Donnerstag, 23. Mai 2013

Warum ein Förderkreis für SeeMoZ?

Donnerstag 22. Dezember 2011

Recherchejournalismus ist ein hartes Geschäft. Und er kostet Geld, viel Geld. Geschichten auf den Grund gehen, unbequeme Fragen aufwerfen, Informationen einholen, Fakten sammeln, nachhaken – all das braucht Zeit und Geduld. Und natürlich Leute, die den Aufwand nicht scheuen und unabhängig genug sind, auch heiße Eisen anzupacken.. Die meisten Zeitungsverlage verzichten mittlerweile auf harte Recherchen – weil sie (besonders im lokalen Bereich) ihre Anzeigenkunden schonen. Und weil sie die profitmindernden Kosten nicht tragen wollen.

Linke Zeitungen wiederum können sich die Ausgaben für einen investigativen Journalismus kaum leisten. Und so sind sie auf die Unterstützung ihrer LeserInnen angewiesen. Die US-amerikanische Wochenschrift The Nation zum Beispiel hat schon vor langem den Förderkreis Nation Associates gegründet. Die Schweizer Wochenzeitung WOZ, mit der SeeMoZ kooperiert, wäre ohne ihren Förderverein ProWOZ  schon drei Jahre nach ihrer Gründung eingegangen. Auch die Tageszeitungen taz und Junge Welt gäbe es ohne die Genossenschaften ihrer LeserInnen nicht mehr. Dabei haben diese Zeitungen durch den Verkauf ihrer Printausgaben immerhin Einnahmen, mit denen sie zumindest die Löhne und den Druck zahlen können.

Nicht so SeeMoZ. Hier decken die spärlichen Einkünften durch die Bannerwerbung kaum die gröbsten Kosten (wie Telefonate oder den Unterhalt des Webauftritts). Von Aufwandsentschädigung keine Spur. Auf Dauer aber kann ein der Aufklärung verpflichtetes Online-Magazin so nicht überleben. Schon der nächste Crash eines altersschwachen Computers gefährdet das Projekt.

Möglicherweise wird der SeeMoZ-Förderkreis nicht so viel Geld mobilisieren können, dass die SeeMoZ-Macher ein Auskommen haben. Wahrscheinlich wird ihre kritische Berichterstattung auch künftig von ihrem Engagement und ihrer sachkundigen Gratisarbeit abhängen. Aber zumindest das 200-mal-5-Ziel (200 LeserInnen zahlen 5 Euro im Monat) müsste ja erreichbar sein. Und vielleicht hin und wieder ein Zusatzbeitrag, der aufwendige Recherchen mitfinanziert. Oder aussergewöhnliche Betriebskosten ausgleichen hilft.

Wer ist der Förderkreis?

Der SeeMoZ-Förderkreis ist eine private Initiative. Er handelt unabhängig von der SeeMoZ-Redaktion und mischt sich in die redaktionellen und inhaltlichen Belange der Online-Publikation nicht ein. Ihm gehören derzeit an: Sabine Bade, Roland Didra, Christof Mainberger, Pit Wuhrer.

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Hans-Günter Heider: “Ich unterstütze SeeMoZ …

Sonntag 7. April 2013

weil SeeMoZ eine wichtige Alternative zum Südkurier ist. Demokratie
braucht eine Vielfalt sauber recherchierter Themen, Informationen und
Zusammenhänge, hintergründige kritische Begleitung und kontroverse
Kommentare als Spiegelbild pluraler Gesellschaft. Die Berichterstattung
in SeeMoZ ist ein Beitrag für mehr Gerechtigkeit und fördert eine
unabhängige Meinungsbildung.

Hans-Günter Heider aus Allensbach

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Lore Dizinger: “Ich unterstütze SeeMoZ…

Dienstag 2. April 2013

– weil hier ein etwas anderer Journalismus gelebt wird,

– weil hier Themen hinterfragt und auch kontrovers diskutiert werden,

– weil SeeMoZ sich traut, gegen den Mainstream in der Bodenseeregion zu schwimmen.

Aus dem Herzen sprach mir beispielsweise der Artikel „Schlimme Siemens Strategie“ vom 15. März, weil darin ganz deutlich aufgezeigt wird, wer die Zeche für profitgeile Manager zu bezahlen hat – nämlich wir, die wir um Arbeitsplätze und unsere Existenz fürchten.

SeeMoZ ist für mich die lebendige, spritzige und manchmal auch bissige Alternative zur üblichen weichgespülten Berichterstattung.

Lore Dizinger
SPD-Ortschaftsrätin in Dettingen-Wallhausen
Betriebsratsvorsitzende Atos IT Solutions and Services (Konstanz), Mitglied im IG-Metall-Vorstand Singen

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Ulrike Fischbach: “Ich unterstütze SeeMoZ…

Sonntag 24. März 2013

weil ich es toll finde, dass es ein unabhängiges Online-Magazin parallel zur ortsansässigen Tagespresse gibt. Egal, ob es um lokale oder regionale Informationen, etwa über die Südwestdeutsche Philharmonie, die Wahnsinns-Begegnungszone am Bahnhof, Stuttgart 21 oder – ganz wichtig – um Wasserprivatisierung und Fracking geht: Ich schaue stets, was in SeeMoZ dazu steht.

Ich freue mich jetzt schon auf die SeeMoZ-Berichte über die Veranstaltungen zum Konziljubiläum. Und bin gespannt, wann der Gemeinderat und seine Beauftragten wieder einmal richtig viel Geld der Bürger/innen in den Sand setzen wollen.

Ich fördere SeeMoZ auch finanziell und hoffe, dass es bald viele weitere Unterstützer/innen gibt. Denn SeeMoZ muss auch in Zukunft berichten können. Damit nichts mehr so einfach unter den Teppich gekehrt werden kann.

Ulrike Fischbach, freiberufliche Buchhalterin

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Uwe Brügmann: “Ich unterstütze SeeMoZ…

Sonntag 17. März 2013

SeeMoZ ist für mich ein wichtiges Korrektiv zum Südkurier. Wer sich eine unabhängige Meinung bilden will, sollte bei kontroversen Themen unbedingt SeeMoZ lesen. Zu oft habe ich erlebt, dass der Südkurier einseitig und interessensorientiert berichtet.

Dr. Uwe Brügmann, Historiker und ehemaliger Leiter der Stadtbücherei Konstanz

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Marco Radojevic: “Ich unterstütze SeeMoZ…

Sonntag 10. März 2013

SeeMoZ steht für unabhängigen und kritischen Journalismus. Das kleine, aber einflussreiche Onlineportal schafft es Dank engagierter Journalisten, denen eine Stimme zu geben, die sonst keine haben. Der vielleicht wichtigste Beitrag von SeeMoZ ist es aber, dass die herrschende Lehre stets hinterfragt und alternativer Sichtweise eine Plattform geboten wird.

SeeMoZ ist „journalistische Feinkost“ und bietet eine notwendige und genussvolle Abwechslung zu dem „Fast Food“, das einem auf manch anderen Medienportalen serviert wird. Kurz: SeeMoZ ist im Bodenseeraum Pflichtlektüre für jeden, der sich eine umfassende Meinung bilden will!

Marco Radojevic, Bundestagskandidat DIE LINKE Konstanz

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