoz.de/oekomix/%e2%80%9eunser-trinkwasser-muss-sauber-bleiben%e2%80%9c/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Jochen Kelter wartet seit Monaten auf Antwort</title>
		<link>http://www.seemoz.de/lokal_regional/jochen-kelter-wartet-seit-monaten-auf-antwort/</link>
		<comments>http://www.seemoz.de/lokal_regional/jochen-kelter-wartet-seit-monaten-auf-antwort/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 May 2012 22:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lokal+ Regional]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.seemoz.de/?p=8698</guid>
		<description><![CDATA[Mit der Transparenz und Bürgernähe, die von der neuen Landesregierung versprochen wurden, scheint es nicht weit her. Meint jedenfalls Jochen Kelter. Der Schriftsteller aus Ermatingen hatte im Sommer letzten Jahres in einem Brief an Ministerpräsident Kretschmann an die Bespitzelungen aus gar nicht so fernen Zeiten der Berufsverbote erinnert und für seinen Fall um Aufklärung gebeten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Transparenz und Bürgernähe, die von der neuen Landesregierung versprochen wurden, scheint es nicht weit her. Meint jedenfalls Jochen Kelter. Der Schriftsteller aus Ermatingen hatte im Sommer letzten Jahres in einem Brief an Ministerpräsident Kretschmann an die Bespitzelungen aus gar nicht so fernen Zeiten der Berufsverbote erinnert und für seinen Fall um Aufklärung gebeten.<span id="more-8698"></span></p>
<p>Auf eine Antwort wartet Kelter immer noch. Jetzt hat er in einem neuerlichen Schreiben, schon etwas verärgert, an seinen Fall erinnert. Wir veröffentlichen beide Briefe &#8211; der erste war schon im August 2011 auf SeeMoZ zu lesen &#8211; exklusiv und ohne redaktionelle Änderungen.</p>
<p>„Sehr geehrter Herr Stegmann, sehr geehrte Frau Hammerschmidt</p>
<p>Am 27. Juli vergangenen Jahres habe ich einen offenen Brief an Herrn Ministerpräsidenten Kretschmann in der Angelegenheit meines nun 38 Jahre zurückliegenden Berufsverbots im Öffentlichen Dienst des Landes Baden – Württemberg geschrieben. Knapp einen Monat später, am 24. August 2011 haben Sie mir geantwortet, aufgrund der „großen Zahl an Zuschriften seit der Landtagswahl im März“ nehme die Beantwortung mehr Zeit als üblich in Anspruch. Eine Antwort haben Sie mir „in nächster Zeit“ in Aussicht gestellt.</p>
<p>Am 4. Januar 2012 habe ich mir erlaubt nachzufragen, was denn aus der für die „in nächster Zeit“ angekündigten Antwort geworden sei, respektive werde. Aber auch seither bin ich ohne Antwort geblieben. Unterdessen sind wir im Monat Mai 2012 angelangt, seit meinem Brief sind also gut neun Monate verstrichen. Und ich stelle fest, dass die Saumseligkeit des Staatsministeriums , von der Herr Kretschmann vielleicht gar nichts weiß, das Gegenteil der Transparenz und Bürgernähe darstellt, die seine Regierung bei Amtsantritt versprochen hat. Die Angelegenheit mag für Sie verjährt sein, für mich ist sie es keineswegs, und ich betrachte die Nicht – Behandlung meines Anliegens durch Ihr Ministerium als Missachtung und Respektlosigkeit. Ich erwarte nun endlich die Beantwortung der Fragen, die ich Herrn Kretschmann im letzten Sommer gestellt habe.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,</p>
<p>Jochen Kelter“</p>
<p>Weiterer Link:</p>
<p><a title="Permanent Link: “Sorgen Sie für Aufklärung, Herr Ministerpräsident”" href="http://www.seemoz.de/lokal_regional/sorgen-sie-fur-aufklarung-herr-ministerprasident/" rel="bookmark">“Sorgen Sie für Aufklärung, Herr Ministerpräsident”</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.seemoz.de/lokal_regional/jochen-kelter-wartet-seit-monaten-auf-antwort/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Stolpersteine Nummer 104 bis Nummer 121</title>
		<link>http://www.seemoz.de/lokal_regional/stolpersteine-nummer-104-bis-nummer-121/</link>
		<comments>http://www.seemoz.de/lokal_regional/stolpersteine-nummer-104-bis-nummer-121/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 May 2012 22:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HPK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lokal+ Regional]]></category>
		<category><![CDATA[Stolpersteine Konstanz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.seemoz.de/?p=8693</guid>
		<description><![CDATA[18 Stolpersteine werden am morgigen Freitag, 18. Mai, an zehn Standorten in Konstanz verlegt, an 18 Opfer des nationalsozialistischen Terrors aus unserer Stadt erinnert. Ab 9.30 wird wieder ein Zug aus Angehörigen, Freunden und Mitgliedern der Initiative &#8220;Stolpersteine für Konstanz – Gegen Vergessen und Intoleranz&#8221; durch die Stadt ziehen und die Stolpersteine 104 bis 121 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>18 Stolpersteine werden am morgigen Freitag, 18. Mai, an zehn Standorten in Konstanz verlegt, an 18 Opfer des nationalsozialistischen Terrors aus unserer Stadt erinnert. Ab 9.30 wird wieder ein Zug aus Angehörigen, Freunden und Mitgliedern der Initiative &#8220;Stolpersteine für Konstanz – Gegen Vergessen und Intoleranz&#8221; durch die Stadt ziehen und die Stolpersteine 104 bis 121 verlegen. Termine der Verlegung und die Schicksale der Geehrten in Stichworten.<span id="more-8693"></span></p>
<p><strong>09:30, Jakob STOLL (pol.), Fürstenbergstr. 14 </strong></p>
<p>Jacob Stoll war bei den Gemeinderatswahlen am 16. November 1930 für die KPD in den Gemeinderat von Wollmatingen gewählt worden. Am 3. März 1933 wurde Stoll wegen illegaler Betätigung für die verbotene KPD verhaftet und in &#8220;Schutzhaft&#8221; genommen. Insgesamt war er sieben Jahre, sieben Monate und 23 Tage inhaftiert; im April 1944 gelang ihm die Flucht. Jakob Stoll starb am 23. März 1960 in Konstanz und wurde auf dem Wollmatinger Friedhof beigesetzt.</p>
<p><strong>10:00, Alois ZOLLNER (pol.), Max Stromeyer-Str. 106</strong></p>
<p>Am 18.10.1939 wurde Zollner aufgrund einer Denunziation von Nachbarn festgenommen, als er in seiner Wohnung zusammen mit Ferdinand Obergfell und Anna Hermann den Schweizer Sender Beromünster hörte. Bei der Wohnungsdurchsuchung wurde auch eine größere Anzahl marxistischer Bücher und illegaler Broschüren gefunden. Am 31.3.1940 wurde Zollner wegen Abhörens ausländischer Sender vor Gericht gestellt und zu 18 Monaten Zuchthaus verurteilt. Insgesamt saß er zwei Jahre im Gefängnis. Er starb am 7.8. 1964 in Konstanz.</p>
<p><strong>10:30, Karl HARTMANN (pol.), Dacherstr. 4</strong></p>
<p>Der KPD-Funktionär wurde am 28. Februar 1940 verhaftet und am 13. Juni 1940 vom Oberlandesgericht Stuttgart wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt. Nach Verbüßung der Haftstrafe im Zuchthaus Ludwigsburg wurde Hartmann „staatspolitischen Maßnahmen“ zugeführt, d.h. er wurde ohne weiteres Gerichtsverfahren im April 1942 in das KZ Dachau überstellt. Später wurde er der SS-Truppe Dirlewanger zugeteilt, einem „Kanonenfutter“-Verband, aus dem kaum jemand überlebte. Am 7. September 1950 wurde Hartmann durch das Amtsgericht Konstanz für tot erklärt.</p>
<p><strong>10:50, Anna KARRER (pol.), Tägermoosstr. 10</strong></p>
<p>Nach einer Mietstreitigkeit wurde Anna Karrer von ihrer Untermieterin wegen Abhörens von „Feindsendern“ bei der Gestapo angezeigt. Anna Karrer hatte, wie viele Konstanzer, den verbotenen Schweizer Sender Radio Beromünster gehört. Darufhin wurde sie am 25. Mai 1944 vom Sondergericht Freiburg zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Sie ist am 7.11.1962 in Konstanz gestorben.</p>
<p><strong>11:10, Max HAYMANN (Jude), Sofie HAYMANN (Jüdin), Friedel HAYMANN (Jüdin), Gerda HAYMANN (Jüdin), Annelies HAYMANN (Jüdin), Brauneggerstr. 51</strong></p>
<p>Die jüdische Familie Haymann betrieb eine Rohproduktenhandlung, aus der aber später zwei eigenständige Unternehmen hervorgingen. Der schwer kranke Familienvater starb am 4. April 1934 und ist auf dem jüdischen Friedhof beigesetzt; seinen Töchtern Friedel, Gerda und Annelies gelang die Flucht nach Palästina bzw. England. Seine Frau Sofie wurde 1937 gezwungen, das Unternehmen aufzulösen. Sie wurde gemeinsam mit 111 weiteren jüdischen Mitbürgern aus Konstanz am 22. Oktober 1940 in das südfranzösische Gurs deportiert. Nach knapp zwei Jahren Aufenthalt unter menschenunwürdigen Bedingungen in südfranzösischen Lagern wurde Sofie Haymann am 28. August 1942 über Drancy nach Auschwitz deportiert. Dort wurde sie noch am Ankunftstag, dem 31.August 1942, vergast.</p>
<p><strong>11:50, Max BRAITSCH (pol.), Wessenbergstr. 2</strong></p>
<p>Am 11.11.1939 wurde das KPD-Mitglied Braitsch Schutzhaft genommen und am 18.3.1940 ins Zuchthaus Ludwigsburg verlegt. Am 8. April 1940 wurde ihm vor dem Oberlandesgericht Stuttgart der Prozess gemacht. Die Anklage warf ihm vor, ausländische Sender abgehört zu haben und als Kassierer für die verbotene KPD tätig gewesen zu sein. Max Braitsch wurde zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt; zur Verbüßung seiner Strafe wurde er über das Polizeigefängnis Hamm ins Straflager II Aschendorfermoor im Emsland überstellt. Am 20.3.1944 wurde er begnadigt. Zurück in Konstanz, arbeitete er im Gaswerk als Ofenwärter. Max Braitsch starb am 9.8.1966 in Konstanz.</p>
<p><strong>12:10, Max MANN (Jude), Julie MANN, geb. Frank (Jüdin), Bahnhofstr. 5</strong></p>
<p>Max Mann war Inhaber einer kleinen Privatbank (gegründet 1892) in Konstanz, die sich in der Bahnhofstraße 5 befand, 1926 aber bankrott ging.Wie viele Konstanzer Juden verkaufte das Ehepaar Mann 1939 angesichts der judenfeindlichen Politik der NS-Machthaber ihr Haus in der Bahnhofstraße. Käuferin war eine Frau Maria Kuhn aus Spaltenstein bei Friedrichshafen, die dem Ehepaar Mann ein Wohnrecht einräumte, das es bis zu ihrer Deportation nach Gurs wahrnahm. Das Ehepaar Mann wurde am Morgen des 22. Oktober 1940 verhaftet und nach Gurs deportiert. Auf Betreiben des Erzbischofs von Lyon wurden sie später in privaten Heimen untergebracht. Max Mann starb am 12.4.1950 im Altenheim „Maison St. Jacques“ in Aix les Bains (Departement Savoyen).</p>
<p><strong>12:30, Sally HALPERN (Jude), Elise HALPERN, geb. Seckels (Jüdin), Werner HALPERN (Jude), Melanie Betha HALPERN (Jüdin), Rosgartenstr. 12</strong></p>
<p>Die Familie Halpern kam aus Weißrussland nach Konstanz, wo Sally (Shalom) Halpern 1924 bei der jüdischen Gemeinde als Hilfskantor und Schächter (Schochet) Anstellung fand. Im Frühjahr 1938 gelang es der Familie, Sohn Werner mit einem Kindertransport in die USA zu schicken, wo er ein angesehener Arzt und Autor wurde; er starb 1997 in Rochester, N.Y. Vorher noch war es ihm gelungen, seine 1939 in die Schweiz entkommene Schwester Melanie in die USA zu holen. Zwar war auch den Eltern Sally und Elise Halpern die Flucht nach Belgien und später Frankreich geglückt, doch sie wurden 1943 aufgegriffen. Es ist davon auszugehen, dass das Ehepaar Sally und Elise Halpern, wie auch Sallys Bruder Leo noch am Ankunftstag, dem 22. September 1943 in Auschwitz ermordet wurden.</p>
<p><strong>13:15, Karl HUBER (Euthanasie), Kanzleistr. 4</strong></p>
<p>Der Gelegenheitsarbeiter Karl Huber war Epileptiker. 1939 war er zum ersten Mal als Patient in der Heil- und Pflegeanstalt Reichenau. Das besiegelte wohl sein Schicksal: seine Ermordung ein Jahr später. Die sog. T-4 Aktion begann Ende 1939, als die Heil-und Pflegeanstalten Meldebogen abgeben mussten mit den Namen der Patienten, die u.a. an Epilepsie erkrankt waren. Am 13.11.1940 wurde Huber in die Tötungsanstalt Grafeneck deportiert und am selben Tag vergast. Seine Urne tauchte im Jahr 1983 im Friedhofsgebäude der Stadt Konstanz wieder auf. Wie die Urne, zusammen mit 196 anderen, dorthin kam, ist bis heute ungeklärt. Die Urnen wurden dann auf dem Konstanzer Friedhof in einem Grabmal für die Opfer der Euthanasie bestattet.</p>
<p><strong>13:30, Hans VENEDEY (pol.), Rathaus</strong></p>
<p>Venedey stammte aus einer bürgerlichen Juristenfamilie aus Konstanz mit langer radikal-demokratischer Tradition. Sein Vater war der hoch geachtete Konstanzer Rechtsanwalt und langjährige badische Landtagsabgeordneter Martin Venedey (1860-1934), sein Großvater Jacob Venedey (1805-1871), der sich 1848 als Abgeordneter in der Frankfurter Nationalversammlung für die bürgerlichen Grundrechte wie Pressefreiheit, Versammlungsfreiheit und Gleichheit aller Bürger vor dem Gesetz einsetzte. Auch für Hans&#8217; Bruder, Dr. Hermann Venedey, wurde im vergangenen Jahr ein Stolperstein gesetzt.</p>
<p>Nach dem Studium trat Hans Venedey als Strafverteidiger in die Anwaltspraxis seines Vaters Martin in Konstanz ein. Von 1930 bis 1933 war er SPD-Mitglied des Konstanzer Gemeinderats. Als am 6. März 1933, nach dem Wahlerfolg der NSDAP bei den Reichstagswahlen, einige Nationalsozialisten auf dem Rathaus die Hakenkreuzfahne aufzogen, protestierte Venedey in einem Schreiben an den parteilosen Oberbürgermeister Otto Moericke, wenige Tage später wurde er auf offener Straße von der Gestapo verhaftet. Zwar wurde er kurz darauf wieder frei gelassen, doch bei der Beerdigung des Vaters am 22.4.1934 konnten seine beiden Söhne Hans und Hermann nicht anwesend sein, da beide 1933 vor den Nazis in die Schweiz geflohen waren.</p>
<p>Nach Ende des Krieges kehrte Venedey Anfang August 1945 in seine Heimatstadt Konstanz zurück. Er begann nun, sich ein zweites Mal eine bürgerliche Existenz aufzubauen. Am 20. Dezember 1945 erhielt Venedey auf Antrag die deutsche Staatsbürgerschaft zurück. Ende September 1946 wurde er in Konstanz wieder als Rechtsanwalt zugelassen und gründete mit Erwin Keller eine Anwaltskanzlei.</p>
<p>Anfang Oktober 1945 übersiedelte er nach Wiesbaden, weil er von Karl Geiler, dem Ministerpräsidenten des von der amerikanischen Besatzungsmacht geschaffenen Landes Groß-Hessen am 12. Oktober 1945 zum Innenminister berufen wurde. Als Innenminister wirkte er entscheidend bei der Ausarbeitung einer neuen Verfassung für Hessen mit. Während der Beratungen über die neue Verfassung hatte sich Venedey stets für sozialistische Positionen und ein Zusammengehen von SPD und KPD eingesetzt. Das führte schließlich zu einem Ausschlussverfahren aus der SPD.</p>
<p>Nach seinen vergeblichen Versuchen in Hessen und Baden, eine Aktionseinheit zwischen Kommunisten und Sozialdemokraten zu schaffen, kehrte Venedey Ende 1948 nach Konstanz zurück und nahm seine Anwaltstätigkeit wieder auf. Unter anderem unterstützte er die Klage von Opfern des NS-Regimes gegen das Land Baden in Entschädigungsfragen, vertrat aber auch Hans Constantin Paulssen, Wehrwirtschaftsführer im Dritten Reich und späterer Leiter der Aluminiumwerke Singen.</p>
<p>Venedey war wegen seiner linken Gesinnung Anfang der 50er Jahre zahlreichen Schikanen staatlicher Stellen ausgesetzt. Als er im April 1951 einen Antrag auf Haftentschädigung und Verdienstausfall infolge seiner Emigration stellte, wurde sein Antrag erst sieben Jahre später mit der Begründung abgelehnt, „dass er die freiheitlich-demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes bekämpft und deswegen … von der Entschädigung ausgeschlossen ist“. Fast gleichzeitig wurde auf Veranlassung des Vorstandes des Konstanzer Finanzamtes, Bruno Helmle, eine steuerliche Prüfung seiner Anwaltskanzlei vorgenommen. Das Ergebnis der Prüfung war ein Bescheid auf Nachzahlung von 5000 DM an das Finanzamt. Offenbar wollte sich Helmle, eingedenk seiner erst 2012 aufgedeckten NS-Vergangenheit, als Verteidiger der neuen demokratischen Ordnung in der Bundesrepublik profilieren.</p>
<p>Hans Jakob Venedey starb am 9. Januar 1969 in Konstanz.</p>
<p>Autor: PM/hpk</p>
<p>Weitere Links:</p>
<p><a title="Permanent Link: Zeitzeugin des Holocaust" href="http://www.seemoz.de/was-wann-wo/zeitzeugin-des-holocaust/" rel="bookmark">Zeitzeugin des Holocaust</a></p>
<p><a title="Permanent Link: Für alle, die über Stolpersteine stolpern" href="http://www.seemoz.de/kultur/fur-alle-die-uber-stolpersteine-stolpern/" rel="bookmark">Für alle, die über Stolpersteine stolpern</a></p>
<p><a title="Permanent Link: Aktion, Mahnwache und Lesung zum 9. November" href="http://www.seemoz.de/was-wann-wo/aktion-mahnwache-und-lesung-zum-9-november/" rel="bookmark">Aktion, Mahnwache und Lesung zum 9. November</a></p>
<p><a title="Permanent Link: Stolperstein für einen mutigen Demokraten" href="http://www.seemoz.de/lokal_regional/stolperstein-fur-einen-mutigen-demokraten/" rel="bookmark">Stolperstein für einen mutigen Demokraten</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.seemoz.de/lokal_regional/stolpersteine-nummer-104-bis-nummer-121/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein Netzwerker soll es für die SPD im OB-Wahlkampf richten</title>
		<link>http://www.seemoz.de/lokal_regional/ein-netzwerker-soll-es-fur-die-spd-im-ob-wahlkampf-richten/</link>
		<comments>http://www.seemoz.de/lokal_regional/ein-netzwerker-soll-es-fur-die-spd-im-ob-wahlkampf-richten/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 May 2012 22:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HPK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lokal+ Regional]]></category>
		<category><![CDATA[OB-Wahlkampf Konstanz]]></category>
		<category><![CDATA[Sven Zylla]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.seemoz.de/lokal_regional/ein-netzwerker-soll-es-fur-die-spd-im-ob-wahlkampf-richten/</guid>
		<description><![CDATA[Noch ein Kandidat, der neunte bisher: Für die SPD geht Sven Zylla ins Rennen um den Oberbürgermeister-Posten in Konstanz &#8211; der bislang einzig ernst zu nehmende Konkurrent für Sabine Seeliger (Grüne). Der hünenhafte Schnellredner wirft als Pluspunkte in die Waagschale: Er stammt aus der Region, kennt Konstanz nicht nur aus seiner Studienzeit, hat Verwaltungserfahrung zuhauf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.seemoz.de/wp-content/uploads/2012/05/20120515-231304.jpg" rel="shadowbox[sbpost-8687];player=img;"><img class="alignleft size-full" src="http://www.seemoz.de/wp-content/uploads/2012/05/20120515-231304.jpg" alt="20120515-231304.jpg" width="160px" /></a>Noch ein Kandidat, der neunte bisher: Für die SPD geht Sven Zylla ins Rennen um den Oberbürgermeister-Posten in Konstanz &#8211; der bislang einzig ernst zu nehmende Konkurrent für Sabine Seeliger (Grüne). Der hünenhafte Schnellredner wirft als Pluspunkte in die Waagschale: Er stammt aus der Region, kennt Konstanz nicht nur aus seiner Studienzeit, hat Verwaltungserfahrung zuhauf und Gemeinderat in Gailingen war er auch schon. Nur mit Detail-Kenntnissen zur Konstanzer Lokalpolitik hapert es noch. Dennoch: Da zieht ein Schwergewicht in den Wahlkampf, wodurch der erstmals richtig spannend wird<span id="more-8687"></span></p>
<p>Neben solchen gleichsam offiziellen Empfehlungen sprechen auch informelle Kontakte für den Kandidaten. So geriet die gestrige Pressekonferenz, auf der sich Zylla im „Wessenberg“ vorstellte, fast zu einer Wiedersehensfeier unter einstigen Kollegen: Denn Zylla war sieben Jahre lang während seiner Konstanzer Studienzeit freier, journalistischer Mitarbeiter beim Südkurier in Singen und kennt aus seiner Arbeit im SPD-Kreisvorstand Konstanz (von 1992-96) viele Sozialdemokraten vom Bodensee &#8211; mit einer Konstanzer Bloggerin, selbst SPD-Mitglied, ist er selbstredend „per Du“. Somit scheint ihm die freundschaftliche Unterstützung zumindest eines Teils der Konstanzer Medien gewiss.</p>
<p><strong>Mit lokalpolitischen Interna kennt sich Zylla nicht aus</strong></p>
<p>Der gebürtige Hamburger wuchs in Gailingen am Hochrhein auf, hat dort und in Singen die Schule besucht, in Konstanz erfolgreich Verwaltungswissenschaft studiert und ist seitdem fast ausschließlich in Staatsdiensten beschäftigt &#8211; zunächst in der Staatskanzlei Kiel unter Ministerpräsidentin Heide Simonis, gegenwärtig im Rang eines Regierungsdirektors im Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales in Mecklenburg-Vorpommern.</p>
<p>Nur mit lokalpolitischen Interna, das gibt Zylla offen zu, kennt er sich bislang nicht allzu gut aus. Zwar benennt er „soziales Miteinander, Wohnen und Verkehr“ als seine Kernthemen in Konstanz. Doch mit Aussagen wie: „Ich werde mich dafür einsetzen, dass alle Konstanzerinnen und Konstanzer sich auch in Zukunft hier wohlfühlen können“ sind Wähler nur schwerlich zu ködern (kein anderer Kandidat würde anderes sagen). Auch solche Kernsätze wie, er wolle sich für mehr bezahlbaren Wohnraum einsetzen und gleichzeitig privaten Bauherren die Möglichkeit erhalten, durch Nachverdichtung zusätzlichen Wohnraum zu schaffen, lässt an Beliebigkeit nichts zu wünschen übrig. Das gilt auch für seine Aussagen in Sachen: Verkehr: „Mobilitätsangebote für alle müssen so ausgebaut werden, dass jeder und jede gut in Konstanz ankommt und vorankommt“. Als wollte dem irgendwer widersprechen. An konkreten Lösungsansätzen fehlt es dem Kandidaten offensichtlich. Höchstens der City-Maut erteilt er eine klare Absage.</p>
<p><strong>Die SPD ist hoch zufrieden mit ihrem „Super-Kandidaten“</strong></p>
<p>Die SPD zumindest ist hoch zufrieden mit ihrem „Super-Kandidaten“, wie Hanna Binder, Stadträtin, Mitglied der SPD-Findungskommission und langjährige Bekannte des Kandidaten, stolz verkündet. Für die Finanzierung des Zylla-Wahlkampfes würden „die Rücklagen der Parteikasse voll ausgeschöpft.“ Ob es allerdings Unterstützung von anderen bürgerlichen Parteien für den Kandidaten Zylla geben wird, ist noch offen: Gespräche sind erst für die kommenden Tage vorgesehen. Sven Zylla wenigstens hat seinen Jahresurlaub geopfert und wird in den folgenden sechs Wochen eifrig Wahlkampf vor Ort machen – man und frau sollten sich auf den Wochenmärkten vorsehen.</p>
<p>Ein Netzwerker und ein Beamter also. Wie schon in den vorigen OB-Wahlkämpfen präsentiert die SPD einen Auswärtigen, der in Parteikreisen bestens bekannt und mit Verwaltungsfragen reichlich vertraut ist &#8211; für einen Einheimischen aber hat es nicht gereicht.</p>
<p>Der Zweikampf mit Sabine Seeliger dürfte spannend werden: Die stadtbekannte Grüne gegen den trotz allem ortsfremden Verwaltungsprofi. Wenn man sich recht erinnert: Schon 1996 wurde der völlig unerfahrene Horst Frank nur deshalb gewählt, weil er Konstanzer ist. Sollte das erneut zum wahlentscheidenen Kriterium werden?</p>
<p>Die Bewerbungsfrist für weitere Kandidaten übrigens endet am 4. Juni, die OB-Wahl in Konstanz ist dann am 1. Juli, eine mögliche Zweitwahl zwei Wochen später.</p>
<p>Autor: hpk</p>
<p>Weitere Links:<br />
<a href="http://www.seemoz.de/lokal_regional/das-geschaft-mit-dem-ob-wahlkampf/">Das Geschäft mit dem OB-Wahlkampf </a></p>
<p><a href="http://www.seemoz.de/moment-mal/ob-kandidatinnen-und-gluhwurmchen-fur-299-euro/">OB-Kandidatinnen und Glühwürmchen für 2,99 Euro </a></p>
<p><a href="http://www.seemoz.de/lokal_regional/sie-will-es-wieder-versuchen/">Sie will es wieder versuchen</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.seemoz.de/lokal_regional/ein-netzwerker-soll-es-fur-die-spd-im-ob-wahlkampf-richten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein Fest für Bücherfreunde</title>
		<link>http://www.seemoz.de/was-wann-wo/ein-fest-fur-bucherfreunde/</link>
		<comments>http://www.seemoz.de/was-wann-wo/ein-fest-fur-bucherfreunde/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 May 2012 22:05:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HPK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Was Wann Wo]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.seemoz.de/?p=8681</guid>
		<description><![CDATA[Haben Sie am kommenden Samstag, 19.05.2012, schon was vor? Dann sollten Sie „Büchermarkt &#38; alles aus Papier“ auf dem Münsterplatz (10:00 bis 17:00 Uhr) besuchen. Bereits zum dritten Mal verhökern über 30 Buchfreunde &#8211; Profis wie Laien &#8211; lesenswerte Bücher und vieles mehr, was aus Papier (nur von Ignoranten als Totholz bezeichnet) ist. Wieder mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.seemoz.de/wp-content/uploads/2012/05/Seemoz-Machwerk.png" rel="shadowbox[sbpost-8681];player=img;"><img class="alignleft size-medium wp-image-8682" title="Seemoz-Machwerk" src="http://www.seemoz.de/wp-content/uploads/2012/05/Seemoz-Machwerk-136x160.png" alt="" width="136" height="160" /></a>Haben Sie am kommenden Samstag, 19.05.2012, schon was vor? Dann sollten Sie „Büchermarkt &amp; alles aus Papier“ auf dem Münsterplatz (10:00 bis 17:00 Uhr) besuchen. Bereits zum dritten Mal verhökern über 30 Buchfreunde &#8211; Profis wie Laien &#8211; lesenswerte Bücher und vieles mehr, was aus Papier (nur von Ignoranten als Totholz bezeichnet) ist. Wieder mit dabei eine der Initiatorinnen dieses Marktes, Gabi Pfeil aus der Niederburg. Dieses Mal mit „machwerk niederburg“.<span id="more-8681"></span></p>
<p>Das ist eine feine, kleine Werkstatt, die neue Bücher in alten Buchdeckeln herstellt. Da werden dann aus Kinderbüchern der 50iger Jahre beispielsweise hübsche Notizbücher, Kladden, Tagebücher der Jetztzeit &#8211; versetzt mit orginalen Illustrationen. „Ich bin ein altes Buch“ prangt auf Seite eins und erzählt von den Mühen, die sich die Machwerkerinnen mit der Neugestaltung der Bücher gemacht haben. Da musste gestanzt und geschnitten und neu gebunden werden, wofür jeweils Maschinen angeschafft wurden. Da ist dann der Preis ab neun Euro fast schon ein Spottpreis.</p>
<p>Man kennt Gabi Pfeil bereits als sachkundige Verkäuferin eigener Buchbestände in der Niederburggasse während der Gassenfreitage, die der Verein „Niederburg vital“ auch dieses Jahr wieder am jeweils ersten Freitag eines jeden Monats bis in den Oktober hinein organisiert. Aber eben auch den Bücherflohmarkt am kommenden Samstag auf dem Münsterplatz.</p>
<p>Da wird auf 30 Büchermarktständen neben Büchern alles aus Paper von A bis Z feil geboten: Ansichtskarten, Aufkleber, Autogrammkarten, Plakaten, Briefmarken, Comics, Fotografien, Gemälde, Grafiken, Kalender, Kartenspiele, Kataloge, Musiknoten, Plakate, Puzzle, Spiele, Zeitschriften und auch Schallplatten, Musik-CDs, Hörbücher. Vielleicht gibt es auch Bierdeckel, Ex Libris, Fotografien, Oblaten &amp; Glanzbilder, Kataloge, Rechnungen, Reklamemarken, Sammelalben und Zigarrenbinden. In jedem Fall: Grund genug zum Stöbern.</p>
<p>Weitere Termine und Stöber-Anlässe: Verkaufsoffene Gassen-Freitage in der Niederburg von 18:00 bis 22:00 am 01.06.12, 06.07.12, 03.08.12, 07.09.12, 05.10.12. Und dann ein weiterer Büchermarkt auf dem Münsterplatz am 15.09.12 von 10:00 bis 17:00. Und vielleicht wird zum Jahresende noch der eine oder andere Weihnachtsmarkt von „machwerk niederburg“ besucht.</p>
<p>Autor: PM/hpk</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.seemoz.de/was-wann-wo/ein-fest-fur-bucherfreunde/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sprungbrett auf der Uni-Karriereleiter</title>
		<link>http://www.seemoz.de/lokal_regional/sprungbrett-auf-der-uni-karriereleiter/</link>
		<comments>http://www.seemoz.de/lokal_regional/sprungbrett-auf-der-uni-karriereleiter/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 May 2012 22:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HPK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lokal+ Regional]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.seemoz.de/?p=8677</guid>
		<description><![CDATA[Die erste Generation deutscher Juniorprofessoren ist in der Lebenszeitprofessur angelangt &#8211; was vor zehn Jahren noch als Notlösung galt, ist zum Erfolgsmodell geworden: Die ersten Juniorprofessoren aus Konstanz berichten von ihrem Karrieresprung zur ordentlichen Professur in Zürich oder Konstanz. Mitverantwortlich dafür ist das aus den USA übernommene Tenure-Track-Konzept, das besonders an der hiesigen Universität als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8678" class="wp-caption alignleft" style="width: 129px"><a href="http://www.seemoz.de/wp-content/uploads/2012/05/Seemoz-H%C3%A4usermann.jpg" rel="shadowbox[sbpost-8677];player=img;"><img class="size-medium wp-image-8678" title="Seemoz-Häusermann" src="http://www.seemoz.de/wp-content/uploads/2012/05/Seemoz-H%C3%A4usermann-119x160.jpg" alt="" width="119" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">S. Häusermann</p></div>
<p>Die erste Generation deutscher Juniorprofessoren ist in der Lebenszeitprofessur angelangt &#8211; was vor zehn Jahren noch als Notlösung galt, ist zum Erfolgsmodell geworden: Die ersten Juniorprofessoren aus Konstanz berichten von ihrem Karrieresprung zur ordentlichen Professur in Zürich oder Konstanz. Mitverantwortlich dafür ist das aus den USA übernommene Tenure-Track-Konzept, das besonders an der hiesigen Universität als Karrieremodell genutzt wird.<span id="more-8677"></span></p>
<p>Als eine der ersten deutschen Hochschulen hatte die Universität Konstanz im Jahr 2002 Juniorprofessuren eingerichtet. Inzwischen hat eine erste Generation an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern das junge Karrieremodell erfolgreich durchlaufen und darauf aufbauend eine Lebenszeitprofessur erlangt. Rückblickend schildern die Konstanzer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Juniorprofessur als ein Karrieremodell, das frühe wissenschaftliche Selbstständigkeit erlaubt und dessen Etablierung im deutschen Wissenschaftsraum insbesondere an die Anbindung von Tenure Track-Stellen gekoppelt ist &#8211; das heißt, der fest verankerten Option, die Juniorprofessur in eine Lebenszeitprofessur überzuführen. Damit bekräftigen sie ein Hochschulkonzept, das von der Universität Konstanz in ihrem Zukunftskonzept verfolgt wird: Im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder plant die Universität Konstanz, 50 Prozent ihrer Juniorprofessuren bis zum Jahr 2017 mit Tenure Track auszustatten.</p>
<p>Die Juniorprofessur ist ein alternatives Modell zur klassischen deutschen Hochschulkarriere im akademischen Nachwuchsbereich, die noch mit einer Habilitationsphase verbunden ist &#8211; üblicherweise im Dienstverhältnis eines Akademischen Rats oder im Angestelltenverhältnis eines Wissenschaftlichen Mitarbeiters. Anstelle dessen erlaubt die Juniorprofessur herausragenden jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, ohne Habilitation eine unabhängige Forschung und Lehre wahrzunehmen und sich auf diesem Wege für die Berufung auf eine Lebenszeitprofessur zu qualifizieren.</p>
<p>„<strong>Leistungen werden nicht verschleiert, sondern belohnt“</strong></p>
<p>Frühe Selbstständigkeit und ein hoher Grad an Sichtbarkeit aller eigenen Projekte in Forschung und Lehre ist somit ein Hauptvorteil der Juniorprofessur: „Ein Juniorprofessor kann sehr früh selbstständig arbeiten und eigene Forschungsgruppen aufbauen. Leistungen werden nicht verschleiert, sondern belohnt“, erklärt Prof. Dr. Sven Reichardt, der bis 2011 die Konstanzer Juniorprofessur für Deutsche Zeitgeschichte innehatte und inzwischen auf die Professur für Zeitgeschichte an der Universität Konstanz berufen wurde.</p>
<p>Die Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Silja Häusermann sieht vor allem im Professorenstatus, den die Juniorprofessur bereits in der akademischen Nachwuchsphase verleiht, eine entscheidende Stärke des Modells: „Im Umgang der Wissenschaftler mit den Kollegen habe ich keinen Unterschied zwischen den verschiedenen Professuren erlebt. Ich wurde als Juniorprofessorin als gleichwertiges Mitglied akzeptiert. Dies hat einen positiven Einfluss auf die Selbstwahrnehmung, aber auch auf die Außenwahrnehmung: Man gewinnt an Sichtbarkeit.“ Silja Häusermann schätzt ihre Juniorprofessur an der Universität Konstanz als „enormes Sprungbrett“ für ihre heutige Ordentliche Professur für Schweizer Politik und vergleichende politische Ökonomie an der Universität Zürich ein. „Der Status als Juniorprofessor hat Gewicht, weil er als Sprungbrett gilt. Der nächste logische Schritt ist die Lebenszeitprofessur“, skizziert Häusermann.</p>
<p>Der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Peter Selb wurde nach seiner Juniorprofessur an der Universität Konstanz auf die Konstanzer Professur für Umfrageforschung berufen. Eine Stärke der Juniorprofessur sieht er in der größeren Bewegungsfreiheit für junge Wissenschaftler in ihrer Forschung und Lehre: Eine Juniorprofessur ist &#8211; im Gegensatz zu den klassischen Habilitationsstellen &#8211; mit einem eigenen Budget ausgestattet und räumt auch Vorteile beim Einwerben von Drittmitteln für Forschungsprojekte ein.</p>
<p><strong>Keine „Warteschleife“ mehr für Nachwuchswissenschaftler</strong></p>
<p>Wie auch Sven Reichardt und Silja Häusermann betrachtet Peter Selb die Ausstattung der Juniorprofessuren mit Tenure Track-Optionen als wichtige Voraussetzung, damit sich das dynamische Modell im deutschen Wissenschaftsraum auf breiter Ebene durchsetzen kann. Transparente, stringente Kriterien für eine Übernahme in die Lebenszeitprofessur &#8211; oder für eine Ablehnung &#8211; seien erforderlich, um das amerikanische Karrieremodell der Tenure Track-Juniorprofessur auch in Deutschland zu etablieren, betont Sven Reichardt. Dann jedoch böte die Juniorprofessur gegenüber der klassischen deutschen Hochschulkarriere den Vorteil, keine „Warteschleife“ für einen Nachwuchswissenschaftler zu setzen, sondern einen nahtlosen Übergang in die volle Professur zu bieten.</p>
<p>Das wissenschaftliche Karrieremodell der Juniorprofessur mit Tenure Track ist ein Leitmotiv der Universität Konstanz. Die Universität unterstützt das junge Karrieremodell nachhaltig und baut ihre Juniorprofessuren verstärkt mit Tenure Track-Optionen aus. Für die Finanzierung der Konstanzer Tenure Track-Professuren in der Naturwissenschaftlichen Sektion der Universität Konstanz wird unter anderem der „Hector Personalfonds der Universität Konstanz“ genutzt, der im Jahr 2011 von der Weinheimer Hector Stiftung II geschaffen worden ist.</p>
<p>Autor:PM/hpk</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.seemoz.de/lokal_regional/sprungbrett-auf-der-uni-karriereleiter/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>„Konstanz wird laut“</title>
		<link>http://www.seemoz.de/kultur/%e2%80%9ekonstanz-wird-laut%e2%80%9c/</link>
		<comments>http://www.seemoz.de/kultur/%e2%80%9ekonstanz-wird-laut%e2%80%9c/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 May 2012 22:05:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HPK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.seemoz.de/?p=8661</guid>
		<description><![CDATA[Großartig. Selten habe ich auf einer Bühne so viel Begeisterung, so viel Leidenschaft erlebt wie bei der Premiere von „Konstanz Identity“. Selten aber auch so viel Reflexion, verpackt in schmissige Texte und Tänze. Was 48 Jugendliche von 13 bis 21 Jahren da als Revuetheater auf die Bühne zaubern, ist Agitprop und Kunst, ist mutig und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.seemoz.de/wp-content/uploads/2012/05/Seemoz-Identity3.jpg" rel="shadowbox[sbpost-8661];player=img;"><img class="alignleft size-medium wp-image-8662" title="Seemoz-Identity(3)" src="http://www.seemoz.de/wp-content/uploads/2012/05/Seemoz-Identity3-160x106.jpg" alt="" width="160" height="106" /></a>Großartig. Selten habe ich auf einer Bühne so viel Begeisterung, so viel Leidenschaft erlebt wie bei der Premiere von „Konstanz Identity“. Selten aber auch so viel Reflexion, verpackt in schmissige Texte und Tänze. Was 48 Jugendliche von 13 bis 21 Jahren da als Revuetheater auf die Bühne zaubern, ist Agitprop und Kunst, ist mutig und verwegen: Standing Ovations des ausverkauften Hauses<span id="more-8661"></span></p>
<p>Nun gut, wenn nur Eltern und Geschwister sowie die besten Freunde kommen, ist bei immerhin 48 Akteuren das Stadttheater Konstanz schon fast gefüllt. Dennoch: Man musste Laura und Jan gar nicht nicht kennen, um begeistert zu sein. Man brauchte nur ihren, meist selbst verfassten Texten aufmerksam zuhören, ihren &#8211; nebenbei famos gesungenen &#8211; Liedern lauschen, um zu spüren: Diese kritischen Kids werden sich so schnell nicht vereinnahmen lassen &#8211; nicht von Werbefuzzis und nicht von Predigern und von Laienpolitikern schon gar nicht. Von wegen unpolitische, uninteressierte Jugend.</p>
<p>„Konstanz wird laut“ ist das Motto dieses Jugendprojekts, bei dem die Jugendlichen des Jugend- und Tanzclubs, einer Einrichtung des Jungen Theaters Konstanz, hinter die Kulissen der Bodensee-Idylle schauen: Sie interviewen Zeitzeugen (LLK-Stadträtin Vera Hemm z.B. berichtet aus Kriegszeiten), sie zitieren aus historischen Quellen, sie recherchieren die Hintergründe aktueller Meldungen, und schonungslos kommen sie zu dem Schluss: In Konstanz am Bodensee ist die Welt nicht in Ordnung. Und deshalb werden sie laut.</p>
<p>Dabei lassen sie nichts aus: Das unsinnige Glasverbot wird ebenso gegeißelt wie die fehlenden Freiräume für Jugendliche, der Nazi-Auftritt während des Fasnachtsumzugs wird den Jubelhymnen der Konstanzer Nazipresse der 30iger Jahren gegenüber gestellt (hat sich in der Methode des Wegschauenes etwas geändert? fragen die Jugendlichen) und bei der Kritik an der verheerenden Wohnraumsituation bleiben die Namen des Konstanzer Geldadels nicht ungenannt: Baur, Stiegeler, Nissenbaum.</p>
<div style="margin: 10px 0; border: 1px dotted #878787; color: #bd2d24; background: #eee; font-size: 10px; padding: 10px;"><strong>Die Ausführenden</strong>: Unter der beeindruckenden Regie von Sarit Streicher, Johannes Merz und Caro Mendelski spielen: Anna Bartlau, Laura Bercher, Jasmin Boulachab, Theodora Brad, Selena Bühler, Clelia Castelucci, Celia Diaz, Malina Epp, Lisa Funk, Linda Gaber, Theresa Greiner, Hanna Hauss , Olivia Helmlinger, Helena Hieke, Carla Krehl, Laura Lander, Sarah Merkler, Karen Moreno, Jessica Müller, Laura Nottenkämper, Lilith Paluch, Sarah Pfundstein, Naomi Pietros, Caterina Quintini, Ariana Richter, Elina Schafheitle, Claudia Schlutius, Johanna Schneider, Kerstin Schöneich, Julia Schröder, Julia Schwarzer, Julia Sethe, Leona Strakerjahn, Selina Tasdelen, Farah Wind; Jonas Eckert, Luca Esquivel, Alexander Fray, Jan Gsell, Cornelius Heisel, Julian Jäckel, Maximilian Kelm, Fabiano Lorusso, Philip Reich, Daniel Schulz, Levin Wächtler, Lukas Wiehler. Die gelungene Ausstattung besorgte Joachim Steiner, die famose Choreografie Tanja Jäckel und Ingrid Bergmann, die Dramaturgie Caroline Gutheil.</div>
<p>Das alles wird in 75 Minuten derart schwungvoll in Szene gesetzt, dass der Zuschauer sich sputen muss, den spannenden Faden nicht zu verlieren. Kein Augenblick der Langeweile, kein retardierender Moment, kein Atemholen. Nicht nur die 48 Akteure bringen Höchstleistung, auch das Publikum wird strapaziert &#8211; was ja nicht das Schlechteste am Theater ist.</p>
<p>Eigentlich ist es unfair, bei einer derart beeindruckenden Leistung des gesamten Ensembles einzelne Darstellerinnen hervorzuheben. Doch was einige da an Tanzeinlagen bieten, ist schon ungewöhnlich gut &#8211; da können manche kommerzielle Musicalstars noch etwas lernen.</p>
<p>Aber das Tollste: So viel Begeisterung, so viel Leidenschaft wie beim nicht enden wollenden Schlussapplaus habe ich noch nie in Gesichtern von Schauspielern gesehen. Die jungen Leute waren grenzenlos glücklich über ihren verdienten Erfolg und zeigten das auch. Und das Publikum war hingerissen und zeigte das auch. Solche Wechselwirkung macht wohl den geheimnisvollen Zauber von Theater aus.</p>
<p>Autor: hpk</p>
<p><strong>Nächste Aufführungen</strong>: Montag, 14.05 – 20:00, Samstag, 19.05 – 20:00. Und hoffentlich noch viele mehr</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.seemoz.de/kultur/%e2%80%9ekonstanz-wird-laut%e2%80%9c/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Motorrad-Sicherheit kann mann und frau lernen</title>
		<link>http://www.seemoz.de/muskelspiele/motorrad-sicherheit-kann-mann-und-frau-lernen/</link>
		<comments>http://www.seemoz.de/muskelspiele/motorrad-sicherheit-kann-mann-und-frau-lernen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 May 2012 22:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Muskelspiele]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.seemoz.de/?p=8656</guid>
		<description><![CDATA[Sommerzeit, Bike-Saison. Schnittig jagen die vermummten Teufelsfahrer wieder an uns harmlosen Verkehrsteilnehmern vorbei. Gefährlich sieht das aus. Doch die Statistik belegt anderes &#8211; seit 2008 sind die Unglückszahlen mit Motorrädern rückläufig, im letzten Jahresvergleich sogar um 11,9 Prozent; auch die Zahlen schwerer Verletzungen gehen zurück. Hat das womöglich mit mehr Sicherheitsbewusstsein der Biker zu tun? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.seemoz.de/wp-content/uploads/2012/05/Seemoz-Motorrad.jpg" rel="shadowbox[sbpost-8656];player=img;"><img class="alignleft size-medium wp-image-8657" title="Seemoz-Motorrad" src="http://www.seemoz.de/wp-content/uploads/2012/05/Seemoz-Motorrad-160x119.jpg" alt="" width="160" height="119" /></a>Sommerzeit, Bike-Saison. Schnittig jagen die vermummten Teufelsfahrer wieder an uns harmlosen Verkehrsteilnehmern vorbei. Gefährlich sieht das aus. Doch die Statistik belegt anderes &#8211; seit 2008 sind die Unglückszahlen mit Motorrädern rückläufig, im letzten Jahresvergleich sogar um 11,9 Prozent; auch die Zahlen schwerer Verletzungen gehen zurück. Hat das womöglich mit mehr Sicherheitsbewusstsein der Biker zu tun? Eindrücke vom Motorrad-Sicherheitstraining in Oberuhldingen.<span id="more-8656"></span></p>
<p>Ist Motorrad-Sicherheits-Fahrtraining nur etwas für Anfänger? Aber sicher nicht – am &#8220;gefährlichsten&#8221; leben, oder hier eben besser gesagt, fahren die Routinierten. Warum? Ich fahre selber seit vielen Jahren ein Motorrad. Letztes Jahr habe ich zum 8-ten Mal am zweitägigen Motorrad-Sicherheitstraining Bodensee in Oberuhldingen teilgenommen. Und heuer wieder, wenn am 17./18. und 19./20. auf dem Verkehrsübungsplatz trainiert wird.</p>
<p>Weil ich so schwer von Begriff bin? Nein, ganz im Gegenteil. Obwohl ich überzeugt bin, ein routinierter, &#8220;guter&#8221; Fahrer zu sein, bin ich jedes Jahr von neuem überrascht, wie viel zum Beispiel über den Winter &#8220;einrostet&#8221;. Wie sich unbemerkt kleine &#8220;Unsicherheiten&#8221;, &#8220;Unbedachtheiten&#8221; einschleichen. Was mich jedes Jahr von neuem fasziniert und begeistert &#8211; ich werde nächstes Jahr wieder teilnehmen, freue mich jetzt schon wieder &#8211; ist die Tatsache, wie viel selbst wahrgenommene Sicherheit, wie viel Spaß erlebbar wird, wenn man spürt, wie sicher und &#8220;richtig&#8221; man das Motorrad beherrscht. Wie das Wort schon sagt: herrscht. Wie man spürt, dass man Herr (auch immer mehr Frau) der Situation ist. Das motiviert und gibt ein unglaublich tolles Gefühl.</p>
<p>Situationen, kritische blitzartige Ausweichmanöver &#8211; z.B. auch während der Schräglage &#8211; sicher und heil zu überstehen, das muss einfach geübt werden, bis man im Reflex, aus dem Unterbewusstsein heraus, fast instinktiv richtig reagiert. Könnt ihr euch vorstellen, wie man sich fühlt, wenn man in solchen Situationen so etwas wie &#8220;Sicherheit&#8221; in sich spürt, wenn anstelle kalter Schweißperlen ein Schmunzeln übers Gesicht huscht, wenn mann instinktiv im Reflex richtig reagiert? Bei mir gibt es</p>
<p>jedesmal von neuem einfach ein &#8220;saugutes Gefühl&#8221; &#8211; es macht unglaublich Spaß. Meine Partnerin, begeisterte Sozia, hat das Training &#8220;hinter mir&#8221; auch schon mehrmals mitgemacht &#8211; mit dem Ergebnis: Motorrad Beifahren macht ihr noch mehr Spaß, sie fühlt sich sicherer, und das gegenseitige Vertrauen (Fahrer/Mitfahrer) tut gut, auch in der Beziehung.</p>
<p>Das Trainig dauert zwei Tage &#8211; Gott sei Dank. Ich habe schon viele andere eintägige oder noch kürzere Sicherheitstrainings absolviert. Klar, alles ist besser als nichts. Aber wenn etwas nur wenig nützt und trotzdem kostet, frustriert es. Bei dieser Thematik wiegt man sich dadurch sogar in einer</p>
<p>falschen Sicherheit, wenn man etwas nur mal kurz getan hat. Von gelernt oder beherrschen kann nach wenigen Stunden einfach nicht die Rede sein. Oder wer hat in einem Tag oder noch kürzer das Autofahren gelernt? Warum hat auch dies gedauert? Die Bewegungen, z.B. Gas/Kupplung/Bremse müssen geübt werden, bis sie ohne zu überlegen automatisch richtig funktionieren. Und genau so ist es auch mit dem Reagieren in heiklen Situationen im Straßenverkehr als Motorrad Fahrer.</p>
<p>Wer also richtigen Spaß, Fahrspaß und entsprechend orientierte Menschen erleben und seine Motorrad-Beherrschung optimieren will&#8230; ich kann nur jedem das Motorrad-Sicherheitstraining empfehlen und zwar unabhängig, wie kurz oder wie viele Jahre man schon fährt.</p>
<p>Diese Zeilen sind keine Werbung &#8211; wir sind gerne bereit, weiterführende Auskunft zu erteilen: 017637652724. Ich möchte mit diesen Zeilen einfach möglichst viele junge, mittelalte und alte Motorrad-Hasen und -Hasinnen motivieren, begeistern und, das würde mich riesig freuen, sie dieses Jahr an Christi Himmelfahrt beim Motorrad- Sicherheitstraining kennen lernen.</p>
<p>Autor: Michael Widmer</p>
<p>PS: Dass ihr diese Zeilen lesen könnt, verdankt ihr mindestens zweimal diesem Training&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.seemoz.de/muskelspiele/motorrad-sicherheit-kann-mann-und-frau-lernen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Geschäft mit dem OB-Wahlkampf</title>
		<link>http://www.seemoz.de/lokal_regional/das-geschaft-mit-dem-ob-wahlkampf/</link>
		<comments>http://www.seemoz.de/lokal_regional/das-geschaft-mit-dem-ob-wahlkampf/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 May 2012 22:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HPK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lokal+ Regional]]></category>
		<category><![CDATA[OB-Wahl Konstanz]]></category>
		<category><![CDATA[Südkurier]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.seemoz.de/?p=8646</guid>
		<description><![CDATA[Der große Unbekannte ist, nein, nicht Horst Frank, sondern Thomas Linz, junger Familienvater und älterer Student in Konstanz. Und diese Information lesen Sie exklusiv und vor allem kostenlos bei SeeMoZ. Sie müssen also nicht 2,99 hinblättern wie beim Südkurier, um Informationen zur OB-Wahl in Konstanz zu erhalten. Und das wird so auch bleiben, denn wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.seemoz.de/wp-content/uploads/2012/05/Seemoz-OB-Linz-0031.jpg" rel="shadowbox[sbpost-8646];player=img;"><img class="alignleft size-medium wp-image-8648" title="Seemoz-OB-Linz 003" src="http://www.seemoz.de/wp-content/uploads/2012/05/Seemoz-OB-Linz-0031-121x160.jpg" alt="" width="121" height="160" /></a>Der große Unbekannte ist, nein, nicht Horst Frank, sondern Thomas Linz, junger Familienvater und älterer Student in Konstanz. Und diese Information lesen Sie exklusiv und vor allem kostenlos bei SeeMoZ. Sie müssen also nicht 2,99 hinblättern wie beim Südkurier, um Informationen zur OB-Wahl in Konstanz zu erhalten. Und das wird so auch bleiben, denn wir mögen Bezahl-Internet-Zeitung ebenso wenig wie Bezahlfernsehen. Linz also ist jener Kandidat, der seine Bewerbung nur anonym abgegeben hatte und über dessen Identität tagelang gerätselt wurde.<span id="more-8646"></span></p>
<p>SK- Lokalchef <strong>Jörg-Peter Rau</strong> versucht seit Tagen, künstlich Spannung um die Kandidaten-Schar aufzubauen. Täglich werden neue Bewerber aus dem Hut gezaubert, täglich wird damit die erste Seite im Konstanzer Lokalteil gefüllt. Dass manche Kandidaten gar keine Kandidaten sind, wie z.B. <strong>Meinhard Schmidt-Degenhard</strong>, fällt dann kaum ins Gewicht &#8211; Hauptsache, die Zeilen werden gefüllt und Erwartungen geschürt. Spätestens seit vorgestern wissen wir, dass diese vermeintlichen Infos noch weniger als gedacht mit Journalismus zu tun haben, sondern nur eine Geldmaschine bedienen: Wer sich online beim Südkurier über die OB-Wahl informieren will, muss letztlich 2,99 blechen.</p>
<p>So wird Information zur Ware. Und man darf gespannt sein, was sich der Südkurier für den Livestream aus dem Rathaus bezahlen lassen wird &#8211; mit Werbeeinspielungen der Waschmittelindustrie hatten wir ja schon gerechnet, mit Eintrittsgeld bislang nicht.</p>
<div style="margin: 10px 0; border: 1px dotted #878787; color: #bd2d24; background: #eee; font-size: 10px; padding: 10px;">
<p><strong>Das Kandidaten-Wirrwarr</strong></p>
<p>Nur zwei ernsthafte KandidatInnen, aber jede Menge Nobodies bewerben sich derzeit um den Konstanzer OB-Posten: <strong>Sabine Seeliger</strong> (Grüne, die einzige mit Mandat einer Partei) und <strong>Sabine Reiser</strong> (CDU-Mitglied aus Überlingen, ohne Unterstützung ihrer Partei). Dann noch <strong>Sylvia Grossmann </strong>(Einzelhändlerin aus Konstanz, die doch nicht in der SPD ist), <strong>Mykola Neumann</strong> (Anwalt aus Konstanz ohne Polit-Erfahrung), <strong>Martin Luithle</strong> (Anwalt aus Konstanz ohne Polit-Erfahrung), <strong>Klaus Springer</strong> (Dauer-Kandidat aus Weil am Rhein), <strong>Uli Burchardt </strong>(CDU-Mitglied und Ex-Manager aus Radolfzell, ohne Unterstützung seiner Partei) und <strong>Thomas Linz</strong> (Student aus Konstanz ohne Polit-Erfahrung)</p>
</div>
<p>Allein der Anonymus blieb bislang im Dunkeln. Dabei war es reichlich naiv von dem lange Unbekannten, seinen wahren Namen zu verschleiern. Spätestens beim Sammeln der Unterstützer-Unterschriften &#8211; 100 Unterschriften muss jeder Kandidat beibringen &#8211; sollte die Tarnung auffliegen. Und so war es: Seit Freitag ist <strong>Thomas Linz</strong>, 38, junger Familienvater und älterer Student aus Konstanz, als achter Kandidat um den OB-Sessel im Rennen.</p>
<p>Gebürtig aus Rottweil, aber seit zehn Jahren in Konstanz, gelernter Energie-Elektroniker und derzeit Soziologie-Student an der Konstanzer Uni, junger Familienvater aus Petershausen und aushilfsweise für die Veranstaltungsbetreuung im Kulturzentrum zuständig &#8211; Thomas Linz (s. Foto) hat bislang mit Politik nicht viel am Hut, aber dennoch recht konkrete Vorstellungen davon, wo den Konstanzern der Schuh drückt.</p>
<p>Den Personalabbau in der Stadtverwaltung möchte er umkehren, durch Unterstützung der Wobak für mehr bezahlbaren Wohnraum besonders für junge Familien sorgen, den Mietspiegel reformieren, die städtische Nachverdichtung stoppen und eine rechtzeitige Bürgerbeteiligung sicherstellen „gerade für solche, seit langem verdienstvolle Institutionen wie den Stadtseniorenrat zum Beispiel“.</p>
<p>Über ein Wahlkampf-Budget verfügt er nicht, Plakate in der Stadt wird er sich auch nicht leisten können, wohl jedoch eine website, die aber noch im Aufbau ist. Doch unverdrossen bekennt er im launigen SeeMoZ-Gespräch: „Ich lebe hier und ich erlebe die Konstanzer Probleme und deshalb will ich etwas verändern“.</p>
<p>Autor: hpk</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a title="Permanent Link: Sie will es wieder versuchen" href="http://www.seemoz.de/lokal_regional/sie-will-es-wieder-versuchen/" rel="bookmark"><br />
</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.seemoz.de/lokal_regional/das-geschaft-mit-dem-ob-wahlkampf/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>„Wir sind hier ausgebildet – wir wollen hier die Festanstellung“</title>
		<link>http://www.seemoz.de/lokal_regional/%e2%80%9ewir-sind-hier-ausgebildet-%e2%80%93-wir-wollen-die-festanstellung%e2%80%9c/</link>
		<comments>http://www.seemoz.de/lokal_regional/%e2%80%9ewir-sind-hier-ausgebildet-%e2%80%93-wir-wollen-die-festanstellung%e2%80%9c/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 May 2012 22:05:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HPK</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lokal+ Regional]]></category>
		<category><![CDATA[IG Metall Singen]]></category>
		<category><![CDATA[Siemens Konstanz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.seemoz.de/?p=8634</guid>
		<description><![CDATA[Es geht den Metallern nicht nur um mehr Geld. Fast noch wichtiger sind den Gewerkschaftern, die gestern beiderseits des Bodensees im Warnstreik waren und heute weiter streiken werden, die Berufsaussichten ihrer jungen Kolleginnen und Kollegen, die nach der Ausbildung eine Festanstellung im Betrieb bekommen sollen. Und es geht um Mitbestimmung bei der Leiharbeit. Dafür ließen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.seemoz.de/wp-content/uploads/2012/05/Seemoz-IGM-Warnstreik-009.jpg" rel="shadowbox[sbpost-8634];player=img;"><img class="alignleft size-full wp-image-8635" title="Seemoz-IGM-Warnstreik 009" src="http://www.seemoz.de/wp-content/uploads/2012/05/Seemoz-IGM-Warnstreik-009.jpg" alt="" width="589" height="185" /></a>Es geht den Metallern nicht nur um mehr Geld. Fast noch wichtiger sind den Gewerkschaftern, die gestern beiderseits des Bodensees im Warnstreik waren und heute weiter streiken werden, die Berufsaussichten ihrer jungen Kolleginnen und Kollegen, die nach der Ausbildung eine Festanstellung im Betrieb bekommen sollen. Und es geht um Mitbestimmung bei der Leiharbeit. Dafür ließen auch 270 Siemens-Beschäftigte in Konstanz die Arbeit ruhen.<span id="more-8634"></span></p>
<p>In der Tarifauseinandersetzung in der Metallindustrie will die IG Metall auch in der Region weiter Druck auf die Arbeitgeber ausüben. Deswegen wurden gestern die Firmen Claas Guss in Bad Saulgau und Siemens in Konstanz (s. Foto) bestreikt. Bis zur nächsten Verhandlungsrunde zwischen Gewerkschaft und Arbeitgebern am kommenden Dienstag werden weitere Warnstreiks folgen, kündigte Enzo Savarini von der IG Metall Friedrichshafen-Oberschwaben an. Claas-Beschäftigte wollen sich auch am kommenden Dienstag an der zentralen IG-Metall-Kundgebung in Friedrichshafen beteiligten.</p>
<p>Raoul Ulbrich, 2. Bevollmächtigter der IG Metall Singen, wurde da schon konkreter. Er kündigte für den heutigen Freitag neue Warnstreiks bei Allweiler in Radolfzell und in den drei Werken von Alu Singen an.</p>
<p>Bei Siemens in Konstanz legten am Donnerstag 270 Beschäftigte zeitweilig die Arbeit nieder und zogen vor das Haupttor in der Bücklestraße. Claus Schreijäck, Betriebsratsvorsitzender am Standort Konstanz, sprach sogar von nahezu 500 000 Metallern, die sich in den letzten Tagen und Wochen bundesweit an den Warnstreiks beteiligt hätten. Schreijäck bekräftigte nicht nur noch einmal die Gewerkschaft-Forderungen dieser Tarifrunde:</p>
<ul>
<li><strong>- Mitbestimmung bei der Leiharbeit</strong></li>
<li><strong>- die unbefristete Übernahme der Auszubildenden</strong></li>
<li><strong>- eine Entgelterhöhung von 6,5 Prozent.</strong></li>
</ul>
<p>Sondern er verwies wie andere Gewerkschafter auch auf die verheerenden Folgen der Leiharbeit (prekäre Arbeitsverhältnisse, Lohndumping) und der Jugendarbeitslosigkeit (Null-Perspektive im Arbeits- und Familienleben). Betriebsrat Volker Schmitz zum Beispiel berichtete von jung verheirateten Kollegen, denen die Bank einen Kredit verweigerte, weil sie keinen Arbeitsvertrag mit Festanstellung vorweisen konnten. Und die Auszubildenden, allesamt IG Metall-Mitglieder, griffen auch selbst zum Mikrophon und unterstrichen ihre Forderungen so humorvoll wie eindringlich: „Wenn wir nicht für diesen Betriebs ausgebildet sind &#8211; wer sonst?“</p>
<p>Autor: hpk</p>
<p>Weiterer Link:</p>
<p><a title="Permanent Link: Metaller der Region warnstreiken" href="http://www.seemoz.de/lokal_regional/metaller-der-region-warnstreiken/" rel="bookmark">Metaller der Region warnstreiken</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.seemoz.de/lokal_regional/%e2%80%9ewir-sind-hier-ausgebildet-%e2%80%93-wir-wollen-die-festanstellung%e2%80%9c/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

<!-- Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: http://www.w3-edge.com/wordpress-plugins/

Minified using disk: basic
Page Caching using disk: enhanced
Object Caching 1057/1106 objects using disk: basic

Served from: www.seemoz.de @ 2012-05-18 11:58:53 -->
